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Pokalfinale: Die wichtigsten Fragen vor Berlin

13.02.2020

 Bild: Ulf Duda/fotoduda.de

Sonntag 20.30 Uhr – der Termin, um den sich die Gedanken der EWE Baskets immer stärker drehen. Das Kribbeln und die Vorfreude auf das Finale im MagentaSport BBL Pokal steigen von Tag zu Tag. Vor dem Endspiel beantworten wir die wichtigsten Fragen.

Wie ist die sportliche Ausgangssituation vor dem Finale?

Beide Mannschaften standen am Dienstag noch 45 Minuten auf dem Parkett und feierten Siege nach Verlängerung, die EWE Baskets gegen Frankfurt, Berlin siegte in Ulm.

Der Formverlauf der Mannschaften ist wettbewerbsübergreifend zudem ähnlich. 6:4 Siege feierten die EWE Baskets und ALBA BERLIN aus den letzten 10 Partien.

Der direkte Vergleich ist in der laufenden Saison ausgeglichen: Berlin siegte im November in der Mercedes-Benz Arena mit 90:77, die EWE Baskets revanchierten sich vor knapp zwei Wochen in einer hochklassigen Partie in der Großen EWE Arena mit 93:88.

Bei den Oldenburgern werden in Berlin voraussichtlich Nathan Boothe (Fraktur des Schienbeinkopfes), Gerry Blakes und Jacob Hollatz (beide Handverletzung) nicht auf dem Parkett stehen können. Auf der Gegenseite wird mit dem Ausfall von Stefan Peno, Makai Mason und Tim Schneider gerechnet, Fragezeichen standen zuletzt zudem hinter der Einsatzfähigkeit von Kenneth Ogbe und Johannes Thiemann.

Wie verlief der Weg der beiden Teams in das Endspiel?

Die EWE Baskets haben mit drei Auswärtssiegen den schwersten möglichen Weg in das Finale genommen, der mit einem 84:76-Erfolg beim Überraschungsteam HAKRO Merlins Crailsheim begann. Es folgten Siege bei den Telekom Baskets Bonn (88:81) und ratiopharm ulm (84:76). Auswärtsstärke heißt das Stichwort, das die Oldenburger nach Berlin übertragen müssen.

Für die Gastgeber führte der Weg in das Endspiel über Heimsiege gegen s.Oliver Würzburg (92:81), den SYNTAINICS MBC (82:72) und einen beeindruckenden Sieg bei Brose Bamberg (82:66).

Wie groß ist die Unterstützung der EWE Baskets beim Finale?

Beispiellos in der Club-Geschichte! Bisher lag der Oldenburger Rekord bei 800 Fans, die das Team im Jahr 2009 zum vierten Finale nach Bonn begleitet hatten. In einem unglaublichen Schulterschluss zwischen Fans, Sponsoren und Club wurde diese Marke nun deutlich übertroffen. Mindestens 1.300 Fans der EWE Baskets werden versuchen, das Finale unter dem Motto #AuswärtsZuhause zu einem Heimspiel zu machen.

Möglich wurde dieser Support auch durch die unglaubliche Unterstützung der Sponsoren: EWE, CEWE, FALKEN Reifen, LzO, Öffentliche Oldenburg, Blumen Ostmann,  Sunny Day, Wandscher & Partner, TKC und Coldewey sorgten gemeinsam mit den EWE Baskets dafür, dass den Fans 11 kostenlose Busse für die Fahrt nach Berlin zur Verfügung gestellt werden konnten. Die Rügenwalder Mühle sorgt in den Bussen für das leibliche Wohl, die OVS und Nordmann Getränke Wildeshausen spenden zudem 50 Kisten Bier für die von Thunderstorm Oldenburg e.V., dem größten Fanclub der EWE Baskets, organisierte Fanfahrt.

Die EWE Baskets wiederum subventionierten die Tickets für das ursprüngliche Gästekontingent und übernahmen den Preis für 1.000 Karten zu nahezu 50 Prozent. Zudem erhalten diese mitreisenden Fans dank der Unterstützung der EWE ein kostenloses Pokalfinal-Shirt.

Ein Interview zur Auswärtsfahrt nach Berlin mit Jannik Wiggers-von Staa (Thunderstorm Oldenburg) und Patrick Hilse (Flying Moins) findet sich unter https://ewe-baskets.de/news/interview-thunderstorm-oldenburg-flying-moins.html.

Wie ist der Fahrplan der EWE Baskets bis zum Pokalfinale?

Head Coach Mladen Drijencic verzichtete nach der Partie gegen die FRAPORT SKYLINERS auf den freien Tag des Teams und richtete gleich die volle Konzentration auf das Pokalfinale. Am Freitag bitten die Oldenburger im EWE Baskets Club Center zur Pressekonferenz zum Pokalfinale.

Am Samstag macht sich die Mannschaft dann nach der letzten Trainingseinheit auf den Weg nach Berlin, wo die EWE Baskets das Shootaround am Spieltag nicht wie üblich in der Mercedes Benz Arena durchführen können, sondern ins Trainingszentrum von ALBA BERLIN ausweichen müssen.

Welche historischen Fakten gibt es rund um das Pokalfinale?

Rickey Paulding, der am Mittwoch im Interview mit der Deutschen Presse Agentur (dpa) erklärte, nicht mehr für einen anderen Club als die EWE Baskets auflaufen zu wollen, könnte zum ersten Spieler werden, der mit einem Club in tragender Rolle Titel in drei Dekaden gewinnt, nachdem der Oldenburger Kapitän als Meister 2009 und Pokalsieger 2015 bereits zwei Titel gesammelt hatte.

Sechs weitere Oldenburger Spieler haben neben Rickey Paulding Final- und Titelerfahrung: Karsten Tadda gewann mit Bamberg fünf Meisterschaften und drei Mal den Pokal, Philipp Schwethelm gewann 2007 (Meisterschaft) und 2008 (Pokal) mit Köln zwei Titel, stand allerdings in den Finalspielen nicht auf dem Parkett.

Rasid Mahalbasic gewann das Double mit Nymburk (Tschechien) und die Meisterschaft mit Astana (Kasachstan), auch Armani Moore erreichte 2017 das Double mit Zielona Gora. 

Robin Amaize (Bayern München) und Gerry Blakes (Norköpping) sicherten sich eine Meisterschaft. 

Die EWE Baskets Oldenburg können im zweiten Endspiel den zweiten Pokalsieg nach 2015 erringen, ALBA BERLIN kann mit dem 10. Pokalerfolg zum Rekordsieger Bayer Leverkusen aufschließen.

Welche weiteren News gibt es rund um das Pokalfinale?

Das Endspiel am Sonntag wird von MagentaSport kostenlos und frei empfangbar für alle Fans übertragen. Dann werden beide Mannschaften mit einem extra für das Pokalfinale angefertigten Ball spielen, mit dem sich die Teams seit Mittwoch im Training einspielen können.

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