Vier Tage nach der ernüchternden 75:97-Niederlage bei Science City Jena sind die EWE Baskets Oldenburg in der easyCredit Basketball Bundesliga wieder vor heimischer Kulisse gefordert. Am Sonntag, 22. März, treffen sie ab 16:30 Uhr in der großen EWE Arena auf die Fitness First Würzburg Baskets. Resttickets gibt es aktuell noch im Vorverkauf, Dyn überträgt wie gewohnt live; Dominik von Burchard kommentiert.
Für die beiden Clubs ist es bereits das dritte Aufeinandertreffen in der laufenden Saison: Im Hinspiel setzten sich die Franken beim Oldenburger Debüt von Tomislav Zubcic mit 82:71 durch, im Pokal-Achtelfinale wiederum triumphierten die EWE Baskets nach großem Kampf mit 61:60.
Die Würzburger, deren internationale Saison in der Basketball Champions League am Dienstag trotz eines 84:81-Sieges gegen Elan Chalon (Frankreich) ohne Qualifikation für das Viertelfinale zu Ende ging, reisen als Tabellensechster (14:10 Siege) zu den Oldenburgern. Die wiederum gehen als Elfter (11:13) in den 25. Spieltag. Beide benötigen den Erfolg: Würzburg unter Regie von Headcoach Sasa Filipovski im Bemühen, einen direkten Playoffplatz zu erreichen, Oldenburg unter Lazar Spasic, um nicht den Anschluss an die Play-In-Ränge zu verlieren.
Bei den Fitness First Würzburg Baskets geben fast schon traditionell die Guards den Ton an. Gleich drei von ihnen stehen an der Spitze der teaminternen Scorerliste: MVP-Kandidat Marcus Carr (17,4 Punkte, 5,3 Assists pro Spiel), Davion Mintz (16,6 PPG) und der ehemalige Hamburger Brae Ivey (11,1). Die Riege der starken Guards wird komplettiert durch Johnathan Stove und Lukas Herzog. Auf den Flügeln strahlen David Muenkat, der Ex-Oldenburger Alen Pjanic und Youngster Christian Skladanowski Gefahr aus, während Charles Thompson und Eddy Edigin offensiv zwar keine Hauptrollen einnehmen, unter den Körben aber gegnerischen Big Men intensive Arbeit abverlangen.
Zuletzt ist das Team des erfahrenen Coaches Filipovski, der seinen Vertrag vorzeitig bis 2026 verlängert hat, etwas aus dem Tritt geraten; nur drei der vergangenen neun Spiele in der easyCredit BBL wurden gewonnen, in Berlin und daheim gegen Bonn gab es zwei Niederlagen in Folge. Unbestritten ist der grundlegend positive Trend unter der Regie des 51-jährigen Slowenen an der Seitenlinie: Sowohl 2023/24 als auch 2024/25 erreichte der Club das Halbfinale in den Playoffs. Logisch, dass sich der Blick auch in der laufenden Saison auf die Top Sechs im Klassement richtet.