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TOP FOUR NEWS

TOP FOUR-Gegnercheck: ALBA Berlin

15.02.2023

 Foto: Swen Pförtner

Gründungsjahr: 1991 (zuvor: BG Charlottenburg)

Pokalsieger: 11x

Bilanz gegen Oldenburg: 54:22

Trainer: Israel González

Maskottchen: Albatros

Einwohner: 3,67 Millionen

Kapitän: Luke Sikma

 

Als Titelverteidiger geht ALBA BERLIN in das TOP FOUR um den MagentaSport BBL Pokal. Der Club aus der Hauptstadt, der seit 1991 unter seinem heutigen Namen aufläuft, ist das Feiern von Erfolgen gewohnt: Elf Pokalsiege und ebenso viele Meisterschaften zieren den Briefkopf.

 

Von 1997 bis 2003 gab es in der Bundesliga kein Vorbeikommen an ALBA. In dieser Zeit sicherte sich die Mannschaft sieben Meisterschaften in Serie und prägte eine komplette Ära. Mit Spielern wie Wendell Alexis, Henrik Rödl und Teoman Öztürk spielten sich die Berliner oft in einen unwiderstehlichen Rausch und erarbeiteten sich in den Playoffs einen Mythos der Unbesiegbarkeit.

 

Auch nach diesen sieben Meisterschaften gehörte ALBA BERLIN weiter zu den Titelkandidaten, musste aber lange warten, bis die Trophäe erneut gewonnen wurde (2008). Es schloss sich danach eine noch längere Durststrecke an, denn auf den Oldenburger Coup 2009 folgte die große Zeit von Bamberg und München.

 

Aktuell prägt ALBA BERLIN allerdings eine neue Ära. 2020, 2021 und 2022 wurde der Club, bei dem Marco Baldi als Geschäftsführer seit Beginn und bis heute die Geschicke leitet, dreimal in Folge Deutscher Meister, 2020 und 2022 gelang sogar das Double.

 

Der größte internationale Erfolg glückte den Berlinern im Jahr 1995, als sie den Korac Cup gewannen. Seit vielen Jahren messen sich die Albatrosse regelmäßig in der Euroleague mit den besten Teams des Kontinents.

 

In der laufenden Saison haben die Berliner international nach starkem Start zwar den Anschluss an die Playoffplätze verloren, national allerdings stellen sie erneut das Maß der Dinge dar. In der Hinrunde der regulären Saison musste sich die Mannschaft unter Regie von Headcoach Israel Gonzáles, der 2021 auf Erfolgstrainer Aíto García Reneses folgte, nur einmal geschlagen geben.

 

Der Kader ist gespickt mit gestandenen deutschen Nationalspielern wie Maodo Lo oder Johannes Thiemann, starken Akteuren mit ausländischem Pass wie Luke Sikma, Jaleen Smith oder Ben Lammers und einer Vielzahl an Spielern wie Malte Delow oder Jonas Mattisseck, die ihre besten Jahre noch vor sich haben. Ein großes Plus ist die Kontinuität im Team: Einzig Yanni Wetzell und Gabriele Procida kamen im Vergleich zur Vorsaison als Neuzugänge zur etablierten Rotation hinzu.

 

Im Halbfinale beim TOP FOUR in Oldenburg trifft ALBA BERLIN am Samstag, 18. Februar, um 19.30 Uhr auf den FC Bayern München. Zuvor spielen die EWE Baskets Oldenburg als Gastgeber um 16 Uhr gegen die MHP RIESEN Ludwigsburg.

 

Mehr zum Club: www.albaberlin.de

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