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Spielbericht

ALBA BERLIN - EWE Baskets Oldenburg 92:86

Ordentliche Vorstellung reicht beim Deutschen Meister knapp nicht

12.04.2022

Bild: Tilo Wiedensohler/camera4

Boxscore

NR Spieler ESZ PKT 2PM 2PA 3PM 3PA FTM FTA DR OR AS ST TO BS PF

Die EWE Baskets Oldenburg haben die Überraschung beim Deutschen Meister knapp verpasst. Bei ALBA BERLIN waren die Oldenburger bis Mitte des letzten Viertels dran, unterlagen schließlich trotz 24 Punkten von Topscorer Max Heidegger mit 86:92.

Über weite Strecken gelang es den Oldenburgern ihren zuletzt so erfolgreichen Plan umzusetzen. Die EWE Baskets übten defensiv Druck aus, stellten die Berliner immer wieder vor neue Aufgaben und spielten offensiv schnell. Das Team von Ingo Freyer sicherte sich 16 Steals, zwang Berlin zu 22 Ballverlusten. Letztlich gelang es den Gastgebern im letzten Abschnitt allerdings defensiv noch einmal deutlich aufzudrehen. Ein 0:15-Lauf entschied die Begegnung gegen die Oldenburger. Zudem hatten die Gäste vor allem in der ersten Halbzeit Probleme im Rebounding, gaben den Kampf um die Abpraller mit 33:45 ab.

Zum Topscorer wurde Max Heidegger, der bereits in der ersten Halbzeit 18 Punkte erzielt hatte und am Ende auf 24 Zähler kam. Phil Pressey erzielte 13 Punkte, acht Assists und vier Steals. Rickey Paulding steuerte 11 Punkte bei. Tai Odiase (10 Punkte, neun Rebounds) und TJ Holyfield(10 Punkte, sechs Rebounds) waren ebenfalls zweistellig.

Die Begegnung in Berlin hatte ausgeglichen begonnen. Das erste Highlight setzte Phil Pressey  mit einem starken Pass auf TJ Holyfield, der sich unter den Korb geschlichen hatte. Bereits im ersten Viertel sicherten sich die Gäste sieben Steals, einen davon verwandelte Heidegger im Fastbreak (7:7). Berlin reboundete deutlich stärker und setzte sich leicht ab, der überragende Heidegger, aber kam an seine Lieblingsspots und traf mit fünf Zählern in Serie zum Ausgleich (17:17). Hundt sorgte dann kurz vor dem Ende des Viertels für das 25:24.

Im zweiten Viertel wirkten dann die Gastgeber kontrollierter, während sich die EWE Baskets, die zuvor keinen Ballverlust hatten, plötzlich Fehler einstreuten. Oldenburg aber brach nicht weg, sondern blieb über Paulding und Holyfield in Schlagdistanz. Ein Tip-Dunk von Odiase sorgte fast mit der Halbzeitsirene für das 48:51.

Im dritten Viertel folgte dann vielleicht die beste Phase der Gäste, die nun auch stärker den Weg zu Odiase unter den Korb suchten und Berlin defensiv stoppten. Als Pressey aus dem Pick&Roll Odiase fand und kurze Zeit später aus der Distanz traf, führten die EWE Baskets mit 62:56. ALBA schien zu wanken und kam dann doch mit der Ruhe eines Euroleague-Teams zurück. 

Auch zum Start des letzten Abschnitts konnte sich keine Mannschaft absetzen. Hundt fand Paulding unter dem Korb, traf dann nach guter Ballbewegung selbst aus der Distanz (73:72). Nun aber drehten die Gastgeber ihre Intensität noch einmal höher, während die EWE Baskets ihre Würfe nicht mehr trafen und sich unnötige Fehler in der Offensive erlaubten. Auf einen Dreier von Zoosman folgte ein Statement-Dunk von da Silva, bevor Malte Delow von der Dreierlinie den 0:15-Lauf der Gäste vollendete (73:87). Die Mannschaft von Ingo Freyer gab sich allerdings nicht auf, kam mit Dreiern von Holyfield und Pjanic wieder in den einstelligen Bereich, ein Comeback gelang allerdings nicht mehr.



Tabelle

PL TEAM PKT
9HAKRO Merlins Crailsheim34:34
10BG Göttingen32:36
11EWE Baskets Oldenburg28:40
12s.Oliver Würzburg28:40
13Basketball Löwen Braunschweig24:42
14medi bayreuth22:46

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Stimmen zum Spiel

Ingo Freyer (Head Coach EWE Baskets Oldenburg): „Wir werden aus diesem Spiel hier in Berlin eine Menge mitnehmen für die kommenden Aufgaben und haben uns bei diesem Spiel weiterentwickelt.“