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Schlagzeilen der EWE Baskets

#ICYMI - Die Geschichte(n) des Spiels

14.12.2021

 Bild: Ulf Duda

Unsere statistische Nachbetrachtung zum Spiel bei Rytas Vilnius: #ICYMI - eine Abkürzung aus der Social-Media-Welt: "In Case You Missed It" bedeutet übersetzt: "Falls Du es nicht mitbekommen hast.“

Erneut verloren die EWE Baskets am Montag eine Partie, die hätte in beide Richtungen ausgehen können, weil der letzte Wurf nicht fallen wollte. Neben der fehlenden Energie in der ersten Halbzeit bleiben aber auch die Baustellen Ballbewegung und Dreierquote. Zudem gelang es den Oldenburgern nicht, Vilnius eine der großen Stärken zu nehmen. Matt Farrell zeigte eine gute Premiere im Trikot der EWE Baskets.

- Obwohl die Oldenburger am Ende die Siegchance hatten, war in 40 Minuten kein echter Rhythmus in der Offensive entstanden. In keiner Phase bewegten die EWE Baskets den Ball flüssig durch die eigenen Reihen, so dass am Ende nur zehn Assists standen, noch einmal fünf Vorlagen weniger als der Saisonschnitt, der mit 15 Assists ebenfalls eher im unteren Bereich der Basketball Champions League liegt. 

So erspielte die Mannschaft von Head Coach Mladen Drijencic sich auch kaum offene Dreier, nahm nur 12 Versuche aus der Distanz und verwandelte nur zwei Dreier. Auch über die gesamte Saison sind die Oldenburger mit nur 25,6 Prozent Quote Schlusslicht der Basketball Champions League.

- Bereits vor der Begegnung war klar, dass Vilnius mit 22 Punkten im Schnitt das beste Fastbreak-Team des Wettbewerbs ist. Oldenburg gelang es am Montag nicht, diese Stärke aus dem Spiel zu nehmen. 23 Punkte hatten die Gastgeber am Ende der Partie aus Fastbreaks erzielt.

Es waren nicht nur die Ballverluste, die dazu beitrugen: Die EWE Baskets erlaubten sich mit 14 Turnovern  nur wenig mehr als die guten 12,2 Ballverluste der Saison. Vielmehr arbeiteten die Gäste in der Transition Defense nicht konsequent genug.

- Matt Farrell hingegen überzeugte bei seiner Premiere. Der Guard, der nach wenigen Trainingseinheiten auch deshalb bereits knapp 20 Minuten spielen musste, weil  Sebastian Herrera während der Partie angeschlagen passen musste, erzielte 10 Punkte, fünf Rebounds und drei Assists. Sein Offensivrebound und seine beiden Punkte zum 69:70 waren ein wichtiger Grund dafür, dass die Oldenburger noch einmal eine Chance auf den Sieg erhielten.