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Schlagzeilen der EWE Baskets

#ICYMI - Die Geschichte(n) des Spiels

09.03.2022

 #ICYMI - Die Geschichte(n) des Spiels presented by LzO - Bild: Ulf Duda

Unsere statistische Nachbetrachtung zum Spiel bei Brose Bamberg: #ICYMI - eine Abkürzung aus der Social-Media-Welt: "In Case You Missed It" bedeutet übersetzt: "Falls Du es nicht mitbekommen hast.“

Die EWE Baskets zeigten in Bamberg ab dem zweiten Viertel eine starke Vorstellung und verdienten sich einen Sieg, den es über die Franken in der Form noch nicht gab. Dabei bearbeiteten die Oldenburger zwei Baustellen aus der Niederlage in Hamburg erfolgreich. Entscheidend für den Erfolg waren auch zwei Spieler, die unter Ingo Freyer enorm aufblühen.

- Der Sieg in Bamberg war nicht nur der erst zweite Auswärtssieg der Saison, gleichzeitig war es auch der höchste Auswärtserfolg seit dem 116:66 in Würzburg am 04.04.2021.

Zudem bedeutet das 106:83 auch den höchsten Erfolg der Club-Geschichte über Brose Bamberg. Der Rekord hatte zuvor bei +16 gestanden, dem 87:71-Erfolg im November. Bereits ins Jahr 2005 zurück musste man bei der Suche nach dem höchsten Auswärtssieg in Bamberg gehen, damals siegten die EWE Baskets mit 85:71 in Franken.

Gleichzeitig wird Bamberg immer mehr zu einem Oldenburger Lieblingsgegner, neun Siege am Stück haben die EWE Baskets im Traditionsduell mittlerweile gesammelt.

- Zu wichtigen Faktoren auf dem Weg zum Sieg wurden auch das von Coach Ingo Freyer nach Hamburg kritisierte Reboundverhalten und die Transition-Defense.

Das Rückzugsverhalten war bereits ab der ersten Sekunde verbessert, im ganzen Spiel erzielte Bamberg nur drei Punkte aus Fastbreaks. Dabei überzeugten die Oldenburger in der Defensive, erlaubten sich allerdings auch nur sieben Ballverluste.

Beim Rebounding schien das erste Viertel bei 2:18 eingesammelten Abprallern noch auf einen historisch schlechten Abend hinzudeuten. Im Spielverlauf drehten die EWE Baskets den Spieß allerdings um, sammelten in den letzten 30 Minuten 32:20 Rebounds ein.

- Einmal mehr ragte beim Erfolg auch Max Heidegger heraus, der sich seit dem Trainerwechsel immer mehr zu einem bestimmenden Spieler der zweiten Saisonhälfte in der BBL entwickelt. Heidegger erzielte 33 Punkte, spielte neun Assists und erlaubte sich kaum Ballverluste und Fehlwürfe. In den letzten fünf Partien kommt Heidegger auf 25,4 Punkte und neun Assists bei nur 1,5 Ballverlusten im Schnitt, trifft dazu 48,9 Prozent seiner Versuche aus dem Feld.

TJ Holyfield wiederum dürfte der Spieler sein, der unter Ingo Freyer den größten Sprung gemacht hat. Der Forward bringt Defense und Teamgeist in die Mannschaft ein, nimmt seine Rolle perfekt an und wurde gegen Bamberg mit Bestmarken in der BBL belohnt. 16 Punkte und zehn Rebounds sind jeweils persönliche Rekord. Im Schnitt sammelte Holyfield in den sechs Einsätzen 7,8 Punkte, 4,8 Rebounds und 1,6 Steals. Mit dem Forward auf dem Parkett erzielten die Oldenburger im Schnitt 10,7 Punkte mehr als der Gegner in diesen Partien.