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Vertrag bis 2025: Pedro Calles soll neue Club-Strategie prägen

25.05.2022

 Bild: Marvin Contessi

Die EWE Baskets Oldenburg haben einen der besten Trainer der easyCredit BBL für sich gewinnen können. Pedro Calles hat einen Vertrag über drei Jahre unterschrieben. Der Wunschtrainer der EWE Baskets wird ein Eckpfeiler in der neuen strategischen Ausrichtung des Clubs.

„Es sind vor allem drei Punkte, die für mich ausschlaggebend waren“, sagt Calles zu seinen Beweggründen für einen Wechsel nach Oldenburg. „Erstens: Die EWE Baskets waren schon immer hervorragend geführt und in jeder Hinsicht professionell aufgestellt. Der Club hat in seiner Historie sehr viele Dinge richtig gemacht und gehört zu Recht zu den besten Organisationen in der BBL. Mein Ziel ist es, Oldenburg auch sportlich wieder dahin zu bringen, wo es hingehört. Zweitens: Die neue Ausrichtung des Clubs mit der Vier-Säulen-Strategie hat mich überzeugt. Hermann Schüller und sein Staff gehen sehr ambitioniert und erfolgsorientiert zu Werke. Mit dieser Mentalität kann ich mich sehr gut identifizieren. Und Drittens: Mir hat schon immer die Fanbase in Oldenburg gefallen. Immer, wenn ich zu Auswärtsspielen mit meinen Teams hier war oder auch wenn ich in der EWE Arena Spiele gescoutet habe, war ich von dieser großartigen Unterstützung tief beeindruckt. Auf diesen Club und dieses Umfeld freue ich mich sehr.“

In der unlängst veröffentlichten Fünf-Jahres-Planung der EWE Baskets bilden das Profi-Team, die Nachwuchs-Arbeit, ein neuer Campus und soziale Projekte mit dem Baskets4Life e.V. eine Vier-Säulen-Strategie. Einer der größten Schwerpunkte liegt in einer integrativen Nachwuchsarbeit, bei der dem neuen Head Coach eine Schlüsselrolle zukommen wird. Der Club hat in seinem Konzept definiert, dass es eine starke Durchmischung der Nachwuchs-Teams mit dem Profi-Betrieb geben muss, um die gewünschten Ergebnisse bei der individuellen Entwicklung erzielen zu können. Calles hat in der Vergangenheit bewiesen, dass er junge Spieler für höhere Aufgaben befähigen kann.

Hermann Schüller, geschäftsführender Gesellschafter der EWE Baskets Oldenburg, legt hierauf allergrößten Wert: „Pedro Calles genießt dank seiner hervorragenden Arbeit einen exzellenten Ruf in Deutschland und Europa. Dass wir ihn trotz vieler Mitbewerber mit unserer Strategie für eine langfristige Zusammenarbeit gewinnen konnten, spricht für die Strahlkraft und das Potenzial der EWE Baskets. Wir wollten einen Trainer, der unsere Strategie in den nächsten Jahren mitprägen kann, der für modernen Basketball steht, seine Teams und Spieler weiterentwickelt. Dieses Anforderungsprofil erfüllt Calles in jeder Hinsicht. Zudem bin ich mir sicher, dass Pedro hervorragend in die Stadt und zu unserem Club passt.“

Die Trainerkarriere von Pedro Calles wurde in den ersten vier Jahren zu einer Erfolgsgeschichte. Dem 38-Jährigen gelang es, in Vechta und Hamburg zwei Clubs auf ein deutlich höheres Niveau in der BBL zu heben und dabei gleichzeitig die Spieler individuell weiterzuentwickeln. Im Jahr 2018 wurde der Spanier bei RASTA Vechta zum Cheftrainer befördert, führte den Aufsteiger mit mitreißendem und modernem Basketball sensationell auf den vierten Platz und ins Halbfinale der BBL. Die Wahl zum „Trainer des Jahres“ war folgerichtig. Eine Leistung, die von Calles im darauffolgenden Jahr mit dem sechsten Platz bestätigt wurde.

In den vergangenen beiden Spielzeiten sorgte der Spanier für die hervorragende sportliche Entwicklung bei den Hamburg Towers. Er führte den Club aus dem Abstiegskampf zwei Mal in Serie in die BBL-Playoffs und in die Playoffs des Eurocup.

Calles‘ Wurzeln liegen in Spanien, wo der studierte Sportwissenschaftler die Trainer-Ausbildung durchlief und erste Erfahrungen als Coach sammelte. 2012 wechselte Calles zu den Artland Dragons und entwickelte sich vom Athletiktrainer zum Assistant Coach. 2015 folgte der Wechsel nach Vechta. Calles überzeugte zunächst als Assistent und vollzog dann den Sprung zum Cheftrainer. Der Nordwesten wurde in dieser Zeit zur zweiten Heimat von Calles und seiner Frau Ana. Ihre Kinder Juan und Carlotta wurden in Vechta geboren. Nun kehrt die Familie in die Nordwestregion zurück.

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