Die NBBL und JBBL starten am Wochenende in die neue Saison und sind dabei im neuen Format gefordert. Im neu geschaffenen Ligapokal tritt die NBBL der Baskets Juniors am Sonntag (13.30 Uhr) zunächst im Derby bei der RASTA Academy an. Die JBBL empfängt ebenfalls am Sonntag (13.30 Uhr) die Hamburg Towers.
Hochkarätige Gegner sind zum Auftakt der Saison garantiert. In einem neuen Format sind die jeweils besten acht Mannschaften der Vorsaison in NBBL und JBBL zunächst aus dem Ligasystem gelöst und treten im Ligapokal an. Weil die Baskets Juniors in der NBBL (Viertelfinale) und JBBL (Halbfinale) eine starke Vorsaison spielten, gehören dazu auch die Oldenburger. Erst nach Abschluss des Pokalwettbewerbs folgt die Eingliederung in die Ligenstruktur.
Garantiert sind somit direkt Duelle auf höchstem Level, wie für die NBBL die mit der RASTA Academy auf einen Top4-Teilnehmer des Vorjahres trifft. Headcoach Mladen Drijencic darf dabei durchaus auf einen erfahrenen Kader setzen. Nur drei Leistungsträger, darunter mit Finn Stühlmeyer allerdings der beste Center, schieden altersbedingt aus. Spieler wie Johnell Katatumba, Djordje Klaric, Matti Oldiges, Bilal Fye, Jonas Bendixen und Nai-Yahrell Leeuwin bringen hingegen bereits Erfahrung mit.
„Durch das neue System starte die Saison ohne großen Ergebnisdruck. Wir treffen direkt auf Topmannschaften und können unseren Leistungsstand messen. Das bringt die Entwicklung der Mannschaft voran“, so Headcoach Mladen Drijencic.
Spieler wie Epke Kruthaup und Moritz Grüß gehören für Vechta zählen zu den Topsspielern der Liga, doch auch die Oldenburger bringen Qualität mit und wollen diese spielintelligent einsetzen. „Wir wollen smart spielen, Fehler der Gegner bestrafen. Dabei geht es um Aggressivität in Offensive und Defensive auf jeder Position und auch die Geschwindigkeit, also schnelle Entscheidungen, Fastbreak und schnelle Ballbewegung im Halbfeld“, so Drijencic.
Für die JBBL ist die neue Saison ein Sprung ins kalte Wasser mit hohen Hürden gegen Topteams wie den Vorjahresfinalisten Hamburg. Kein Leistungsträger aus dem Vorjahr, blieb im Kader, so dass sich eine komplette Mannschaft an ein neues Leistungsniveau gewöhnen muss.
„Wir sind sozusagen Neulinge in der Liga, haben Spieler aus acht verschiedenen Vereinen kombiniert. Unser Kader ist groß, wir haben auch starke Talente aus dem jüngeren Jahrgang dabei. Die ersten Spieler werden uns zeigen, wo wir stehen“, so Headcoach Dimitrios Polychroniadis.
In den ersten Wochen der Vorbereitung ging es vor allem darum, dass sie Spieler sich zeigen konnten. Nun gilt es, für alle Spieler ihre Rollen zu finden. Keine leichte Aufgabe, weil viele Talente zuvor in ihren Teams die absoluten Leistungsträger waren, sich nun in ein System einzufügen.
„Das neue System ist für zunächst ein Vorteil, weil wir unsere Mannschaft im Wettbewerb erleben können, bevor später die Liga beginnt. Gleichzeitig ist es ein Pokalwettbewerb und wir wollen Siegermentalität vermitteln, deshalb spielen wir natürlich immer für den Sieg. Trotzdem ist der Fokus natürlich die individuelle und mannschaftliche Entwicklung“, so Polychroniadis.