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Schlagzeilen der EWE Baskets

#ICYMI– Die Geschichte(n) des Spiels

11.03.2021

Bild: Tilo Wiedensohler/camera4 

Unsere statistische Nachbetrachtung zum Spiel: #ICYMI - eine Abkürzung aus der Social-Media-Welt: "In Case You Missed It" bedeutet übersetzt: "Falls Du es nicht mitbekommen hast".

Es war eine beeindruckende Vorstellung, die von den EWE Baskets in Berlin abgeliefert wurde. Nicht, weil die Oldenburger wie häufiger in dieser Saison ein offensives Feuerwerk abbrannten, sondern weil die Mannschaft in nahezu jedem Moment ihrer Struktur treu blieb, ihr Spiel auf das Parkett brachte und große Stabilität zeigte. Statistisch stach besonders die Dominanz unter den Körben, im Rebounding und wiedergefundene Ballsicherheit hervor.

- Es ist keine neue Erkenntnis: Die EWE Baskets können unter dem Korb dominieren, stellen mit knapp unter 60 Prozent Quote aus Nah- und Mitteldistanz eines der besten Teams der BBL.

In den letzten Wochen zeigte diese Entwicklung allerdings noch einmal nach oben und fand gegen Berlin den vorläufigen Höhepunkt. In vier der letzten fünf Partien verwandelten die Oldenburger über 60 Prozent ihrer Versuche aus dem Nah- und Mitteldistanz, zwei Mal waren es gar über 70 Prozent. Gegen Berlin trafen die EWE Baskets 69 Prozent der Zweier und erzielten gar 48 Punkte in der Zone, ein neuer Saisonrekord für die Mannschaft von Head Coach Mladen Drijencic.

- Ein zweiter entscheidender Faktor für den Sieg: Die EWE Baskets kontrollierten den Rebound gegen das BBL-Team, das in der bisherigen Saison die meisten Rebounds der Liga sammelte und den Oldenburgern gelang dies bereits zum zweiten Mal in dieser Saison.

Im Hinspiel war der Kampf um die Rebounds 43:25 ausgegangen, am Sonntag sammelten die Oldenburger 35:28 Abpraller und kontrollierten das eigene Brett.

- Zudem fand die Mannschaft von Head Coach Mladen Drijencic zu Konzentration und der eigenen Struktur zurück. Eindrücke, die sich nicht nur in den Wurfquote bestätigen, sondern auch in der Zahl der Ballverluste. Über die Saison zählen die EWE Baskets mit knapp unter elf Ballverlusten pro Partie zu den besten Mannschaften der BBL. In den letzten Wochen zeigte der Trend mit 16 Ballverlusten gegen Ludwigsburg, und 13 bzw. 14 gegen Braunschweig und Bayreuth aber in die falsche Richtung. In der Partie gegen Berlin waren es nur 10 Ballverluste. Ein Wert, der auch deshalb bemerkenswert ist, weil ALBA im Schnitt 15,6 Turnover der Gegner erzwingt.