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Zum dritten Mal in Serie: JBBL-Team reist zum TOP4

13.05.2026

 Text: Torben Rosenbohm / Foto: Dennis Leskys

Während die Saison für die Profis der EWE Baskets Oldenburg bereits beendet ist, steht für eine Nachwuchsmannschaft der Niedersachsen der Saisonhöhepunkt erst noch bevor. In der Jugend Basketball Bundesliga (JBBL) hat sich das U16-Team der Baskets Juniors zum dritten Mal in Serie für das Finalturnier in Berlin qualifiziert. Von Freitag, 15. Mai, bis Sonntag, 17. Mai, werden in der Sömmeringhalle in Charlottenburg die neuen Titelträger ausgespielt.

Beim RSM Ebner Stolz Jugend-TOP4 bekommen es die jungen Oldenburger am Freitag (16:30 Uhr) im Halbfinale mit dem Team Baskets Bonn/Köln RAG zu tun. Im zweiten Halbfinale stehen sich die ratiopharm ulm akademie und die Hamburg Towers gegenüber. Das Finale ist für Sonntag angesetzt. In Berlin werden zudem die neuen Champions in der Nachwuchs Basketball Bundesliga (männlich, U19) und WNBL (weiblich, U19) ausgespielt.

Alle Spiele werden im Livestream bei Sporteurope.tv übertragen. In den beiden Vorjahren hatten sich die Oldenburger ebenfalls für das TOP4 in der JBBL qualifiziert: 2024 wurden sie Deutscher Meister, 2025 holten sie die Vizemeisterschaft.

Headcoach Dimitrios Polychroniades darf bereits jetzt auf eine überaus erfolgreiche Saison zurückblicken. Das JBBL-Team der Baskets Juniors erwischte direkt einen guten Start in die Spielzeit 2025/26 und ließ trotz Siegen in Serie nie nach. Ungeschlagen (6-0) marschierte die Mannschaft durch die Vorrunde, in der Hauptrunde (9-1) gab es die einzige Niederlage. In den drei Playoffserien hieß es jeweils 2:0. 22 Pflichtspiele, 21 Siege: Die Oldenburger können mit Selbstbewusstsein in das TOP4 starten.

Vor dem TOP4 spricht Polychroniades über …

… den bisherigen Saisonverlauf: „Es gab zum Start einige Fragezeichen durch die Staffeleinteilung und die neuen Gegner. Daher wussten wir nicht genau, was wir erwarten durften. Wir haben uns dann mit jedem Erfolg weiteres Selbstvertrauen verdient. Durch die hohe Einsatzbereitschaft haben sich die Jungs dann auch mal das notwendige Glück verdient. Manche Siege waren nur vom Ergebnis her klar und waren härter umkämpft, als es den Anschein erweckt.“

… den Lernprozess: „Alle Spieler sind besser geworden, auch jene mit etwas kleineren Rollen. Es herrschte eine ganz besondere Teamchemie, die uns in dieser Saison so weit gebracht hat. Zwischendrin mussten die Jungs lernen, wie sie souverän mit einer Favoritenstellung umgehen. Es war Teil des Reifeprozesses. Man muss sich immer wieder daran erinnern, dass jede einzelne Aktion von großer Bedeutung ist.“

… den Halbfinalgegner: „Das ist eine Mannschaft, die sehr schnell spielt und in der Transition große Qualitäten besitzt. Sie sind Guard-lastig ausgerichtet und verfügen auch über starke Einzelkönner. Das Team Bonn/Köln hat den Rookie des Jahres in den Reihen und wird vom Coach des Jahres betreut. Wir haben Respekt, aber keine Angst. Es wird darum gehen, den Rhythmus des Spiels zu kontrollieren, die Einzelkönner so gut wie möglich zu limitieren und beim Rebound ordentlich zu arbeiten.“