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#ICYMI – Die Geschichte(n) des Spiels

03.04.2024

 Bild: Stefan Junghanns

Unsere Geschichten des Spiels presented by Öffentliche Oldenburg: #ICYMI - eine Abkürzung aus der Social-Media-Welt: "In Case You Missed It" bedeutet übersetzt: "Falls Du es nicht mitbekommen hast.“ 

Ein überzeugender Auftritt, ein Schritt in die richtige Richtung, die EWE Baskets feierten einen deutlichen Erfolg in Rostock, erhielten dabei erneut viele Punkte von der Bank und hatten den besten Center auf dem Parkett. Außerdem lohnt sich mit dem Start in den April ein erster Blick auf die Restprogramme der direkten Konkurrenten.

- Norris Agbakoko dominierte unter dem Korb, stellte mit 16 Rebounds ein neues persönliches Career-High auf, das gleichzeitig auch Saisonrekord in der easyCredit BBL ist. Einzig Jeff Garrett (NINERS Chemnitz) kam gegen den SYNTAINICS MBC ebenfalls auf 16 Rebounds. Den All-Time-Rekord der BBL hält Olumide Oyediyi, der in der Saison 1999/2000 gleich zwei Mal 23 Rebounds auflegte.

Überhaupt zeigt der Center seit der Rückkehr auf das Parkett noch einmal eine Steigerung gegenüber der bereits starken Saison, erreicht seither 10,5 Punkte und 8,3 Rebounds im Schnitt, verwandelt dabei starke 79 Prozent der Würfe aus dem Feld und erreicht eine Effektivität von 17,3.

Über die Saison ist Agbakoko mit 5,7 Rebounds der zwölftbeste Rebounder der Liga. Der einzige Spieler aus den Top 12, der dabei wie Agbakoko weniger als 20 Minuten spielt, ist Eddy Edigin. Mit 70,1 Prozent Wurfquote hat der Center unter den Spielern mit mehr als drei Abschlüssen pro Spiel die fünftbeste Wurfquote.

- Auch wenn mit Kenny Ogbe und Charles Manning Jr. immer noch zwei Spieler fehlen, die EWE Baskets haben endlich (wieder) die Tiefe zur Verfügung, die einen Vorteil bringen sollte und sie macht sich bemerkbar. 53 Punkte kamen in Rostock von Bankspielern, bereits gegen Bonn (40) und gegen Heidelberg (64) hatten die Oldenburger von dieser Qualität profitiert.

Zum Saisonstart, bevor die ganz großen Verletzungssorgen zuschlugen, waren es in sechs von acht Partien über 35 Punkte von der Bank. In den folgenden 15 Spielen war dies angesichts immer kleinerer Rotation nur noch in drei von 15 Spielen der Fall. Die Tiefe und Variabilität im Scoring kann ein Vorteil in den letzten Saisonwochen werden.

- Stichwort die letzten Saisonwochen: Anfang April, es bleiben weniger als zehn Spiele, langsam lohnt sich ein Blick auf das Restprogramm der EWE Baskets (12:14 Siege) und der aktuellen direkten Konkurrenz aus Hamburg (13:12), Braunschweig (11:15) und Bamberg (11:15).

Für Oldenburg und Hamburg spricht mit fünf bzw. sechs Heimspielen dabei der Vorteil vor den eigenen Fans auftreten zu dürfen. Die EWE Baskets empfangen sogar mit  Braunschweig, Hamburg und Bamberg die direkte Konkurrenz.

Oldenburg spielt zudem anders als Hamburg (2x), Braunschweig (3x) und Bamberg (1x) kein Team aus den Top 4. Bamberg muss insgesamt sechs Mal gegen Mannschaften antreten, die momentan in den Play-Ins stehen, für Braunschweig sind es fünf dieser Partien, während es für Hamburg (4) und Oldenburg (3) weniger dieser Duelle gibt.

Statistisch haben Bamberg und Braunschweig (verbleibende Gegner bisher mit 52% Siegquote) das schwerere Programm als Oldenburg und Hamburg (beide 45 Prozent).