Die Baskets Juniors TSG Westerstede haben trotz einer überzeugenden Leistung einen Rückschlag im Kampf um die Playoffs in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB hinnehmen müssen. Ohne mehrere Leistungsträger lieferte das Team von Coach Artur Gacacev dem Tabellenzweiten LOK BERNAU einen begeisternden Kampf, verlor in einer packenden Schlussphase dennoch mit 74:78.
Topscorer und Leader Jon’il Fugett fehlte in Bernau ebenso wie die Routiniers Fritz Hemschemeier und Alan Boger, auch Johann Helwig kam nicht zum Einsatz. So waren es viele Youngster wie Finn Stühlmeyer, Ore Ewert, Noah Wendland und Luka Mevius, die in größere Rollen schlüpfen mussten und sich stark zeigten.
Zum Topscorer wurde dennoch Beni Fungula (20 Punkte, 5 Assists), Colin Schroeder erreichte 16 Punkte und acht Rebounds, dazu punktete auch Noah Wendland (10) zweistellig.
Beide Teams verwandelten vergleichbar aus dem Feld, so dass vor allem das verlorene Reboundduell (32:43) und 21 Ballverluste den Unterschied gegen die Baskets Juniors machten.
Nach einem nervösen Start (6:13) fand das Team von Artur Gacacev durch fünf Punkte in Folge von Ore Ewert in die Partie und gestaltete diese im Anschluss ausgeglichen. Dreier von Wendland und Fungula sorgten gar für die Führung nach zehn Minuten (21:20).
Wendland war es auch, der in dieser Phase sehr fokussierten Gästen aus der Distanz die erste klare Führung (37:29) bescherte, zur Halbzeit betrug der Vorsprung noch vier Punkte. Mit wechselnden Verteidigungen gelang es den Baskets Juniors immer wieder, den Rhythmus der favorisierten Gastgeber zu brechen. Im dritten Abschnitt erhöhten die Gäste den Abstand gleich doppelt wieder auf neun Zähler. So hoch war die Führung auch knapp vier Minuten vor dem Ende erneut, nachdem Fungula aus der Distanz verwandelt hatte (74:65).
In der Folge ließen sich die Oldenburger allerdings aus dem Rhythmus bringen. Bernau verkürzte und ging 44 Sekunden vor dem Ende durch einen Dreier gar in Führung. Mehrfach hatten die Baskets Juniors noch die Chance auf die Wende, sicherten sich wiederholte Wurfchancen, konnten diese jedoch nicht nutzen.
„Es war von beiden Seiten ein gutes und intensives Spiel. Beide Seiten haben über 40 Minuten gepresst. Wir haben uns immer wieder leicht abgesetzt, konnten aber in den letzten zwei Minuten nicht mehr scoren. Es war gegen ein komplett angetretenes Spitzenteam ein ausgeglichenes Spiel, das beide Teams hätten gewinnen können. Das war gerade mit Blick auf die personelle Situation eine sehr gute Leistung und eine gute Einstellung meiner Jungs, für die sie sich leider nicht belohnt haben“, so Headcoach Artur Gacaev.