Die Baskets Juniors stehen vor einer großen Herausforderung, um sich noch mit dem Einzug in das Top4 in Berlin zu belohnen. Im ersten Spiel des Viertelfinales gegen die RASTA Academy unterlag die Mannschaft von Headcoach Mladen Drijencic am Sonntagnachmittag im Rickey Paulding Junior Center mit 63:79. Um die Serie noch einmal nach Oldenburg zu bringen, benötigt es am Sonntag (16 Uhr) einen Erfolg in Vechta.
Ausgerechnet zum schlechtesten Zeitpunkt ist die Heimserie der Baskets Juniors, die selbst das Duell mit ALBA BERLIN überstanden hatte, gerissen. Gegen die RASTA Academy kassierte die NBBL die erste Niederlage überhaupt im Rickey Paulding Junior Center. Besonders in der zweiten Halbzeit hatten die Gäste einen Vorteil, entschieden diese mit 48:31 für sich.
Statistisch war es vor allem die Präsenz unter dem Korb, die den Unterschied machte. Vechta verwandelte 53 Prozent der Würfe aus Nah- und Mitteldistanz, während die Oldenburger hier mit nur 37 Prozent viele Chance ausließen. So erzielte die RASTA Academy zehn Punkte mehr in der Zone, hatte zudem leichte Reboundvorteile und erzielt neun Punkte mehr aus zweiten Chancen. Vor allem Fynn Lastring dominierte mit 21 Punkten und 13 Rebounds unter dem Korb.
Noah Wendland wurde mit 14 Punkten Topscorer der Baskets Juniors. Bilal Fye erreichte 13 Punkte und vier Rebounds. Dazu kamen Luca Mevius (12 Punkte, 6 Rebounds) und Djordje Klaric (10 Punkte, 4 Rebounds, 3 Assists) auf eine zweistellige Ausbeute. Die Oldenburger Probleme in der Offensive verdeutlicht gleichzeitig, dass Wendland, Mevius und Klaric kombiniert nur 12 von 42 Versuchen aus dem Feld verwandelten.
In einer nervösen Partie hatten die Oldenburger zunächst Vorteile, eröffneten das Spiel mit einem 10:2-Run und verpassten Gelegenheiten, diesen Vorsprung noch auszubauen. Vechta kam besser in das Spiel, dennoch bewahrten die Gastgeber bis zur Halbzeit die knappe Führung (32:31).
Obwohl die Baskets Juniors sich in der Halbzeit darauf einzustellen versuchten, dass Vechta die Physis in der zweiten Hälfte noch einmal erhöhen würde, machte dieser Fakt den Unterschied. Ein 10:0-Lauf der Gäste stellte Mitte des dritten Viertels auf 38:51. Oldenburg gelang es, bis zum Ende des Abschnitts auf 42:51 zu verkürzen.
Es hätte nun einen guten Start in das letzte Viertel benötigt, Vechta jedoch eröffnete mit einem 11:2-Lauf (44:61). Im Anschluss kontrollierten die Gäste mit ihrer individuellen Qualität das Spiel.
„Die erste Halbzeit war sehr ausgeglichen, in der zweiten Halbzeit hat Vechta mit Aggressivität und Physis das Spiel übernommen. Wir haben die Kontrolle und auch unser Selbstvertrauen verloren. In Vechta müssen wir daran glauben, dass wir die Serie wieder nach Oldenburg holen“, so Headcoach Mladen Drijencic.