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Baskets Juniors wollen Überraschung bei den Sixers

14.12.2018

 Bild: Erik Hillmer

Die Baskets Juniors/Oldenburger TB können am Sonntag (16 Uhr) wieder Kurs auf einen Playoff-Rang nehmen. Voraussetzung dafür wäre der erste Auswärtssieg der Saison bei den BSW Sixers in Sandersdorf.

Die Vorzeichen vor dem Duell mit den Sixers sprechen dabei zunächst einmal nicht für die Oldenburger. Da ist die erfolglose Auswärtsbilanz von 0:6, die zeigt, dass es der Mannschaft von Head Coach Artur Gacaev bisher nicht gelingt, die eigene Stärke mit in die Fremde zu nehmen. Die Sixers hingegen sind in eigener Halle noch unbesiegt, gewannen jedes ihrer bisherigen fünf Spiele.

Hinzu kommt die Personalsituation, die bei den Baskets Juniors mit der Verletzung von Philip Zwiener und einigen angeschlagenen Spielern angespannt ist. Zudem dürften Haris Hujic und Marcel Keßen wegen des zeitgleichen BBL-Spiels nicht zur Verfügung stehen. Die Gastgeber hingegen dürften ihre Doppellizenzspieler, der Kooperationspartner Mitteldeutscher BC spielt bereits am Samstag, auf das Parkett bringen können. Einzig Center Benedikt Turudic fehlte zuletzt verletzt.

Im Hinspiel in der Haarenuferhalle hatten die Sixers bereits für die einzige Oldenburger Heimniederlage der Saison gesorgt. Dabei gelang es nicht, zwei Akteure aus dem Spiel zu nehmen, die über die gesamte Spielzeit Topscorer ihres Teams sind. Eimantas Stankevicius (Saisonschnitt 14,2 Punkte) legte 27 Zähler auf, Ferdinand Zylka (Schnitt 17,2) erzielte 21 Punkte.

Die Stärke der Gastgeber liegt allerdings besonders in der Defensive. Mit verschiedenen Verteidigungsvarianten, besonders der effektiven Zonenverteidigung haben sich die BSW Sixers zur zweitstärksten Defensive der ProB Nord entwickelt, geben nur 74,3 Zähler im Schnitt ab.

Es gilt also für die Baskets Juniors nah an das eigene Limit zu kommen und mit viel Einsatz die personellen Probleme zu überdecken. „Wir fahren als Außenseiter und ohne jeden Druck nach Sandersdorf. Die Sixers sind gut besetzt und spielen einen unangenehmen Stil. Wir haben aber bereits bewiesen, dass wir auch mit einer kleinen Rotation starke Spiele abliefern können“, schaut Head Coach Artur Gacaev auf das Spiel voraus.

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