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Spielbericht

MLP Academics Heidelberg - EWE Baskets Oldenburg 80:78

Erfolgsserie der EWE Baskets endet in Heidelberg

16.01.2026

 Bild: Lukas Adler

Boxscore

NR Spieler ESZ PKT 2PM 2PA 3PM 3PA FTM FTA DR OR AS ST TO BS PF

Nach fünf Siegen in Serie in der easyCredit BBL haben die EWE Baskets Oldenburg einen Rückschlag hinnehmen müssen. Bei den MLP Academics Heidelberg unterlag die Mannschaft von Head Coach Lazar Spasic mit 78:80 und konnte die Aufholjagd in der Tabelle nicht fortsetzen. Alle Spiele der easyCredit BBL seht ihr live bei Dyn.

Die letzte Konsequenz und Konzentration, die das Team in den letzten Spielen ausgezeichnet hatte, brachten die Oldenburger in Heidelberg nicht auf das Parkett. Ausdruck dessen waren nicht nur 18 Ballverluste, sondern auch nur elf Assists. Den aggressiven Heidelbergern gelang es zu oft, die Ballbewegung der EWE Baskets zu stoppen. Die Gäste drückten ihren Gegner mit 41 Prozent zwar erneut auf eine niedrige Wurfquote, dafür gingen die Gastgeber für 29 Freiwürfe an die Linie.

Brian Fobbs wurde mit 25 Punkten und sieben Rebounds zum Topscorer. Chris Clemons kam auf 20 Punkte und spielte dazu drei Assists. Mit James Woodard (11 Punkte) kam jedoch nur ein weiterer Akteur auf eine zweistellige Ausbeute.

Heidelberg begann wie eine Mannschaft, die sich der prekären Situation bewusst war, agierte physisch und bis in die Haarspitzen motiviert, verwandelte die ersten drei Distanzwürfe und provozierte Oldenburger Fehler. Auf Seiten der Gäste fand offensiv nur Clemons in die Begegnung, ein schneller zweistelliger Rückstand war die Folge (7:18). Bis zum Ende des ersten Viertels hatten die EWE Baskets fünf Ballverluste gesammelt und lagen 21:32 zurück.

Nun fand die Mannschaft von Lazar Spasic besser in die Begegnung, hielt körperlich dagegen und fand offensiv bessere Lösungen. Nach einem Dreipunktspiel von Zubcic und einem Distanztreffer von Woodard war der Rückstand auf sechs Punkte verkürzt (36:42). Oldenburg attackierte nun besser die Zone und Clemons brachte seine Mannschaft auf zwei Zähler heran (42:44). Heidelberg antwortete nach einer Auszeit mit einem 7:0-Lauf bis zur Halbzeit.

Clemons aus der Distanz und im Anschluss mit dem Pass zum offenen Dreier für Tischler die EWE Baskets kamen verbessert aus der Kabine, bewegten auch den Ball flüssiger durch die eigenen Reihen und sicherten sich wichtige Offensivrebounds. Der Ausgleich schien eine Frage der Zeit, Chancen, dem Spiele eine Wende zu geben, blieben jedoch liegen und Heidelberg nahm die Führung mit in das letzte Viertel (61:67).

Früh im letzten Abschnitt fand Clemons Kyser für den Dunk und hatte kurze Zeit später die Chance auf den Ausgleich. Der Dreier rollte jedoch heraus, Heidelberg antwortete und setzte sich wieder ab (66:73). Die EWE Baskets kämpften sich immer wieder in Schlagdistanz, unnötige Ballverluste, überhastete Abschlüsse aus der Distanz und abgegebene Offensivrebounds verhinderten jedoch immer wieder das Comeback. Nachdem Fobbs auf 73:76 verkürzt hatte, erhielten die Oldenburger noch eine Chance: Das Einwurfplay funktionierte jedoch nicht, der Ball ging ohne Berührung eines Spielers wieder ins Aus und Heidelberg ließ sich den Sieg an der Freiwurflinie nicht mehr nehmen.

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PL TEAM PKT

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Stimmen zum Spiel

Lazar Spasic (Headcoach EWE Baskets Oldenburg): „Es war ein schwieriges Spiel für uns. Wir haben das Spiel so erwartet, weil Heidelberg in einer schwierigen Situation war. Wir haben erwartet, dass sie so reagieren und das Spiel entsprechend beginnen. Wir haben drei Viertel gewonnen, aber das war heute nicht genug. Defensiv war es ein schlechtes erstes Viertel, offensiv war es nicht gut genug in den nächsten drei Vierteln. Die größten Probleme heute waren unsere Turnover und unser Flow in der Offensive. Wir müssen einen besseren Flow finden. Ich denke, das ist der Grund wieso wir das Spiel heute verloren haben. Glückwunsch an Heidelberg!

Danny Jansson (Headcoach MLP Academics Heidelberg): „Es war ein Kampf zwischen zwei unterschiedlichen Teams. Ich finde, wir sind wirklich sehr gut in dieses Spiel gestartet. Von Anfang an haben wir Fastbreak-Punkte erzielt, wir hatten Energie in der Verteidigung und es sah so aus, als würde Basketball wieder Spaß machen. Ich finde, dass wir gegen die Qualität des Oldenburger Kaders wirklich gute Arbeit geleistet haben und trotzdem hat Clemons am Ende 20 und Fobbs 25 Punkte erzielt. Wir haben nicht allzu viele einfache Körbe zugelassen, aber das ist es, was Oldenburg macht und wozu sie in der Lage sind. Irgendwie haben wir es am Ende geschafft, das Spiel zu gewinnen, und ich fühle mich jetzt ziemlich gut. Das Wichtigste ist, sich etwas auszuruhen und zu versuchen, wieder in den Rhythmus von nur einem Spiel pro Woche zu kommen. Das gibt uns mehr Zeit zum Trainieren, was uns in der Vergangenheit ein wenig gefehlt hat, und hoffentlich können wir etwas aufbauen.“