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JBBL und NBBL: Start mit zwei Niederlagen in den Ligapokal

13.10.2026

 Bild: Dennis Leskys

Keine Siege für den Nachwuchs der EWE Baskets Oldenburg im Pokal: Während sich die JBBL im Heimspiel gegen die Hamburg Towers lange auf Augenhöhe präsentierte und erst in der Schlussphase mit 54:64 unterlag, musste sich die NBBL bei der RASTA Academy mit 47:57 geschlagen geben.

JBBL: Entscheidung erst in der Schlussphase

Die JBBL der EWE Baskets zeigte gegen die Hamburg Towers über weite Strecken eine gute Leistung. Nach einer starken ersten Halbzeit, die das Team mit 17:12 für sich entschied, entwickelte sich eine ausgeglichene Partie. Die Oldenburger hielten das Spiel bis in die Schlussphase offen, ehe sie sich am Ende mit 54:64 geschlagen geben mussten.

Dabei war die Niederlage deutlicher, als es der Spielverlauf vermuten ließ. Vor allem die schwache Freiwurfquote und knapp 30 Ballverluste machten den Oldenburgern das Leben schwer. In den letzten beiden Minuten ließ das Team zudem alle sechs Freiwürfe liegen und verlor die Partie erst in dieser Phase endgültig.

Für die neu zusammengestellte Mannschaft, in der kein Spieler über vorherige JBBL-Erfahrung im Team verfügt, ist der laufende Pokalwettbewerb auch eine wichtige Standortbestimmung. Trainer Dimitrios Polychroniadis zeigte sich insbesondere mit dem Auftritt in der ersten Halbzeit zufrieden.

„Die Jungs haben gut angefangen und sich bis ins vierte Viertel im Spiel gehalten. Am Ende haben uns Kleinigkeiten und die Nervosität in entscheidenden Situationen das Spiel gekostet. In dieser Deutlichkeit ist die Niederlage nicht verdient – die Partie hätte genauso gut in die andere Richtung gehen können“, lautete das Fazit vom Trainer.

NBBL: Kampfgeist stimmt trotz schwieriger Voraussetzungen

Auch die NBBL musste sich geschlagen geben. Bei der RASTA Academy unterlagen die Oldenburger mit 47:57. Die Voraussetzungen waren dabei alles andere als einfach: Zahlreiche Spieler waren bereits am Vorabend für die erste Herrenmannschaft in der Regionalliga im Einsatz gewesen. Zudem fehlten wichtige Akteure auf den Ballhandler-Positionen, sodass das Team improvisieren musste.

Trotz der hohen Belastung zeigte die Mannschaft von Trainer Mladen Drijencic ein gutes Energielevel und viel Kampfgeist. In mehreren Statistiken hatten die Oldenburger sogar die Nase vorn: beim Rebounding, bei den Steals und bei den Punkten in der Zone. Ausschlaggebend war letztlich jedoch die fehlende Treffsicherheit aus der Distanz. Lediglich zwei von 29 Dreierversuchen fanden ihr Ziel. Mit zunehmend schweren Beinen gelang es den Oldenburgern nicht, offensiv genügend Akzente zu setzen, während die Gastgeber ihre Chancen nutzten.

Trainer Mladen Drijencic war mit der Einstellung seiner Mannschaft dennoch zufrieden: „Die Jungs haben die schwierigen Voraussetzungen angenommen und bis zum Schluss gekämpft. Das Energielevel und der Einsatz haben gestimmt. Mit müden Beinen und einer solchen Dreierquote wird es allerdings schwer, ein Spiel zu gewinnen. Rasta hat das am Ende gut gemacht und sich den Sieg verdient.“

Damit bleiben beide Nachwuchsteams im Pokal ohne Erfolgserlebnis. Die Leistungen zeigen dennoch, worauf sich in den kommenden Wochen aufbauen lässt.