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EWE Baskets Day: Emotionale Kombination aus Geschichte und Gegenwart

14.09.2019

 Bild: Joern Pollex

Mit einem stimmungsvollen EWE Baskets Day, der im Zeichen von 10 Jahren Deutscher Meisterschaft stand, haben die EWE Baskets und die Fans sich auf die Saison 2019/2020 eingestimmt. Dabei feierten die Oldenburger einen verdienten 96:87-Erfolg über die Telekom Baskets Bonn. Im Anschluss wurden die Meisterhelden von 2009 auf dem Parkett der Großen EWE Arena geehrt. (Siehe auch das Instagram-Video unterhalb dieses Artikels.)

Eine gelungene Kombination aus Vergangenheit und Gegenwart hat für Begeisterung beim EWE Baskets Day gesorgt. Bereits ab dem Vormittag konnten die Fans sich in der Ausstellung „Sommermärchen“ in der Kleinen EWE Arena auf einen Tag voller Emotionen einstimmen. Rund 300 Ausstellungsstücke halfen die Erinnerungen an die besonderen Momente im Juni 2009 aufzufrischen, ein Film, der sich auf die letzten Minuten im fünften Spiel konzentrierte, sorgte für Gänsehaut und feuchte Augen an vielen Stellen. Auch die anwesenden Meister von 2009 ließen sich die Ausstellung nicht entgehen und erlebten noch einmal gemeinsam die Erinnerungen an die Meisterschaft.

Emotional wurde es dann auch bei der besonderen Spielervorstellung des neuen Teams: Natürlich erhielten Rickey Paulding, Philipp Schwethelm, Rasid Mahalbasic und ein gerührter Head Coach Mladen Drijencic die meisten Ovationen, doch auch die Neuzugänge Braydon Hobbs, Gerry Blakes, Robin Amaize und Kevin McClain genossen die ersten Eindrücke der gefüllten Großen EWE Arena und feuerten die Fans noch zusätzlich an.

Positive Emotionen, die von den neuen Spielern dann auch mit in die Partie genommen wurden. Braydon Hobbs agierte als umsichtiger Spielmacher, der das Spiel seines Teams ordnete und aus der Distanz brandgefährlich war, legte so 12 Punkte, drei Assists und drei Rebounds auf. Gerry Blakes wurde im Spielverlauf immer stärker, kam so am Ende auf 14 Punkte, fünf Assists und drei Rebounds. Kevin McClain überzeugte mit sehr intensiver Verteidigung (zwei Steals) und brachte wie Robin Amaize viel Energie auf das Parkett. Zum besten Spieler und damit zum EWE Player of the Game wurde allerdings Nathan Boothe gewählt, der auf 17 Punkte (78 Prozent Wurfquote) und vier Rebounds kam. Rasid Mahalbasic erreichte 16 Zähler, fünf Rebounds und sechs Assists, auch Rickey Paulding (11) und Philipp Schwethelm (13) punkteten zweistellig.

Gegen die Telekom Baskets Bonn entwickelte sich ein enorm temporeiches Spiel, in dem die Gäste in der ersten Halbzeit dank gutem Rebounding und hoher Energie leichte Vorteile auf ihrer Seite hatten. In den zweiten 20 Minuten allerdings drehten die Gastgeber auf, erhöhten die Energie, verbesserten den Kampf um die Abpraller und verdienten sich den Sieg. Bemerkenswert dabei die 21 Assists bei der von Braydon Hobbs angeführten Offensive, die sich gleichzeitig nur sieben Ballverluste erlaubte.

Schnell wurde im ersten Viertel deutlich, dass die Oldenburger mit Hobbs einen klassischen Spielmacher in ihren Reihen haben. Den ersten fünf Punkten der EWE Baskets gingen Anspiele von Hobbs voraus. Ansonsten wurden die zehn Minuten von der Bonner Geschwindigkeit im Spiel und einem überragenden Nathan Boothe (bereits neun Punkte) dominiert.

Im Anschluss setzten sich die Gäste dank des starken Martin Breunig und des treffsicheren Benjamin Simmons leicht ab, für die EWE Baskets setzte Philipp Schwethelm mit zwei Dreiern Akzente. Zum ersten Ende der ersten Halbzeit war es zunächst Gerry Blakes, der mit viel Willen abschloss, dann eroberte Kevin McClain mit einer starken Defensivaktion den Ball und brachte die Gastgeber auf 43:45 heran.

Von der Energie ihres neuen Guards profitierten die EWE Baskets dann auch früh in der zweiten Halbzeit und hatten in Mahalbasic den gewohnt umsichtig agierenden Center, der seine Mitspieler einsetzte. Nachdem der Österreicher mit einem behind-the-back-Pass Rickey Paulding fand, führten die Oldenburger erstmals wieder (55:54). Der Kapitän setzte mit einem Dreier plus Bonusfreiwurf nach und die Begegnung war gedreht (59:56). Die Offensivaktionen wirkten nun besser abgestimmt: Blakes fand Sears aus dem Pick&Roll zum Dunk, kurze Zeit später vollendete Sears erneut und Braydon Hobbs zeigte seine Treffsicherheit aus der Distanz. 

Die Entscheidung fiel dann in den letzten Minuten des vierten Viertels, als Boothe zunächst von einem starken Anspiel von Mahalbasic profitierte, im Anschluss nach zwei Offensivrebounds verwandelte und Braydon Hobbs mit einem schweren Distanzwurf gegen die Uhr zum 84:77 traf. Ein Vorsprung, den die Gastgeber bis zum Ende souverän verwalteten.

Emotional wurde es erneut, als die Meister von 2009 auf das Parkett einliefen und gemeinsam mit den Zuschauern einen Zusammenschnitt der entscheidenden Szenen aus Spiel 5 erlebten. Gänsehautmomente, die auch den geschäftsführenden Gesellschafter der EWE Baskets, Hermann Schüller, spürbar rührten, der sich bei den Spielern noch einmal für eine wundervolle Saison bedankte. Im Anschluss wurden alle Spieler noch einmal einzeln geehrt und machten besonders den großartigen  Teamgeist als Schlüssel für den Titel 2009 aus.

Nach der Feier bildeten sich bei der Autogrammstunde des aktuellen Teams lange Schlangen. Die Vorfreude auf eine weitere erfolgreiche Saison der EWE Baskets Oldenburg ist spürbar, der besondere EWE Baskets Day 2019 hat Mannschaft und Fans perfekt eingestimmt.