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Schlagzeilen der EWE Baskets

 Hemschemeier bei Heimniederlage gegen Rendsburg knapp am Triple Double vorbei

21.02.2022

 Bild: Ulf Duda

Die Baskets Juniors haben mit den BBC Rendsburg Twisters die Tabellenplätze getauscht. Am 21. Spieltag mussten die Oldenburger gegen die Gäste aus Schleswig-Holstein eine 73:79-Heimniederlage einstecken und liegen nun auf dem fünften Platz in der 1. Regionalliga Nord.

Auch wenn die Niederlage gegen den direkten Konkurrenten Rendsburg erfolgte, so ist sie für die Baskets Juniors im Kampf um einen Playoff-Platz zu verschmerzen. Zwar haben die Twisters nun Platz vier übernommen, allerdings haben die Oldenburger drei Spiele und zwei Niederlagen weniger auf dem Konto und somit immer noch gute Voraussetzungen, um am Ende unter den ersten Vier dabei zu sein. Die Plätze eins bis vier berechtigen in der 1. Regio zur Teilnahme an den Playoffs.

Beide Teams agierten am Samstagabend mit kleinen Rotationen. Während Rendsburg nur acht Spieler auf dem Meldebogen hatte, bekamen auf Oldenburger Seite lediglich sieben Akteure nennenswerte Spielzeit auf dem Parkett der OTB-Sporthalle am Haarenufer.

Ein Oldenburger spielte die 40 Minuten durch: Fritz Hemschemeier erzielte einen Effektivitätswert von 31 und schrammte dabei mit 24 Punkten, 11 Assists und 8 Rebounds an einem Triple Double vorbei.

Ohnehin mussten die Baskets Juniors die letzten schweren Wochen verdauen. Erst Verletzungspech, dann legten mehrere Corona-Infektionen den Spiel- und Trainingsbetrieb lahm. Immerhin lag das Nachwuchsteam der EWE Baskets zur Pause mit 43:39 vorne. Erst in der zweiten Halbzeit bekamen die Twisters Oberwasser und entschieden die beiden letzten Viertel zusammengerechnet mit 40:30 für sich.

Zweitbester Scorer der Baskets Juniors war Max Schell mit 16 Punkten und 5 Rebounds. Ebenfalls im zweistelligen Bereich punkteten Jerry Ndhine (13 Punkte, 8 Rebounds, 3 Steals) und Felix Meyer-Tonndorf (13 Punkte, 3 Rebounds, 5 Steals).

Die besten Akteure der Twisters waren Andree Fares Michelsson (26 Punkte) und Henning Rixen (21 Punkte). Die Defensive der Oldenburger hielt immerhin eine der besten Offensivmannschaften der Liga bei unter 80 Punkten. Zudem kamen die Rendsburger für ihre Verhältnisse nur auf magere 10 Team-Assists, während sie in den bisherigen Saisonspielen im Schnitt knapp 17 Vorlagen verteilt hatten.

Das Rebound-Duell gewannen die Baskets Juniors mit 35:25 zwar deutlich, aber von der Drei-Punkte-Linie erlebte das Team von Head Coach Artur Gacaev mit nur 11 Prozent Trefferquote einen rabenschwarzen Tag.

Artur Gacaev (Head Coach Baskets Juniors): „Eigentlich sind wir ja die Spezialisten, wenn es darum geht, knappe Spiele zu gewinnen. Das ist uns in dieser Saison schließlich schon einige Male gelungen. Gegen Rendsburg ging uns am Ende jedoch die Puste aus. Da merkte man, dass wir nach der Quarantäne erst einen Tag vor dem Spiel mit Kontakt trainieren konnten. Ich hatte daher für die Partie schon Schlimmeres erwartet, aber unsere Einstellung stimmte. Leider hat sich in der Schlussphase der Trainingsausfall der letzten Wochen bemerkbar gemacht. Da haben wir nicht mehr so gut verteidigt und offene Würfe nicht getroffen.“

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