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Baskets Juniors liegen in Viertelfinal-Serie zurück – 85:106-Niederlage in Leverkusen

26.03.2019

 Bild: Erik Hillmer

Die Baskets Juniors/Oldenburger TB haben die Sensation zum Auftakt des Playoff-Viertelfinales bei den BAYER GIANTS Leverkusen verpasst. Die in eigener Halle noch ungeschlagenen Gastgeber spielten sich in der zweiten Halbzeit in einen Rausch und siegten mit 106:85. Damit benötigen die Oldenburger am Samstag (19 Uhr) einen Erfolg in der Haarenuferhalle, um ein drittes Spiel zu erzwingen.

Nur eine Halbzeit konnte das Team von Head Coach Artur Gacaev am Dienstagabend mit dem Titelfavoriten aus Leverkusen auf Augenhöhe spielen. Nach nahezu ausgeglichenen ersten 20 Minuten lagen die Gäste nur mit 41:44 zurück. Nach Wiederbeginn aber fand Leverkusen mehr Emotionen, brachte die Halle ins Spiel und spielte sich vor allem aus der Distanz in einen Rausch. 11 von 15 Dreiern trafen die Gastgeber in der zweiten Halbzeit und waren nicht mehr zu stoppen. Den Baskets Juniors gelang es zudem nicht, ihren Gegner unter dem Korb zu stoppen und genügend Ballverluste zu erzwingen.

Besonders Tim Schönborn (14) und Ben Mvouika (23) schienen in der zweiten Halbzeit kaum noch einen Wurf zu vergeben und entschieden die Begegnung maßgeblich mit. Topscorer der Begegnung wurde Haris Hujic mit 24 Punkten (6 Assists), Marcel Keßen kratzte mit 17 Punkten und neun Rebounds am Double-Double, Nigel Pruitt punktete ebenfalls zweistellig.

Beide Mannschaften benötigten zunächst einige Minuten, um den nötigen Rhythmus zu finden. Marcel Keßen setzte aus der Distanz den ersten Akzent für Oldenburg, auf den Gegenseite brachte Heinzmann die Zuschauer per Dunk in die Partie. Nach der ersten Auszeit aber fanden die Baskets Juniors besser in die Partie, ließen Leverkusen nicht mehr als einige Punkte wegziehen. Fünf Zähler in Serie durch Philip Zwiener sorgten für das 18:17, nach zehn Minuten lag Oldenburg knapp zurück.

Auf die erste brenzlige Situation und sechs Punkte Rückstand antwortete Haris Hujic aus der Distanz (25:28). Zwei Dreier von Michael Kuczmann sorgten aber mit dem 38:29 für die erste fast zweistellige Führung. Erneut war es nun Hujic, der zunächst einen Mitteldistanzwurf trotz Fouls verwandelte und im Anschluss nach einem Steal im Fastbreak vollendete. Oldenburg war wieder dran und blieb dies auch bis zum Ende der ersten Halbzeit.

Die Vorentscheidung fiel dann im dritten Abschnitt. Leverkusen brachte deutlich mehr Emotionen in die Partie und nutzte diese zum eigenen Vorteil, während die Oldenburger Fokus und Rhythmus verloren. Zudem hatten die Gastgeber in Tim Schönborn den überragenden Mann des dritten Viertels in den eigenen Reihen. Gleich vier Dreier versenkte Schönborn und ließ den Rückstand auf elf Zähler anwachsen (49:60). Als dann Schönborn das Parkett verließ, übernahm Mvouika. 23 Punkte erzielte der Franzose in den letzten elf Minuten aus allen Lagen und ließ keinen Zweifel am Sieger der Partie aufkommen.