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Schlagzeilen der EWE Baskets

#ICYMI - Die Geschichte(n) des Spiels

26.01.2022

#ICYMI - Die Geschichte(n) des Spiels presented by LzO     Bild: Ulf Duda

Unsere statistische Nachbetrachtung zu den Partien nach der Corona-Zwangspause: #ICYMI - eine Abkürzung aus der Social-Media-Welt: "In Case You Missed It" bedeutet übersetzt: "Falls Du es nicht mitbekommen hast.“

Es war ein Schlag in die Magengrube, den die EWE Baskets und die Fans am Dienstagabend in Braunschweig hinnehmen mussten. Eine Niederlage, die ihren Ursprung in der Oldenburger Schwäche zum Start des Spiels und nach der Halbzeit hat. Entscheidender Faktor war aber die Braunschweiger Dominanz in der Zone.

- Vor der Begegnung wollten die EWE Baskets unbedingt fokussiert in die Partie starten, um nicht erneut einen Rückstand ausgleichen zu müssen. Es kam anders und das Team von Alen Abaz lag nach zehn Minuten bereits mit 13 Punkten zurück (16:29). Auch nach der Halbzeit waren die Oldenburger nicht bereit, um das Tempo und den Einsatz der Gastgeber mitzugehen.

Ein Problem, das sich bereits durch die Saison und besonders die letzten Wochen zieht. 17,8 Punkte erzielen die EWE Baskets in den letzten fünf Partien in den ersten zehn Minuten und damit 6,6 Zähler weniger als die Gegner. Im dritten Abschnitt erreichen die Oldenburger 15,4 Zähler. Auch hier sind die Kontrahenten deutlich stärker ( +3,6).

- Das Spiel in Braunschweig ging in der Zone verloren. Den EWE Baskets gelang es zu keinem Zeitpunkt, die Abschlüsse schwer genug zu machen oder gar die Penetration in die Zone zu verhindern. 58 Punkte erzielten die Gastgeber unter dem Korb, der mit Abstand schwächste Wert der Oldenburger in dieser Saison. Bisher hatte dieser bei 48 Zählern gegen ALBA BERLIN  und überhaupt erst drei Mal über 40 Punkten gelegen.

Hinzu kam, dass die Braunschweiger auch extrem effektiv  abschließen durften und so 62 Prozent der Versuche trafen. Nur gegen Gießen (63%) und Berlin (64%) schützten die Oldenburger ihren Korb schwächer.

Auch im Vergleich mit den anderen Teams ist die Verteidigung der Zone allerdings bereits über die gesamte Saison ein Problem der EWE Baskets, die 56,6 Prozent Wurfquote aus Nah- und Mitteldistanz zulassen und damit zum unteren Drittel zählen. Gleichzeitig erlauben nur Bayreuth, der MBC und Gießen mehr Abschlüsse in Korbnähe.