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Schlagzeilen der EWE Baskets

#ICYMI– Die Geschichte(n) des Spiels

18.01.2021

 Bild: Ulf Duda/fotoduda.de

Unsere statistische Nachbetrachtung zum Spiel: #ICYMI - eine Abkürzung aus der Social-Media-Welt: "In Case You Missed It" bedeutet übersetzt: "Falls Du es nicht mitbekommen hast".

Der siebte Sieg am Stück war am Sonntagnachmittag in der Partie gegen den SYNTAINICS MBC dominant und souverän erspielt, ohne in allen Phasen an das eigene Maximum gehen zu müssen. Der Grund für eine der schon jetzt längsten Siegesserien der Oldenburger liegt auch in Erfahrung, Spielintelligenz und Effizienz der einzelnen Akteure, die sich im herausragenden Verhältnis von Assists zu Ballverlusten zeigen.

- Über einen Monat haben die EWE Baskets in der easyCredit BBL nicht mehr verloren. Sieben Siege am Stück hat die Mannschaft von Head Coach Mladen Drijencic gefeiert, zehn Erfolge sind es aus den letzten elf Partien.

Doch wie ordnet sich diese Erfolgsserie in der Club-Geschichte ein? Bis zur Einstellung des Club-Rekords müsste das Team noch fünf weitere Partien gewinnen, datiert der bisherige Rekord doch aus der Saison 2015/2016, als die Oldenburger zwischen dem 13. Januar 2016 und dem 16. April 2016 gleich zwölf Spiele in Serie für sich entschieden.

In der Saison 2007/2008 gewannen die EWE Baskets zehn Spiele in Serie, in der Saison 2008/2009 waren es neun Erfolge. Zwei Mal acht gewonnene Spiele in Folge erreichte die Mannschaft von Head Coach Mladen Drijencic 2018/2019.

- Ein immer wieder genannter Grund für den Oldenburger Erfolg ist die Erfahrung im Team, die sich neben Aspekten wie Teamgeist, Ballbewegung und Spielintelligenz auch im Verhältnis von Assists zu Ballverlusten ausdrückt.

Gegen den MBC spielten die Oldenburger 21 Assists und erlaubten sich 10 Ballverluste, lagen damit ziemlich genau im eigenen Saisonschnitt. Das Assist/Turnover Ratio, das sich aus 21,3 Assists und 10,5 Ballverlusten pro Partie ergibt, liegt damit aktuell bei 2,03 und ist deutlicher Ligabestwert in dieser Saison. Den zweiten Platz belegt ALBA BERLIN mit 1,84.

Doch auch in den letzten 20 Jahren findet sich kein anderes Team, dem über eine gesamte Saison ein Assists/Turnover Ratio von über 2 gelang. Einigermaßen nah an den Oldenburger Wert heran kamen allenfalls der FC Bayern München 2018/2019 (1,9) und 2014/2015 (1,82), Bamberg  2015/2016 (1,85) und die EWE Baskets selbst 2018/2019 (1,78).

Die herausragenden Werte liegen dabei auch in den Leistungen der Spielmacher begründet. Braydon Hobbs erreicht momentan 3,8 Assists und nur 0,6 Ballverluste pro Partie. Ein Assists/Turnover Ratio von 6,3, das gleichzeitig den Bestwert innerhalb der BBL bedeutet. Phil Pressey (3,5 Assists, 1,5 TO) kommt mit 2,3 ebenfalls auf einen guten Wert.