Zum Abschluss der Hauptrunde unterlagen die Baskets Juniors im Spitzenspiel der NBBL deutlich mit 72:102 beim Hauptrundenersten ALBA BERLIN. Durch den zweiten Tabellenplatz hätten die Oldenburger dennoch in beiden Playoff-Runden bis zum TOP4 Heimrecht. Die JBBL hingegen siegte zum Abschluss bei der BG Zehlendorf mit 81:73, stand mit nur einen Saisonniederlage bereits zuvor als Hauptrundensieger fest.
Als eines der jüngeren Teams der NBBL zählen die Oldenburger zu den Überraschungen der Saison. Am letzten Spieltag der Hauptrunde hatte das Team von Coach Mladen Drijencic die Gelegenheit, sich den ersten Platz nach der Hauptrunde zu sichern. Gegen ALBA BERLIN zeigte sich jedoch, dass der Leistungsunterschied zu einem absoluten Topteam noch besteht.
Nach einem starken ersten Vietrel, in dem die Gäste mit 22:15 führten, drehte ALBA auf, entschied den zweiten Abschnitt mit 35:14 für sich und führte zur Halbzeit zweistellig (50:36). Im weiteren Spielverlauf konnten die Oldenburger keine Wende erzwingen, die Gastgeber setzten sich bis zum Spielende auf 102:72 ab.
Trotz körperlicher Nachteile arbeiteten die Baskets Juniors ordentlich im Rebounding (39:44), hatten jedoch mit 18 Ballverlusten und nur 35 Prozent Wurfquote Probleme in der Offensive. Finn Stühlmeyer erreichte fast ein Double Double (15 Punkte, 9 Rebounds), dazu punkteten Noah Wendland (13 Punkte, 5 Rebounds) und Djordje Klaric (10 Punkte, 6 Assists, 4 Rebounds) zweistellig.
Trotz der Niederlage dürfen die Baskets Juniors mit einem positiven Gefühl in die Playoffs gehen. Schließlich würden die Oldenburger in alle Serien mit Heimvorteil gehen und haben jede Partie im Rickey Paulding Junior Center für sich entschieden. Gegner im Playoff-Achtelfinale wird das Team BonnRhöndorf, das sich aus der Hauptrunde B qualifizierte und sich dort dominant zeigte.
Die JBBL blieb auch am letzten Spieltag der Hauptrunde souverän. Abgesehen vom ersten Viertel, in dem die Gastgeber aus Zehlendorf führten (20:14), übernahmen die Baskets Juniors die Spielkontrolle, führten zur Halbzeit bereits mit 41:39, verdienten sich den Erfolg mit kontrollierten zweiten 20 Minuten.
Den Unterschied in dieser Partie machte die Zahl der Wurfversuche. Die Baskets Juniors sicherten sich mehr Offensivrebounds (18:11), hatten dazu zehn Ballverluste weniger und damit 20 Abschlüsse aus dem Feld mehr – der entscheidende Vorteil.
Samuel Shchepotkin (23 Punkte, 8 Rebounds) wurde zum Topscorer, Moritz Schmidt (12 Punkte, 13 Rebounds) und Paul Brake (12 Punkte, 4 Assists, 7 Steals) punkteten ebenfalls zweistellig. Auf der Seite von Zehlendorf sorgten Nationalspieler Oskar Fenger (25 Punkte, 15 Rebounds) und Fritz Kuper (24) für kombiniert 49 Punkte.
In der ersten Playoff-Runde treffen die Baskets Juniors auf DBV Tiger Berlin.