Spielplan
Fanshop
Tabelle
Kader

Spielbericht

SKYLINERS - EWE Baskets Oldenburg 73:79

79:73! Starkes letztes Viertel sichert Comeback und Arbeitssieg

15.03.2026

 Bild: Josh Hoffmann

Boxscore

NR Spieler ESZ PKT 2PM 2PA 3PM 3PA FTM FTA DR OR AS ST TO BS PF

Mit einem starken letzte Viertel (28:12) haben die EWE Baskets Oldenburg sich einen eminent wichtigen Erfolg in der easyCredit Basketball Bundesliga gesichert. Bei den SKYLINERS in Frankfurt siegte das Team von Headcoach Lazar Spasic schließlich mit 79:73, verteidigte den zehnten Tabellenplatz. Bereits am Mittwoch (18.30 Uhr) sind die Oldenburger bei Science City Jena gefordert. Alle Spiele der easyCredit BBL seht ihr live bei Dyn.

30 Minuten wirkte das Bemühen der EWE Baskets, gegen einen direkten Konkurrenten einen Schritt in Richtung Play-Ins und Playoffs zu machen, zäh und vor allem offensiv ohne Rhythmus. An einem Tag, an dem die starken Scoring-Guards lange nicht zu ihrem Spiel fanden, bewiesen die Oldenburger jedoch Resilienz, gaben auch nach einem zweistelligen Rückstand nicht auf und belohnten sich mit einem starken letzten Viertel. Dort fielen vier der insgesamt nur fünf Dreier der Gäste, die zudem besser verteidigten und den Weg an die Freiwurflinie erzwangen.

Insgesamt mussten die EWE Baskets einen ungewöhnlichen Weg zum Erfolg finden. Während Chris Clemons und Brian Fobbs lange keinen Rhythmus fanden, waren es Michale Kyser (16 Punkte, 8 Rebounds) und Tomislav Zubcic (16 Punkte, 6 Rebounds), die Verantwortung übernahmen. Vor allem im letzten Abschnitt waren dann auch Brian Fobbs (14 Punkte, 3 Rebounds, 3 Assists) und Nicholas Tischler (14 Punkte, 6 Rebounds, 3 Steals), die das Team anführten.

Die EWE Baskets, die weiterhin auf Filip Stanic und James Woodard verzichten mussten, zudem Seth Hinrichs mit Magenproblemen nur knapp zwei Minuten spielte, begannen mit einer veränderten Starting Five, Tucker, Lofton und Zubcic standen neben Clemons und Kyser zu Spielbeginn auf dem Parkett. Zünden wollte diese Formation zunächst jedoch nicht. Auf beiden Seiten begann das Spiel zerfahren, die ersten sieben Oldenburger Würfe fanden das Ziel nicht. Tomislav Zubcic aus dem Post erwies sich als die erste verlässliche Option (5:4), die auch im Spielverlauf immer wieder funktioniert. Gleichwohl waren es hart erkämpfte Punkte, wie nach Offensivrebound von Schroeder, die das Team auf das Scoreboard brachten.

11:18 stand es nach zehn Minuten und die Begegnung glitt noch weiter aus den Händen. Offensiv fiel in der gesamten ersten Halbzeit kein Distanzwurf, defensiv sorgte Pape immer wieder für Probleme. Bis auf 13 Punkte wuchs der Rückstand (23:36), bevor die EWE Baskets über Offensivrebounds und den starken Kyser Schadensbegrenzung betrieben und zur Halbzeit auf sieben Punkte verkürzten.

Die ersten Akzente im dritten Viertel setzten die Gastgeber: Einem Dreier von Pape ließ Johnson einen krachenden Dunk folgen. Dennoch wirkten die Gäste präsenter, verwandelten durch Zubcic den ersten Dreier und kämpften sich über Freiwürfe auf 51:53 heran. Kleine Nachlässigkeiten und ausgelassene Chancen verhinderten die Wende und nach einem Dreier von Zeeb und einem 0:11-Lauf war der Rückstand kurz nach Beginn des letzten Viertels wieder bei 13 Punkten.

Die EWE Baskets jedoch zeigten Moral, fanden plötzlich den Distanzwurf und kamen über Dreier von Clemons, Tischler und Fobbs heran (62:64). Statt jedoch weiter den Erfolg weiter von der Dreierlinie zu suchen, verließen sich die Gäste auf die Defensive. Clemons und Tischler kamen jeweils nach Ballgewinnen im Fastbreak zum Erfolg. Frankfurt kam kaum noch in die gewünschten Plays und Abschlusssituationen, während die Oldenburger den Weg an die Freiwurflinie fanden und dort in Führung gingen. Für den entscheidenden Moment sorgte Nicholas Tischler, der sich 25 Sekunden vor dem Ende den Offensivrebound sicherte und von der Freiwurflinie auf vier Punkte Vorsprung erhöhte.

1


Tabelle

PL TEAM PKT

Nächstes Spiel


Stimmen zum Spiel

Lazar Spasic (Headcoach EWE Baskets Oldenburg): „Zunächst einmal denke ich, dass es ein wirklich schwieriges Spiel für uns war. Außerdem war es von unserer Seite sicherlich kein besonders schönes Spiel. Am Ende zählt für uns aber vor allem der Sieg. Jetzt müssen wir uns erholen und uns bestmöglich auf das nächste Spiel vorbereiten. Wie man gesehen hat, waren die ersten 20 Minuten nicht gut von uns. In den zweiten 20 Minuten sind wir dann aufgewacht, haben anders gespielt und angefangen, aus unserer Defensive heraus Dinge aufzubauen. Dadurch hat sich das Momentum des Spiels relativ schnell verändert. Als wir unseren Rhythmus gefunden hatten, haben wir allerdings zwei oder drei Fehler in Folge gemacht – sowohl offensiv als auch defensiv. Das hat Frankfurt wieder die Möglichkeit gegeben, ins Spiel zurückzukommen. Aber am Ende des Tages ist das Wichtigste, dass wir das Spiel gewonnen haben. Frankfurt wünsche ich für den Rest der Saison alles Gute."

Klaus Perwas (Headcoach SKYLINERS):  „Glückwunsch an Oldenburg. Sie haben es geschafft, über die gesamte Spielzeit irgendwie im Spiel zu bleiben. Ich denke, wir haben – abgesehen von den ersten paar Minuten – eigentlich ganz ordentlich angefangen und waren gut in der Partie. Leider haben wir es dann wieder im vierten Viertel nicht geschafft, das Spiel auf unsere Seite zu ziehen. Das müssen wir auf jeden Fall ansprechen, da brauchen wir eine andere Leistung. Aber wie gesagt, viel hilft da jetzt nicht. Es ist eine herausfordernde Saison für uns. Ich denke, so wie sie bisher verlaufen ist – mit unserem Start und dieser Phase mit vielen knappen Spielen – macht das natürlich auch etwas mit einer Mannschaft. Wir müssen uns jetzt wieder gut vorbereiten, um am Freitag in Ludwigsburg gegen eine starke Mannschaft bestehen zu können. Wir freuen uns auf das Spiel am Freitag – und dann geht es weiter."