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Den Schalter gegen „Angstgegner“ Bernau umlegen

10.10.2019

 Bild: Erik Hillmer

Die Baskets Juniors stehen am vierten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga vor einer schweren Aufgabe. Mit LOK BERNAU ist am Sonntag (18 Uhr) eines der stärksten Teams der vergangenen Jahre und zudem ein Oldenburger Angstgegner zu Gast in der OTB-Sporthalle Haarenufer.

Die Partien gegen die Berliner Nachwuchsschmiede waren in den letzten Jahren häufig eng, teilweise dramatisch, seit dem Bernauer Aufstieg im Jahr 2016 gelang Oldenburg allerdings in sechs Partien kein Erfolg. Die Gäste sind also durchaus eine Art Angstgegner. Am Sonntag sind die Baskets Juniors allerdings gefordert, die Serie zu durchbrechen, um den Trend der ersten Saisonspiele umzukehren und endlich in die Erfolgsspur zu kommen.

Die Findung der Mannschaft ist ein langwieriger und nicht unkomplizierter Prozess wie Head Coach Artur Gacaev betont: „Beim letzten Spiel hatten wir inklusive Vorbereitung zum ersten Mal alle Spieler auf dem Parkett. Wir müssen uns als Mannschaft noch entwickeln, die Rollen innerhalb des Teams müssen sich noch finden. Das ist für ein Nachwuchsteam wie uns ein normaler Prozess. Gleichzeitig wollen wir uns für die engen Spiele und unsere Moral aber auch mit einem Erfolg belohnen, der uns Selbstvertrauen geben würde.“

Die Moral ist bisher tatsächlich nicht das Problem. Mehrmals lagen die Baskets Juniors in ihren Spielen deutlich zurück, kamen aber immer wieder ins Spiel und verloren keine Partie mit mehr als sechs Punkten Rückstand. Um den Lernprozess abzuschließen, diese Spiele auch zu gewinnen, gilt es in einigen Bereichen zu arbeiten. Die bisher noch mangelnde Eingespieltheit zeigt sich offensiv in den Assists (14,3), den Ballverlusten (15) und der ausbaufähigen Dreierquote (31 Prozent), aber auch defensiv (85 kassierte Punkte pro Partie).

In allen Bereichen werden die Oldenburger Fortschritte machen müssen, um das bisher zweitbeste Offensivteam (83,3 Punkte) zu bezwingen. Bernau hat auch in dieser Saison eine gelungene Mischung aus erfahrenen Spielern und Talenten aus dem Nachwuchsprogramm von ALBA BERLIN gefunden und zwei der ersten drei Partien gewonnen.

Alexander Blessig, der vom ProA-Aufsteiger aus Leverkusen gekommen ist, führt die Mannschaft mit 14,7 Punkten pro Partie an. Zudem bringt Dan Oppland (10,7 Punkte, 5,7 Rebounds), der viele Jahre für die Nürnberg Falcons in der ProA  auf dem Parkett stand, seine enorme Erfahrung ein. Lorenz Brenneke (12,7 Punkte, sieben Rebounds), Kresimir Nikic (12 Punkte, 9 Rebounds) und Malte Delow (8,5 Punkte, 4,5 Rebounds und 4,5 Assists) zeigen aber, dass die nächste ALBA-Generation auf Spitzenniveau in der ProB agieren kann.

Eine besondere Partie erwartet am Sonntag Hendrik Drescher, der erst im Sommer aus Berlin nach Oldenburg wechselte und nach seiner langwierigen Verletzung aus der Vorsaison bereits stark in die Saison gefunden hat. In seinen bisherigen Einsätzen verbuchte Drescher 15 Punkte und acht Rebounds im Schnitt.