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Pokal-Finale: Statement der EWE Baskets Oldenburg zur Berliner Hallen-Problematik

14.01.2020

 Foto: Ulf Duda

Angesichts von Medienberichten über die Hallen-Problematik mit Blick auf das MagentaSport BBL Pokal Finale in Berlin und zahlreicher Anfragen, die uns hierzu erreichen, übermitteln wir Ihnen folgendes Statement von Hermann Schüller, geschäftsführender Gesellschafter der EWE Baskets Oldenburg:

 

„Wir freuen uns, wie auch viele andere Basketball- und Sportbegeisterte, auf das Final-Duell gegen ALBA Berlin. Es werden am 16. Februar zwei Teams aufeinandertreffen, die im diesjährigen Pokal-Wettbewerb nicht einfach nur ihre Spiele gewonnen sondern auch sportlich überzeugt und die Basketball-Fans in Deutschland begeistert haben – nicht zuletzt in den beiden Halbfinal-Partien. Dieses Finale – da sind wir uns wohl alle einig – wird ein sportliches Highlight.

 

Damit es auch der erste herausragende stimmungsvolle Höhepunkt im Sportjahr 2020 wird, bei dem sich unsere Sportart einem größeren Publikum präsentiert, appellieren wir angesichts der aktuellen Diskussion um die Hallen-Thematik in Berlin an alle Beteiligten und Verantwortlichen, dafür Sorge zu tragen, dass dieses Finale nicht ausschließlich an den Bedürfnissen des Heimteams ausgerichtet wird.

 

Wir haben Verständnis für die Situation, in der die Berliner stecken, die sicherlich mit Hochdruck an einer Hallenlösung in Berlin arbeiten. Genauso bitten wir allerdings um Verständnis für unsere Situation. Bis letzte Woche waren alle vier Halbfinalisten aufgefordert, der Liga eine Heimspiel-Lösung zu präsentieren. Drei Clubs haben das getan, Berlin sucht noch nach einer Lösung. Verfolgt man die Aussagen vor allem in den Berliner Medien, so haben wir aktuell die Befürchtung, dass das Spiel an dem Final-Sonntag in die Abendstunden gelegt werden könnte.

 

Sollte es so kommen, wäre das nicht nur für unsere Fans eine Katastrophe, wenn von dieser fast schon traditionellen nachmittäglichen Tipoff-Zeit abgewichen würde. Zudem können wir aufgrund der Unklarheit viele Vorbereitungen nicht in Angriff nehmen, zum Beispiel das Organisieren von Fan-Bussen und Bahnfahrten. Wer am Montagmorgen arbeiten muss, kann im Normalfall diese Reise nicht antreten, wenn dieses Spiel in den späten Abendstunden stattfinden würde. Und wann steht man schon mal in einem Finale?





Es ist eben nicht nur ein weiteres Punktspiel – es ist ein Finale mit großer Strahlkraft. Und hier müssen auch die berechtigten Interessen des anderen Finalisten und seiner Anhänger berücksichtigt werden. Bei einem Auswärtskontingent von 1.000 Tickets sollten alle ein Interesse daran haben, dass dieses Endspiel um den Deutschen Pokal auch in der Außenwirkung unserer Sportart einen würdigen Rahmen erhält.

 

Es kann nicht im Sinne insbesondere der BBL-Verantwortlichen und der Basketball-Familie sein, dass möglichst wenig Auswärts-Fans diesem herausragenden Ereignis beiwohnen können und somit nicht ihren Teil dazu leisten könnten, dass dieses Spiel für alle ein ganz besonderes Ereignis wird.“

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