Die Baskets Juniors TSG Westerstede haben sich trotz einer ordentlichen Leistung nicht mit einem Erfolg in der ersten Partie des neuen Jahres belohnen können. Bei den Hertener Löwen unterlagen die Talente am Sonntag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB mit 78:82, stehen in der Tabelle jedoch weiterhin unter den Top 8.
In einem intensiven und von Emotionen geprägten Spiel hatten die Gäste vor allem in der ersten Halbzeit Vorteile. Die Mannschaft von Coach Artur Gacaev führte mit bis zu 14 Punkten. Nach Wiederbeginn verloren die jungen Baskets Juniors zwischenzeitlich die Kontrolle über ihre Emotionen und Beni Fungula mit zwei technischen Fouls, brachten Herten zurück in die Begegnung.
Leicht bessere Wurfquoten und drei Ballverluste weniger machten den Unterschied für die Löwen. Colin Schroeder wurde einen Tag nach seinem guten Auftritt in der BBL mit 21 Punkten und acht Rebounds zum Topscorer. Jon’il Fugett kam auf 14 Punkte, 8 Assists und 5 Rebounds. Dazu punkteten Johann Helwig (11), Ore Ewert (10) und Simon Kohlhoff (10) zweistellig.
Nach einem ausgeglichenen ersten Viertel, in dem die Baskets Juniors sich von Beginn an präsent zeigten, setzten die Gäste sich durch Beni Fungula erstmals zweistellig ab (31:20), Colin Schroeder stellte gar aus der Distanz auf 36:22. Zur Halbzeit führte das Team von Artur Gacaev dank guter Ballbewegung mit 45:34.
Der Start in das dritte Viertel gelang nicht, dennoch führten die Gäste weiterhin mit zehn Punkten, als Fungula das Parkett verlassen musste. Die erfahrenen Gastgeber nutzten die Konfusion und glichen mit einem 10:0-Lauf aus, den erst Fugett per Dreier stoppte.
Bis Mitte des letzten Viertels blieb die Begegnung ausgeglichen, Herten setzte sich mit einem 8:0-Lauf erstmals etwas ab (71:63), die Baskets Juniors jedoch kämpften und gaben auch nach dem fünften Foul von Fugett nicht auf. 41 Sekunden vor dem Ende verkürzte Johann Helwig auf 76:79. Auf der Gegenseite traf Jetullahi einen schweren Dreier gegen den Mann zur Entscheidung.
„Es war ein Spiel auf gutem Niveau, das wir aus der Hand gegeben haben, weil wir unsere Emotionen nicht kontrollieren konnten. Wir haben in der ersten Halbzeit sehr gut gespielt. Herten hat seine Erfahrung in der zweiten Halbzeit genutzt“, so Coach Artur Gacaev.