Was ist für die EWE Baskets noch möglich? #ICYMI presented by Öffentliche Oldenburg: #ICYMI - eine Abkürzung aus der Social-Media-Welt: „In Case You Missed It“ bedeutet übersetzt: „Falls Du es nicht mitbekommen hast.
Die ersten Partien des 33. Spieltags haben am Donnerstag für ein wenig mehr Klarheit gesorgt. Nicht nur der erste Platz für Bayern München steht unumstößlich fest, auch die beiden Absteiger sind mit dem MLP Academics Heidelberg und den Basketball Löwen Braunschweig bereits sicher.: Der Kampf um das Heimrecht, die Play-ins und die Playoffs wird erst zwischen Freitag und Sonntag entschieden. Der Blick der Fans wird häufig auf die Smartphones mit den Zwischenständen der Spiele wandern. Mitten in diesem Feld bewegen sich die EWE Baskets, die sich nach einem frustrierenden 1:9-Start noch in den Kampf um die Play-Ins gearbeitet haben. Was ist nun für die Oldenburger noch möglich? Wir versuchen die Fragen zu beantworten.
Haben die EWE Baskets den Einzug in die Play-Ins in der eigenen Hand?
Nein. Zu diesem Zeitpunkt sind die Oldenburger von anderen Ergebnissen abhängig. Bereits am Freitag könnte die Ausgangslage sich ändern. Gelingt ein Erfolg im Niedersachsenderby mit den Basketball Löwen Braunschweig und verliert einer aus dem Duo VET-Concept Gladiators Trier (@Bonn) und ROSTOCK SEAWOLVES (@RASTA Vechta) seine Partie am 33. Spieltag, haben die EWE Baskets den Einzug in die Play-Ins mit einem Sieg in München am Sonntag in der eigenen Hand.
Zum großen Vorteil für die Oldenburger können die direkten Vergleich werden. Gegen Trier haben die EWE Baskets zwei Erfolge eingefahren, gegen Chemnitz und Ludwigsburg den direkten Vergleich gewonnen. Zudem wurde zwar gegen Rostock und Vechta der direkte Vergleich verloren, jedoch zumindest ein Spiel gewonnen, so dass die Oldenburger in Mehrfachvergleichen keine negative Bilanz haben können.
Welche Konstellationen gibt es, die Oldenburg mit zwei Siegen in die Play-Ins führen?
Sollten die EWE Baskets zwei Siege zum Abschluss der Hauptrunde einfahren, gibt es viele Konstellationen, die den Einzug in die Play-Ins sichern würden.
- Mindestens eine Niederlage von Trier: In allen potenziell möglichen Mehrfachvergleichen bei Punktgleichheit mit Trier würden die zwei Siege gegen Trier den Einzug in die Play-Ins sichern. Sollte Trier mit zwei Niederlagen hinter Oldenburg landen, gibt es keine Konstellation, in der man in entstehenden Mehrfachvergleichen außerhalb der Play-In-Ränge landet.
- Mindestens eine Rostocker Niederlage. Auch hier gäbe es keinen Weg mit zwei Siegen in einem direkten Vergleich oder Mehrfachvergleich außerhalb der Play-Ins zu landen.
- Sollten Rostock, darunter gegen Vechta, und Trier beide Spiele gewinnen, wird es komplizierter. Verliert Vechta auch das zweite Spiel, wären die EWE Baskets in den Play-Ins. Gewinnt Vechta das zweite Spiel, benötigt Oldenburg entweder Chemnitz oder Ludwigsburg mit im Mehrfachvergleich. Kommt es zum Dreiervergleich zwischen den EWE Baskets, Vechta und Rostock, verpassen die Oldenburger auch mit zwei Siegen die Play-Ins.
Gibt es Chancen, mit einem Sieg die Play-Ins zu erreichen?
Diese Konstellationen gibt es, die Aussichten sind jedoch deutlich schlechter. Ludwigburg würde zudem nicht mehr einzuholen sein.
- Zwei Rostocker Niederlagen und eine Niederlage von Chemnitz. Oldenburg würde sich im direkten Vergleich mit Chemnitz durchsetzen.
- Zwei Niederlagen von Trier und entweder eine Niederlage von Rostock, eine Niederlage von Chemnitz oder zwei Niederlagen von Vechta. In allen möglichen Dreiervergleichen wäre Oldenburg vorne und damit in den Play-Ins. Auch in Vierervergleichen oder Fünfervergleichen würde es in die Play-Ins gehen.
Können die EWE Baskets noch einen besseren als den 10. Platz erreichen?
- Ja, das ist möglich, dabei selbstverständlich mit zwei Siegen deutlich wahrscheinlicher. Bis auf den siebten Platz könnten die EWE Baskets noch klettern. Auch mit einer Bilanz von 16:18 ist der neunte Platz noch möglich. Ein genauerer Blick auf die Konstellationen erfolgt nach dem 33. Spieltag.