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Spielbericht

ALBA BERLIN - EWE Baskets Oldenburg 85:67

Pjanic und Williams geben Comeback - EWE Baskets verpassen Überraschung

03.03.2024

 Bild: Tilo Wiedensohler

Boxscore

NR Spieler ESZ PKT 2PM 2PA 3PM 3PA FTM FTA DR OR AS ST TO BS PF

Die EWE Baskets Oldenburg haben einen erfolgreichen Neustart nach dem FIBA-Break verpasst. Bei ALBA BERLIN präsentierte sich das Team von Head Coach Pedro Calles zu fehleranfällig und zu wenig konsequent, unterlag am Ende verdient mit 67:85.

Für die besten Nachrichten des Tages sorgten die Oldenburger vor dem Spielbeginn. Alen Pjanic kehrte nach fast elf Monaten Verletzungspause in den Kader zurück, erzielte bei seinem Comeback in elf Minuten vier Punkte und zwei Rebounds. Deane Williams stand ebenfalls erstmals wieder auf dem Parkett. Kenny Ogbe hingegen wurde geschont, kam ebenso wie Artur Konontsuk, der als siebter Ausländer nicht im Kader stehen konnte, Norris Agbakoko und Charles Manning Jr. nicht zum Einsatz.

In der Partie ließen die Gäste sich allerdings von der Physis der Gastgeber, die spürbar eine Reaktion auf die zuletzt deutliche Niederlage in der Euroleague zeigen wollten, beeindrucken und fanden zu selten den Weg zum Korb. 35 Versuchen aus der Distanz, die mit 23 Prozent nur selten fallen wollten, standen nur 27 Abschlüsse aus Nah- und Mitteldistanz gegenüber. Zudem erlaubten die EWE Baskets sich unnötige Fehler im Spielaufbau, standen am Ende bei 23 Ballverlusten, so dass auch gutes Rebounding (34:33) und 12 Steals nicht für eine Siegchance reichten.

Die EWE Baskets begannen trotz von Beginn an hoher Physis der Gastgeber stark, führten mit guter Ballbewegung nach einem Dreier von Brown Jr. mit 8:0. Dann bediente Russell seinen Center Izundu stark für den Alley oop-Dunk. Es waren unnötige Ballverluste, die Oldenburg die Spielkontrolle verlieren ließen und Berlin ins Spiel brachten. Die Gastgeber begannen aus der Distanz zu treffen und führten nach einem Dreier von Samar mit 17:13. Zwei Distanztreffer von Brown Jr. hielten die Gäste in dieser Phase auf Schlagdistanz (21:23), insgesamt wirkte das Spiel aber zu eindimensional auf den Distanzwurf fokussiert.

Über Dreier von Schoormann und den in der ersten Halbzeit starken Chapman blieb das Team von Coach Calles dran (27:30), brachte sich durch fehlende Cleverness aber in Foulprobleme. Mit Izundu, Chapman und Williams sammelten alle Big Men früh drei Fouls. ALBA arbeitete im Rebounding nun deutlich stärker, führte nach einem Dreier von Thomas zweistellig (43:34), Russell stellte aus der Mitteldistanz auf 36:45 nach 20 Minuten, in denen die Oldenburger sich nur zwei Freiwürfe erarbeiteten.

Auch der Start in die zweite Halbzeit gelang nicht wie erhofft. Gegen im Rebounding angesichts der Foulsituation zurückhaltend agierende EWE Baskets schloss Thiemann gleich zwei Mal erfolgreich nach zweiter Chance ab, dann vollendete Bean ein Dreipunktspiel (38:52). Szenen wie ein starker Cut von Pjanic, der mit den ersten Punkten nach der Verletzung belohnt wurde, blieben weiterhin zu häufig Mangelware, so dass die Gäste wenige Abschlüsse am Brett erspielten. So gelang es den EWE Baskets zwar, eine deutliche Niederlage zu verhindern, mit Dunks von Pjanic und Izundu oder einem starken Block von Brown Jr. Highlights zu setzen, in Gefahr geriet Berlin allerdings nicht.

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Tabelle

PL TEAM PKT
7Telekom Baskets Bonn40:28
8MHP RIESEN Ludwigsburg36:32
9EWE Baskets Oldenburg36:32
10Veolia Towers Hamburg34:34
11Bamberg Baskets30:38
12Basketball Löwen Braunschweig30:38

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Stimmen zum Spiel

Pedro Calles (Head Coach EWE Baskets Oldenburg): „Gratulation an Berlin – sie waren heute physischer als wir. ALBA hat sich einfach mehr reingehangen. Wir müssen aus dieser Partie lernen, denn sowohl offensiv als auch defensiv war das nicht die Art, wie wir spielen wollen.“

Israel Gonzalez (Head Coach ALBA BERLIN): „Herzlichen Glückwunsch an meine Spieler zum Sieg. Sie haben guten Basketball gespielt, aggressiv verteidigt und sind in der Offensive fokussiert geblieben. Insgesamt war das heute eine starke Reaktion auf die Leistung im Spiel im Spiel gegen Maccabi. Das war nicht nur für die Teamchemie wichtig, sondern auch für unsere Entwicklung für den restlichen Saisonverlauf.“