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Spielbericht

EWE Baskets Oldenburg - MLP Academics Heidelberg 94:74

Heimsieg gegen Heidelberg hält Hoffnungen auf Play-Ins lebendig

25.04.2026

 Bild: Ulf Duda

Boxscore

NR Spieler ESZ PKT 2PM 2PA 3PM 3PA FTM FTA DR OR AS ST TO BS PF

Die EWE Baskets Oldenburg bleiben im Rennen um die Postseason in der easyCredit Basketball Bundesliga. Am Samstagabend besiegte die Mannschaft von Headcoach Lazar Spasic die MLP Academics Heidelberg mit 94:74 in der einmal mehr mit 6.335 Zuschauern ausverkauften großen EWE ARENA, zudem unterlagen die ROSTOCK SEAWOLVES als einer der größten Konkurrenten um einen Play-In-Platz in Ludwigsburg. Das Rennen um die Saisonverlängerung dürfte angesichts der Dichte im Mittelfeld des Klassements bis zum letzten Spieltag der regulären Saison spannend bleiben.

 

Chris Clemons avancierte mit 23 Punkten zum Topscorer der Oldenburger, bei den abstiegsgefährdeten Gästen waren Eric Reed II und Marcel Keßen mit jeweils 17 Zählern die erfolgreichsten Korbschützen. Während bei den Hausherren James Woodard mit einer Fußverletzung aussetzen musste (für ihn rückte Tomislav Zubcic zurück in den Kader), spielten die MLP Academics ohne DJ Horne, Michael Weathers und Kevin McClain.

 

Headcoach Spasic schickte eine leicht veränderte Starting Five auf das Parkett, in der neben Chris Clemons, Nicholas Tischler, Seth Hinrichs und Michale Kyser auch Ralph Hounnou vertreten war. Beide Teams legten in den ersten Minuten einen offensivfreudigen Start in die Begegnung hin, den allerdings nur die EWE Baskets in die folgenden Minuten übertragen konnten. Über 18:7 (6. Minute) und 25:11 (9.) setzten sie sich schließlich bis zum Viertelende auf 32:16 gegen dezimierte Heidelberger ab, die früh in große Not gerieten. Bemerkenswert: Clemons hatte nach dem ersten Viertel bereits 14 Zähler angesammelt.

 

Das zweite Viertel begann mit verbesserten Gästen, allerdings setzten Nicholas Tischler per Dreier und Michale Kyser per Alley-oop-Dunk die optischen Highlights. Nach den herausragenden 85 Prozent aus dem Feld seitens der Oldenburger im ersten Viertel waren die Gäste insbesondere bemüht, den Oldenburger Offensivschwung vermehrt auszubremsen. Das gelang besser als im ersten Abschnitt, allerdings nahmen die EWE Baskets eine durchaus komfortable 54:40-Führung mit in die Pause.

 

Gästetrainer Carlo Finetti sah sich bereits in der dritten Minute der zweiten Halbzeit zu einer Auszeit gezwungen, da die Niedersachsen mit großer Energie aus der Kabine gekommen waren. Ausdruck der Entschlossenheit war zunächst ein Dreier von Hounnou, gefolgt von einer Sequenz, in der Energizer Tischler im Mittelpunkt stand: Kaum hatte er den Ball inklusive kurzem Ausflug ins Publikum vor dem Aus gerettet, schon stand er wieder in der Offense für den erfolgreichen Dreier parat. Finetti hatte genug gesehen und bat zum Gespräch, wenngleich seine Anweisungen wenig positive Veränderungen hervorbrachten. Das 79:54 vor dem finalen Abschnitt war längst die Vorentscheidung.

 

Im letzten Viertel näherte sich die Partie weitgehend spektakelfrei ihrem vorhersehbaren Ende, allerdings hielt der Abend noch eine Besonderheit bereit: Youngster Johann Helwig gab sein Debüt in der easyCredit BBL und erzielte kurz nach seiner Einwechslung direkt seine ersten beiden Punkte von der Freiwurflinie. Für ihn war es ein kleines Aufwärmen für eine große Aufgabe: Am Sonntag spielt er mit dem ProB-Team der Baskets Juniors TSG Westerstede im zweiten Playoff-Viertelfinale gegen den BBC Coburg (18 Uhr, Hössenhalle Westerstede).

 

Am Ziel Play-Ins arbeiten die EWE Baskets am Samstag, 2. Mai, bei Aufsteiger VET-CONCEPT Gladiators Trier weiter; Tipoff ist um 20 Uhr.

 



Tabelle

PL TEAM PKT
10NINERS Chemnitz46.7
11ROSTOCK SEAWOLVES46.7
12EWE Baskets Oldenburg45.2
13Veolia Towers Hamburg41.9
14SKYLINERS40.0
15SYNTAINICS MBC40.0

Nächstes Spiel

Sa, 02.05.2026, 20:00 Uhr
VET-CONCEPT Gladiators Trier vs. EWE Baskets Oldenburg

Stimmen zum Spiel

Lazar Spasic (Headcoach EWE Baskets Oldenburg): Glückwunsch an meine Mannschaft. Defensiv und mit der Einstellung des Teams bin ich zufrieden. Heidelberg fehlten zwei der wichtigsten Spieler, wir haben die trotzdem nicht unterschätzt. Wir haben das Spiel gewonnen und kämpfen weiterhin um unsere Chance auf die Play-Ins. Coach Carlo und dem ganzen Club wünsche ich viel Erfolg für den Rest der Saison.“

Carlo Finetti (Headcoach MLP Academics Heidelberg): Gratulation an Oldenburg und an Coach Lazar Spasic, der aus meiner Sicht einen großartigen Job macht. Leider war unsere defensive Einstellung gegen eine Mannschaft mit dieser offensiven Qualität nicht gut genug. Wenn man diesen Spielern Rhythmus und Selbstvertrauen gibt, wird es schwer. Das ist meine Verantwortung. Wir haben die ganze Woche darüber gesprochen, dass wir hier nur eine Chance haben, wenn wir das Spiel auf die richtige Art angehen. Wir werden weiterkämpfen und müssen uns auf das nächste Heimspiel fokussieren.“