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Nächste Wachstumschance in Iserlohn

02.10.2026

 Bild: Dennis Leskys

Die erste Auswärtsfahrt der neuen Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga führt die Baskets Juniors / TSG Westerstede nach Iserlohn. Am Samstag (19 Uhr) trifft die Mannschaft von Headcoach Artur Gacacev auf die Iserlohn Kangaroos, die ihr Auftaktspiel gegen Aufsteiger SG Braunschweig deutlich gewinnen konnten.
Zum Start in die neue Saison mussten sich die Baskets Juniors / TSG Westerstede LOK Bernau mit 79:101 geschlagen geben. Gegen den Titelfavoriten zeigte sich dabei, vor welcher Herausforderung die sehr junge Mannschaft in dieser Saison steht. Zudem fehlten mit Joel Harms, Alan Boger, Ore Ewert, Johann Helwig und Piet Niehus gleich fünf wichtige Spieler. Einige der zuletzt fehlenden Akteure könnten in Iserlohn wieder zum Kader gehören.
Besonders individuell zeigten einige Talente bereits starke Ansätze. Finn Stühlmeyer bot mit 15 Punkten und 13 Rebounds eine starke Leistung. Djordje Klaric kam auf elf Punkte und neun Assists. Für das junge Team geht es nun darum, die Erfahrungen aus dem ersten Spiel möglichst in eine positive Teamentwicklung umzusetzen.
Eine Zahl beschäftigt Coach Gacacev dabei besonders: 26. So viele Ballverluste leisteten sich die Baskets Juniors gegen Bernau. „Wir müssen die Turnover reduzieren und in unseren Entscheidungen besser werden“, sagt der Headcoach. Gerade gegen Iserlohn dürfte das eine wichtige Rolle spielen.
Denn die Kangaroos haben bereits zum Saisonstart gezeigt, dass sie Fehler des Gegners konsequent bestrafen. Gegen die SG Braunschweig erzwang Iserlohn 22 Ballverluste und kam so immer wieder zu einfachen Punkten. Howard Rankine war dabei kaum zu stoppen. Der Guard erzielte 27 Punkte, verteilte sechs Assists und kam auf sechs Steals. Paul Lunguana steuerte 19 Punkte und sieben Rebounds zum deutlichen Erfolg bei.
„Iserlohn ist besser als in der vergangenen Saison“, sagt Gacacev mit Blick auf den kommenden Gegner. Die Kangaroos würden viel Druck auf den Ball ausüben und seien gerade dann gefährlich, wenn sie aus Ballgewinnen schnell nach vorne kommen.
Genau dort sieht Gacacev auch einen Punkt, an dem seine Mannschaft zulegen muss. Die Verteidigung im Halbfeld habe gegen Bernau bereits gut funktioniert, in der Transition Defense müsse das Team dagegen besser werden. Nach eigenen Ballverlusten gelte es, schneller zurückzulaufen und dem Gegner weniger einfache Abschlüsse zu ermöglichen.
Nach dem Auftakt gegen einen der Titelfavoriten wartet damit die nächste Herausforderung. Für die Baskets Juniors geht es in Iserlohn vor allem darum, die Zahl der eigenen Fehler zu verringern und über 40 Minuten konzentriert zu bleiben.