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#ICYMI – Die Geschichte(n) des Spiels

13.11.2023

 Bild: Ulf Duda

Unsere Geschichten des Spiels: #ICYMI - eine Abkürzung aus der Social-Media-Welt: "In Case You Missed It" bedeutet übersetzt: "Falls Du es nicht mitbekommen hast.“ 

Ein Spitzenspiel, das hielt, was die Experten und Fans sich versprochen hatten: Bis in die Verlängerung hinein duellierten sich die EWE Baskets und Ulm auf hohem Niveau. Es waren Kleinigkeiten, die dieses Spiel entschieden, darunter eine Stärke aus dem Vorjahr, die bisher noch nicht im bekannten Maß greift.

- ratiopharm ulm stellt eine der effektivsten Offensiven der easyCredit BBL. Dennoch gelang es den EWE Baskets, mit 49 Prozent eine höhere Quote aus dem Feld aufzulegen, als den Gästen aus Ulm (45 Prozent). Den Unterschied gegen die Gastgeber machten statistisch 14 Wurfchancen mehr für Ulm, die auch durch ein Freiwurfplus von 12 zusätzlichen Versuchen nicht ausgeglichen wurden. Anders als in der Vorsaison, als die EWE Baskets den Kampf um die Ballbesitze immer wieder deutlich für sich entschieden, verloren die Oldenburger dieses Duell gegen Ulm und gestalten es im Saisonverlauf nur ausgeglichen. Die Zahl der eigenen Ballverluste (17 gegen Ulm) und der Kampf um die Offensivrebounds (7:13 gegen Ulm) ist noch nicht auf dem Niveau des vergangenen Jahres.

- Positiv hingegen ist die Entwicklung von Norris Agbakoko, der in den ersten vier Partien noch nicht in der Saison angekommen war, nur 2,8 Punkte und 3,3 Rebounds im Schnitt aufgelegt hatte. Gegen Crailsheim und Ulm zeigte sich nun ein anderes Bild.

In der Vorwoche hatte der Center in Crailsheim 16 Punkte und 8 Rebounds auflegt, gegen Ulm war Agbakoko einer der Gründe, warum Oldenburg wieder in die Partie kam. Der 23-Jährige punktete auch gegen Trevion Williams, den bisher besten Center der BBL, zuverlässig, verwandelte 80 Prozent der Versuche aus dem Feld. Zudem nahm Agbakoko die Fans nach gelungenen Szenen emotional mit.

Am Ende der Begegnung stand Agbakoko bei 17 Punkten und 8 Rebounds, über die letzten beiden Spiele sind es 16,5 Punkte, 8 Rebounds im Schnitt bei einem Effektivitätswert von 19,5.

- 9:23 stand es noch im ersten Viertel, die EWE Baskets verschliefen den Start in die Partie und leisteten sich vor allem viele unnötige Ballverluste. Neun waren es nach zehn Minuten. Ulm hatte zu diesem Zeitpunkt bereits zehn Punkte im Fastbreak erzielt. In den folgenden 35 Minuten folgten nur noch acht Ballverluste und sieben kassierte Zähler im Fastbreak.