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Glanzleistung: Baskets Juniors erzwingen Spiel 3 gegen Favorit Leverkusen  

30.03.2019

Die Haarenuferhalle stand am Samstagabend Kopf! Wieder einmal! Mit ihrem wohl besten Spiel in dieser Saison haben die Baskets Juniors vor 420 Zuschauern gegen den großen Favoriten ein drittes Spiel in dieser Viertelfinal-Serie erzwungen.

 

Denn: Die zweite Partie in dieser Best-of-Three-Serie haben die Baskets Juniors/Oldenburger TB mit einer so nicht zu erwartenden überlegenen Manier mit 79:68 gegen die Bayer Giants Leverkusen gewonnen und die Playoff-Serie gegen das Top-Team der ProB, das zuvor erst ein Saisonspiel verloren hatte, zum 1:1 ausgeglichen, nachdem die Oldenburger am vergangenen Dienstag in Leverkusen Spiel 1 deutlich verloren hatten. Nun kommt es am kommenden Samstag in Leverkusen (Tipoff 20 Uhr) zum alles entscheidenden Spiel 3 um den Halbfinal-Einzug.

 

Und es war eine wunderbare Playoff-Atmosphäre in der Haarenuferhalle: Lautstark von den 70 mitgereisten Fans unterstützt und mit dem entsprechenden Selbstbewusstsein dank eines deutlichen Sieges in Spiel 1 ausgestattet gingen die Giants aus Leverkusen in das zweite Aufeinandertreffen. Die ersten zehn Minuten waren geprägt von mitreißenden intensiven Verteidigungsaktionen. Erst gegen Ende des 1. Viertels kam spielerische Finesse dazu, bei der sich vor allem die Oldenburger hervortaten. Mit einem 18:18 ging es in den zweiten Spielabschnitt.

 

Dort erlebten die Giants innerhalb von viereinhalb Minuten ihr Gelbes Wunder oder auch: einen 16:4-Lauf der Baskets Juniors. Leverkusen war zu diesem Zeitpunkt von der Rolle, die Oldenburger wurden von den Rängen frenetisch angefeuert und nach vorne gepeitscht. Tatsächlich schafften es die Hausherren, einen Vorsprung zu halten und mit einer 42:34-Führung in die Halbzeit zu gehen.

 

Auch im 3. Viertel hielten die Baskets Juniors ihr hohes Intensitäts-Level und bauten ihre Führung sogar noch aus. Bei Leverkusen lagen nun die Nerven blank. Gegen Ende des Viertels kassierte ein aufgebrachter Giants-Coach Hansi Gnad ein Technisches Foul und Oldenburg ging mit einem 63:50-Vorsprung in das 4. Viertel.

 

Bot die Begegnung bis dahin schon höchsten Unterhaltungswert, so wurde es in den finalen zehn Minuten erst recht kurios. So bekam Leverkusens Ron Mviouka ein Technisches Foul, weil er einen seiner Mitspieler nach Dafürhalten von Schiedsrichter Dietmar Damm zu heftig in Gestik und Wortwahl für eine misslungene Aktion zusammenstauchte. Und auch ein Europameister von 1993 musste ordentlich einstecken. Leverkusens Head Coach Hansi Gnad musste nach dem dritten  Technischen Foul gegen die Leverkusener Bank die Halle verlassen. So konnten die stark aufspielenden Oldenburger von den mit sich selbst beschäftigten Gästen nicht mehr aus dem Konzept gebracht werden. Der Sieg hätte durchaus höher ausfallen können, lagen die Baskets Juniors doch fünf Minuten vor Schluss sogar mit 19 Punkten vorne.

 

Artur Gacaev (Head Coach Oldenburg): „Meine Jungs haben das umgesetzt, was wir uns unter der Woche vorgenommen hatten. Das war sicherlich unser bestes Spiel in dieser Saison und der Schlüssel war die Defensive. Ich war ein wenig überrascht, dass die Leverkusener so die Nerven verloren haben. Unverständlich fand ich, warum sie sich so vehement über die Schiris beschwert haben, immerhin haben sie 36 Freiwürfe bekommen, wir dagegen nur 13.“

 

 

Für Oldenburg spielten: Haris Hujic (17 Punkte, 5 Assists), Marcel Keßen (14 Punkte, 5 Rebounds), Nigel Pruitt (12 Punkte, 5 Rebounds, 4 Assists), Philip Zwiener (12 Punkte, 4 Rebounds, 6 Assists), Jacob Hollatz (11 Punkte, 4 Rebounds, 6 Assists, 8 Steals), Robert Drijencic (6 Punkte, 3 Rebounds), Spyridon Panou (6 Punkte, 3 Rebounds), Fritz Hemschemeier (1 Punkte), Till Isemann (4 Rebounds, 1 Steal, 2 Blocks), Piet Niehus (1 Steal)

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