Nicht nur in der ProB, sondern auch in NBBL und JBBL stehen die Baskets Juniors am Sonntag vor enorm wichtigen Partien. Während die JBBL im Rickey Paulding Junior Center ab 13 Uhr auf möglichst große Unterstützung hofft, um gegen die Metropol YoungStars in Führung zu gehen, muss die NBBL für eine Verlängerung der Saison siegen. Das Team von Head Coach Mladen Drijencic reist nach der Niederlage im ersten Spiel zur RASTA Academy. Spielbeginn ist 16 Uhr.
Als die JBBL am 12. Oktober zum Auftakt der Saison die Metropol YoungStars mit 83:62 besiegte, war nicht unbedingt abzusehen, dass diese Partie im April über einen Teilnehmer am TOP4 in Berlin entscheiden würde. Die Oldenburger gingen als sehr unerfahrene Mannschaft in die Saison, sollten lernen und sich auf dem höheren Niveau akklimatisieren.
Im Saisonverlauf wurden daraus 19 Siege in 20 Spielen, die Mannschaft von Headcoach Dimitrios Polychroniadis begeisterte mit Teamspiel und Ausgeglichenheit, zermürbte die Gegner immer wieder mit ihrer starken Defensive. Insgesamt drei Duelle lieferten die Oldenburger sich auf dem Weg ins Viertelfinale bereits mit dem YoungStars, entschieden alle Spiele für sich und gehen dementsprechend als Favoriten in die Serie. Gleichwohl gilt, dass der Gegner sich im Saisonverlauf immer besser entwickelte, somit enge Spiele zu erwarten sind.
Wie wenig Siege in der Hauptrunde ausmachen können, musste in der Vorwoche bereits die NBBL erfahren. Zwei Mal hatte die Mannschaft von Headcoach Mladen Drijencic dort gegen Vechta gesiegt. Ins Viertelfinale startete die RASTA Academy jedoch mit Leistungsträgern, die hauptsächlich ProA und kaum in der NBBL gespielt hatten.
Dementsprechend offenbarten die Oldenburger spätestens in der zweiten Halbzeit Probleme, sich gegen die physischen Gäste durchzusetzen, die besonders unter dem Korb und im Rebounding Vorteile hatten.
Um in Vechta zu bestehen, müssen die Baskets Juniors einen Weg finden, die körperliche Spielweise anzunehmen. Zudem benötigt es von den Leistungsträgern eine stärkere und kontrollierte Spielweise.
„Das erste Spiel hat Vechta über Physis und Aggressivität für sich entschieden. Wir müssen das annehmen und unseren Gameplan noch konsequenter umzusetzen“, so Headcoach Mladen Drijencic.