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Spielbericht

EWE Baskets Oldenburg - ratiopharm ulm 81:73

EWE Baskets dominieren Rebounds und gewinnen Duell gegen Ulm  

21.10.2022

 Bild: Ulf Duda

Boxscore

NR Spieler ESZ PKT 2PM 2PA 3PM 3PA FTM FTA DR OR AS ST TO BS PF

Die EWE Baskets Oldenburg haben ihren guten Start in der easyCredit BBL weiter ausgebaut. Vor 5.725 Zuschauern in der Großen EWE Arena besiegten die Oldenburger in einem umkämpften Spiel ratiopharm Ulm mit 81:73 und feierten den dritten Erfolg im vierten BBL-Spiel.

Dabei festigte die Mannschaft von Head Coach Pedro Calles ihre Identität weiter, verdiente sich den Erfolg erneut über Energie, eine gute Defensive und Teamgeist. Vor allem das Rebounding dominierten die Oldenburger, sammelten gegen eines der bisher besten Defensivrebounding-Teams 41:30 Rebounds. 15 Offensivrebounds führten zu 13 Punkten aus zweiten Chancen. Auf der Gegenseite erlaubten die EWE Baskets nur vier Offensivrebounds und zwei Punkte aus zweiten Chancen. Insgesamt erarbeiten die Gastgeber sich 22 Würfe mehr als ihr Gegner.

DeWayne Russell wurde mit 18 Punkten zum Topscorer, sammelte dazu 10 Assists. Trey Drechsel kam auf 17 Punkte, fünf Rebounds und drei Steals. TJ Holyfield legte 13 Punkte und neun Rebounds auf. Mit ihrem Big Man auf dem Parkett erzielten die Oldenburger 23 Punkte mehr als die Ulmer. Dazu punktete auch MaCio Teague zweistellig (11 Punkte, drei Rebounds).

Die EWE Baskets, die verletzungsbedingt auf Norris Agbakoko (Bänderanriss) verzichten mussten, begannen mit fünf Punkten von Trey Drechsel. Beide Teams allerdings fanden gegen auf beiden Seiten intensive Defensivreihen wenig Rhythmus im Halbfeldspiel. So waren es Punkte im Fastbreak wie beim von DiLeo bedienten Klassen oder Einzelaktionen wie von Russell, um zum Erfolg zu kommen. Die Ulmer wirkten zunächst ein Stück wacher und konsequenter, übernahmen die Kontrolle  und führten zwischenzeitlich mit 22:12. Oldenburg traf nur 33 Prozent der Würfe aus dem Feld, erlaubt sich vier Ballverluste und lag folgerichtig 15:24 nach zehn Minuten zurück.

 

Es waren einmal mehr defensive Energie und starkes Rebounding, das die EWE Baskets ins Spiel brachten, die bis zur Halbzeit keinen Offensivrebound erlaubten und Ulm im zweiten Viertel zu zehn Ballverlusten zwangen. Und genau aus diesen Ballgewinnen und mit viel Tempo drehten die Oldenburger das Spiel. Nach einem Ballgewinn von Drechsel fand Holyfield in der Offensive den zum Korb cuttenden Russell, der trotz eines Fouls abschloss und von der Freiwurflinie das Dreipunktspiel vollendete. Als dann Drechsel nach einem Offensivrebound an der Dreierlinie gefunden wurde und verwandelte, waren die Gastgeber auf einen Punkt heran. Symbolhaft die Szene vor der Führung des Teams von Pedro Calles. Max DiLeo warf sich einem freien Ball hinterher, sicherten ihn sich im zweiten Anlauf, setzte direkt den Fastbreak in Gang, den Leissner abschloss (29:28). Die EWE Baskets wirkten nun wie die bessere Mannschaft, führten nach einem 19:2-Lauf mit 38:30. Immer wieder wurde jetzt auch der Ball gut bewegt, so zum Beispiel zum offenen Dreier für Alen Pjanic (41:34).

Nach Wiederbeginn hatten die Gastgeber den Rhythmus allerdings wieder verloren, Fedor Zugic brachte Ulm mit seinem bereits 15.Punkt auf 44:45 heran. Das Spiel war nun komplett offen, Oldenburg fehlte Leichtigkeit, die aber mit dem Willen, unbedingt zu punkten kompensiert wurde. Alen Pjanic setzte mit einem Dreipunktspiel das nächste Zeichen für einen Oldenburger Lauf, in dem vor allem immer wieder TJ Holyfield gefunden wurde, der auch einen Alley-oop von Russell zur höchsten Führung in den Korb tippte (64:52).

Im letzten Viertel ließen sich die Gäste auch noch einem stark herausgespielten Dreier von Pjanic und einem Statement-Dunk von Teague nicht abschütteln, blieben immer in einem Bereich von fünf bis zehn Punkten Rückstand. Oldenburg verpasste Gelegenheiten das Spiel endgültig zu entscheiden, Ulm ließ Chancen an der Freiwurflinie liegen. Spätestens als die Gäste 21 Sekunden vor dem Ende bei vier Punkten Rückstand und Ballbesitz EWE Baskets unsportlich foulten und die Gastgeber insgesamt vier Freiwürfe verwandelten, war die Begegnung entschieden.



Tabelle

PL TEAM PKT
3ALBA BERLIN12:2
4MHP RIESEN Ludwigsburg12:4
5EWE Baskets Oldenburg12:4
6BG Göttingen8:6
7Veolia Towers Hamburg8:8
8ROSTOCK SEAWOLVES8:8

Nächstes Spiel

06.12.2022, 20:30 Uhr
FC Bayern München vs. EWE Baskets Oldenburg

Stimmen zum Spiel

Pedro Calles (Head Coach EWE Baskets Oldenburg): „Erst einmal möchte ich meinen Spielern für den erneut sehr guten Einsatz gratulieren. Wir haben das Spiel nicht besonders gut angefangen in der Defensive. Ulm war ein aggressives Team – wir haben nicht gut genug verteidigt. Nach dem ersten Viertel klappte das dann besser, wir haben mehr Stopps und mehr Momentum kreieren können. Wie Anton schon gesagt hat – der Schlüssel war an den Brettern. Wir hatten 15 Offensivrebounds, 13 Punkte kamen aus zweiten Chancen – so haben wir Ulm geknackt, obwohl unsere Dreierquote nicht gut war. Die Rebounds haben uns den Sieg gesichert.“

Anton Gavel (Head Coach ratiopharm ulm): „Glückwunsch zum Sieg. Wir haben das Spiel gut angefangen, haben mit viel Energie gespielt und haben auch viele Stopps kreiert. Leider ist daraus nicht viel hervorgegangen, aber defensiv haben wir sehr gut angefangen. Im dritten Viertel haben wir acht Offensivrebounds zugelassen, im zweiten Viertel hatten wir drei oder vier Turnover und haben das Spiel dann komplett an Oldenburg übergeben. Dann waren wir die ganze Zeit hinterher. Wir wussten von der Stärke der Oldenburger im Rebounding, das konnten wir nicht unterbinden, Oldenburg hatte 20 Würfe mehr – uns fehlten die entscheidenden Stopps. Dadurch haben wir das Spiel am Ende dann verloren.“