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NBBL bezwingt ALBA – JBBL mit erster Saisonniederlage

03.02.2026

 Bild: Dennis Leskys

Mit einer gemischten Bilanz kommen die Baskets Juniors aus dem Spitzenspiel-Wochenende. Während die NBBL sich nach dem 87:84 über ALBA BERLIN berechtigte Hoffnungen auf den ersten Platz nach der Hauptrunde machen darf, verlor die JBBL diesen Rang zumindest vorerst. Gegen die Hamburg Towers kassierten die Oldenburger beim 70:82 ihre erste Saisonniederlage und verloren auch den direkten Vergleich.

Die Überraschung gegen den Titelfavoriten aus Berlin verdienten sich die Baskets Juniors mit intensiver Defensive, die den Gästen viele Ballverluste abverlangte. Weil ALBA auf der Gegenseite über Reboundvorteile verfügte, blieb die Partie bis in die Schlussphase hinein spannend.

Es war ein Lauf im letzten Abschnitt, der mit einem 9:2 die Begegnung prägte (73:65). Obwohl Berlin noch einmal bis auf einen Zähler herankam, behielten die Baskets Juniors die Nerven an der Freiwurflinie.

Luca Mevius (25 Punkte, 5 Steals) zeigte eine starke Leistung und ging für seine Mannschaft voran. Noah Wendland (16 Punkte), Nai-Yahrell Leeuwin (12) und Finn Stühlmeyer (12 Punkte, 5 Rebounds) punkteten zweistellig.

Die JBBL hingegen fand im Spitzenspiel gegen Hamburg von Beginn an nicht in die Begegnung, erlaubte sich Fehler, die von den Gästen gnadenlos im Fastbreak bestraft wurden. Das Momentum lag schnell bei den Towers, die 20:7 führten. Im Anschluss kämpften sich die Baskets Juniors trotz Problemen von der Freiwurflinie wieder in die Begegnung und lagen zur Halbzeit nur mit fünf Zählern zurück.

Den Wiederbeginn verpatzten die Oldenburger jedoch wieder, gerieten nach einem 0:9-Lauf mit 14 Zählern in Rückstand. Obwohl die Gastgeber wenig Rhythmus hatten, kamen sie noch einmal auf sieben Punkte heran. Der Hamburger Juniorennationalspieler Egbe entschied die Partie jedoch mit starken Aktionen, und auch der direkte Vergleich ging nach einem 89:85-Erfolg im Hinspiel noch verloren.

Neben Schwächen von der Freiwurflinie entschied auch die bessere Zweierquote der Gäste das Spiel. Topscorer wurde Paul Brake (21 Punkte), dazu punkteten jedoch nur Sam Shchepotkin mit 16 Punkten und sieben Rebounds sowie Ben Decker (12) zweistellig.

„Hamburg ist eine sehr gute Mannschaft und kam besser in die Partie. Wir haben danach gut gekämpft, aber nicht Rhythmus und Leichtigkeit gefunden. Zudem hatten wir nicht die bekannte Tiefe in den Leistungen“, so Coach Dimitrios Polychroniadis.