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Spielbericht

EWE Baskets Oldenburg - Veolia Towers Hamburg 107:92

Offensivfeuerwerk im Derby: EWE Baskets mit 5. Sieg in Serie

28.04.2024

 Bild: Ulf Duda

Boxscore

NR Spieler ESZ PKT 2PM 2PA 3PM 3PA FTM FTA DR OR AS ST TO BS PF

Die EWE Baskets Oldenburg haben ihre Siegesserie im Nordderby weiter ausgebaut. Mit einer beeindruckenden Offensivleistung besiegte das Team von Head Coach Pedro Calles die Veolia Towers Hamburg mit 107:92, feierte in der mit 6.200 Zuschauern zum 25. Mal am Stück ausverkauften Großen EWE Arena den fünften Erfolg in Serie und festigte den neunten Tabellenplatz.

Über 40 Minuten lief das Offensivspiel der Gastgeber, die auf die verletzten Norris Agbakoko, Chaundee Brown Jr. und Charles Manning Jr. verzichten mussten, wie aus einem Guss. 20 Assists spielten die Oldenburger, fanden die richtigen Situationen, um zu attackieren und bewegten den Ball gut. So trafen die EWE Baskets nicht nur 65 Prozent der Versuche aus Nah- und Mitteldistanz, sondern auch 16 Dreier bei einer Quote von 46 Prozent. Defensiv hatte das Team von Head Coach Pedro Calles in der ersten Halbzeit Probleme, das schnelle Spiel der Gäste zu stoppen, steigerte sich aber in der zweiten Hälfte. Auch im Rebounding erhöhten die Gastgeber die Konsequenz nach Wiederbeginn und gestalteten das Duell am Ende ausgeglichen (29:29).

Geno Crandall zeigte mit 34 Punkten eine überragende Begegnung, stellte ein neues Career-High in der BBL auf und verwandelte 69 Prozent seiner Wurfversuche. Dazu führte DeWayne Russell hervorragend Regie, kam auf 15 Punkte, neun Assists und erlaubte sich nur einen Ballverlust. Len Schoormann erreichte 17 Punkte, dazu punkteten Artur Konontsuk (11) und Deane Williams (10) zweistellig. Brekkott Chapman sammelte zehn Rebounds.

Beide Teams begannen mit hohem Tempo, die Gäste allerdings wirkten zunächst konsequenter, führten schnell mit 7:2, dazu musste Izundu als verbliebener Center des Kaders schnell mit zwei Fouls auf die Bank. Offensiv begannen die Gastgeber allerdings den Ball schneller zu bewegen, kamen so zu offenen Dreiern und verwandelten diese. Schoormann sorgte für den Ausgleich (10:10).  Dazu stellten die Spielmacher der EWE Baskets die Verteidigung der Gäste vor Probleme. Erst fand Crandall mit einem starken Bodenpass Chapman (16:12), dann spielte Russell Wank für den Dreier frei (21:16). Zwischenzeitlich stand das Team von Head Coach Pedro Calles bei fast 80 Prozent Wurfquote aus dem Feld, führte dennoch nur mit zwei Zählern, weil die Gäste Reboundvorteile ins Spiel brachten.

Mit Beginn des zweiten Viertels war es Konontsuk, der doppelt aus der Distanz netzte (34:28). Oldenburg nutzte zudem immer wieder die Gelegenheit für hohes Tempo: Crandall spielte den Pass über das ganze Feld, Konontsuk legte direkt für Schoormann ab und der Guard verwandelte konsequent am Brett. Dann übernahm Crandall, der binnen weniger Minuten vier Dreier verwandelte und insgesamt 19 Punkte im zweiten Viertel erzielte. Ihm hatten die EWE Baskets es zu verdanken, dass die Oldenburger nach 20 Minuten trotz Reboundproblemen und bereits 21 Freiwürfen für Hamburg führten.

Nach Wiederbeginn zogen die Gastgeber defensiv an, waren in der Offensive zudem weiterhin nicht zu stoppen, aber verpassten zunächst Gelegenheiten, sich weiter abzusetzen. Es war Crandall, der mit zwei Dreiern das Zeichen für die Entscheidung (82:69) setzte. In einer nun emotionalen Atmosphäre gewannen die EWE Baskets mit hohem defensivem Druck mehrfach den Ball und setzten sich über Fastbreaks auf 91:71 ab. Im letzten Abschnitt setzten die Oldenburger Highlights wie einen Block von Chapman und einen Dunk des zum Korb cuttenden Schoormann (101:86) und erstickten alle Comeback-Versuche der Towers.



Tabelle

PL TEAM PKT
7Telekom Baskets Bonn40:28
8MHP RIESEN Ludwigsburg36:32
9EWE Baskets Oldenburg36:32
10Veolia Towers Hamburg34:34
11Bamberg Baskets30:38
12Basketball Löwen Braunschweig30:38

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Stimmen zum Spiel

Pedro Calles (Head Coach, EWE Baskets Oldenburg): „Glückwunsch an meine Spieler für eine sehr solide Leistung insbesondere in der Defensive. Auch wenn wir auf der Center-Position und mit einem frühen Foul von Ebuka gehandicapt waren. Allerdings hätten wir in der ersten Halbzeit Hamburg besser kontrollieren und auch besser im Eins-gegen-Eins verteidigen müssen. Hamburg hat zu viele Punkte von der Freiwurflinie und direkt am Brett bekommen. Aber als wir unsere Stärken ausgespielt haben, haben wir auch das Spiel kontrolliert.“

Benka Barloschky (Head Coach Veolia Towers Hamburg): „Glückwunsch an Oldenburg für einen verdienten Sieg. Es war ein sehr offensivstarkes Spiel von beiden Mannschaften. Entscheidend war Oldenburgs Run im 3. Viertel. Bis dahin haben wir es hier sehr gut gemacht, haben den Weg zum Korb gefunden. Im 3. Viertel hatte Oldenburg mehr Energie und das hat uns das Genick gebrochen.“