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#ICYMI - Die Geschichte(n) des Spiels - Berlin

07.01.2026

 Bild: Christian Becker

Unsere Geschichten des Spiels presented by Öffentliche Oldenburg: #ICYMI - eine Abkürzung aus der Social-Media-Welt: „In Case You Missed It“ bedeutet übersetzt: „Falls Du es nicht mitbekommen hast.

„Basketball ist ein Spiel der Läufe“ – diese Phrase wurde beim Spiel gegen ALBA BERLIN am Sonntag wieder bestätigt. 0:10 zum Start, ein 11:0-Lauf im zweiten Viertel, der die EWE Baskets ins Spiel brachte, ein starkes drittes Viertel (28:14) und ein 0:16-Start in den letzten Abschnitt, das Momentum der Partie wechselte mehrfach gänzlich auf die andere Seite. Eine Begegnung, die mit dem Gamewinner von Chris Clemons, seinem bereits zweiten entscheidenden Wurf der Saison, das passende Ende fand. Gleichzeitig bestätigten sich positive Entwicklungen und Problemfelder der Oldenburger.

- „Wir haben 20 Offensivrebounds abgegeben, obwohl wir daran intensiv arbeiten. Das hat uns immer wieder Probleme gemacht“, sagte Coach Spasic nach der Partie und brachte die vielleicht größte Herausforderung der Saison auf den Punkt. Neben der starken Defensive hatte es Berlin vor allem immer wieder diesen zweiten Chancen zu verdanken, bis zum Ende um den Sieg zu spielen.

Abgesehen vom Spiel gegen Berlin haben die EWE Baskets unter Spasic jedoch bereits Fortschritte gemacht, auf die es aufzubauen gilt. Ging das Reboundduell zuvor mit 4,1 Rebounds im Schnitt verloren, war es in den fünf Spielen unter Spasic nur ein Rebound. Gegen Braunschweig, Vechta und Hamburg ging das Duell an die Oldenburger.

- Die defensive Steigerung der EWE Baskets zeigte sich auch gegen Berlin. Nur 73 Punkte erlaubten die Oldenburger, 75,2 Punkte sind es im Schnitt in den fünf Partien seit Spasic übernommen hat. Zuvor hatte das Team 86,5 Punkte im Schnitt kassiert. Wie groß dieser Unterschied ist, wird daran deutlich, dass nur Bayern München (72,4) weniger Punkte hinnehmen muss, als die EWE Baskets in den letzten fünf Spielen.

Ersichtlich wird die Steigerung auch an den gegnerischen Wurfquoten. Kein Gegner knackte 50 Prozent Wurfquote, bei ALBA Berlin rutschte die Quote am Sonntag auf 36 Prozent.  Seit der Übernahme von Lazar Spasic kommen die Gegner nur auf 41,3 Prozent FG. Auf die Saison betrachtet wäre nur ALBA BERLIN stärker (41,2 Prozent).

- Bessere und vor allem schnellere Ballbewegung sorgt zudem für Rhythmus bei vielen Spielern, der in einer bisher herausragenden Dreierquote mündet. In den fünf Partien verwandelten die Oldenburger 44,5 Prozent der Dreier, zuvor lag die Quote bei 34,7 Prozent. Den offensiven Output steigerten die EWE Baskets von 80,8 Punkten auf 87,9 Punkte.