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ProB: Baskets Juniors geht in Crunchtime Luft aus

01.03.2020

Die Baskets Juniors Oldenburg haben am Samstagabend ihr vorletztes Hauptrunden-Spiel in der ProB Nord zwar mit 77:89 bei den EN Baskets Schwelm verloren – doch die Hoffnung auf einen Playoff-Platz noch nicht begraben.

 

Ob die Oldenburger Drittliga-Basketballer dabei am 22. Spieltag auf Schützenhilfe aus Iserlohn angewiesen sein werden, entscheidet sich am heutigen Sonntag im Spiel SC Rist Wedel gegen die BSW Sixers. Denn sollte das momentan auf Platz 8 liegende Wedel sein Heimspiel gegen die Sixers gewinnen, hätte es eine Bilanz von 11 Siegen bei 10 Niederlagen. Verliert Wedel seine Partie am 21. Spieltag, so hätten sowohl Oldenburg als auch Wedel eine Bilanz von 10:11, wobei die Baskets Juniors dann aufgrund des direkten Vergleichs gegen Wedel besser dastehen würden.

 

Sollte Wedel also mit einer 11:10-Bilanz in den Hauptrunden-Schlussakt gehen, werden die Baskets Juniors mit einem Auge am 7. März zu Hause gegen Düsseldorf (Tipoff 19.30 Uhr) gegebenenfalls auch nach Münster schielen. Ein Sieg wäre für Oldenburg Pflicht, während parallel die Dresden Titans (6. Platz, 11:10) in Münster verlieren müssten, damit sich Oldenburg dank des direkten Vergleichs durchsetzen könnte. Bochum (7., 11:10) hat den direkten Vergleich gegen Oldenburg dagegen gewonnen, kann am letzten Spieltag aber ebenfalls gegen Bernau Schützenhilfe für die Baskets Juniors liefern.

 

In Schwelm kippte das Spiel erst spät zugunsten der Hausherren. Über weite Strecken lagen die Baskets Juniors in Führung und verloren dann aber in der Crunchtime knapp fünf Minuten vor Ende beim Zwischenstand von 61:75 den Anschluss an die Schwelmer. Schwelms David Knudsen (29 Punkte) bekamen die Oldenburger nicht in den Griff. Der dänische Shooting Guard traf alle seiner vier Versuche von der Dreierlinie, hatte auch von der Freiwurflinie eine 100-prozentige Quote und glänzte mit einer Feldwurfquote von 73 Prozent.

 

Während Schwelm insgesamt zielsicher von der Dreier-Linie agierte (43 Prozent), hatten die Oldenburger nicht das nötige Wurfglück aus der Distanz (30 Prozent). Vorteile im Rebound (43:34) sowie deutlich mehr Freiwürfe – Schwelm verwandelte 23 seiner 29 Versuche, Oldenburg bekam lediglich zehn Freiwürfe zugesprochen und vergab vier – gaben den Ausschlag für die Niederlage der Baskets Juniors.

 

„In der zweiten Halbzeit ist uns das Spiel entglitten“, sagt Head Coach Artur Gacaev. „Hatten wir noch in den ersten beiden Vierteln eine Rebound-Überlegenheit, so änderte sich das nach der Pause, als Schwelm einen Offensiv-Rebound nach dem anderen holte. Zudem haben wir sie in der Transition verloren, als sie anfingen Dreier zu ballern. Sie haben deutlich mehr Freiwürfe bekommen, weil wir selbst nicht mehr aggressiv zum Korb gezogen sind, was auch an 2,18 Meter Mann Daniel Mayr lag, der fünf Würfe geblockt hat.“

 

Für Oldenburg punkteten Myles Stephens (22), Drijencic (21) und Maksim Gorbachov (14) zweistellig. Zudem gelang Stephens dazu mit 11 Rebounds ein Double Double. Head Coach Artur Gacaev musste in Schwelm auf die Leistungsträger Marcel Keßen (reiste mit den EWE Baskets zum BBL-Punktspiel nach München) und Jacob Hollatz (Verletzung) verzichten.

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