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Schlagzeilen der EWE Baskets

#ICYMI Halbfinal-Edition– Die Geschichte(n) des Spiels

13.01.2020

 Bild: Florian Achberger

Unsere statistische Nachbetrachtung zum Spiel: #ICYMI - eine Abkürzung aus der Social-Media-Welt: "In Case You Missed It" bedeutet übersetzt: "Falls Du es nicht mitbekommen hast".

Die EWE Baskets Oldenburg stehen zum zweiten Mal in ihrer Club-Geschichte im Finale des MagentaSport BBL Pokals. Dabei dominierte die Mannschaft von Head Coach Mladen Drijencic in der zweiten Halbzeit und konnte sich einmal mehr auf Rickey Paulding verlassen.

- Der Name Rickey Paulding dürfte derweil bei ratiopharm ulm schon vor der Begegnung für Schweißausbrüche gesorgt haben, scheint es doch eine Art Leidenschaft des Kapitäns zu sein, ausgerechnet gegen Ulm seine besten Leistungen auszupacken. 17,7 Punkte erzielte Paulding im Schnitt in seiner Karriere gegen Ulm, erreichte dabei 46,5 Prozent Dreierquote.

Nur einmal in den letzten 19 Spielen erzielte Paulding dabei weniger als zehn Punkte, 18,1 Punkte sind es im Schnitt. In den letzten zehn Spielen in Ulm kommt Paulding 19,4 Punkte.          

    

- Letztlich machten zwei Oldenburger Läufe den Unterschied in der Partie: Als die EWE Baskets 23:31 in Rückstand gerieten, benötigte die Mannschaft von Head Coach Mladen Drijencic 150 Sekunden, um das Spiel mit einem 15:0-Lauf zu drehen.  Entscheidender Mann dabei: Braydon Hobbs, der in diesem Zeitraum sieben Punkte und zwei Steals auflegte.

Nach der Halbzeit folgte ein 15:2-Lauf, in dem Oldenburg den Ball gut bewegte und das Spiel über Rasid Mahalbasic im Post öffnete.  Der Center erzielte zwar in dem Lauf nur zwei Punkte, spielte allerdings drei Assists, sicherte sich einen Rebound und einen Steals. Zudem forcierten die Oldenburger vier Ballverluste von Ulm.

- Den statistisch größten Unterschied markierte die Dreierquote. 57,7 Prozent ihrer Dreier verwandelten die Oldenburger. Nur einmal, beim Sieg über den MBC zeigten sich die EWE Baskets noch treffsicherer (63,6 Prozent).

Der noch wichtigere Unterschied liegt allerdings in der Defensive an der Dreierlinie. Hier hatten die Oldenburger wegen ihrer anfänglichen Probleme in der Pick&Roll-Defense zu Beginn der Saison teilweise über 40 Prozent Dreierquote der Gegner zugelassen. In den letzten fünf Partien drückte die Mannschaft von Head Coach Mladen Drijencic diesen Wert in den nationalen Wettbewerben auf 31,6 Prozent.