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Spielbericht

EWE Baskets Oldenburg - HAKRO Merlins Crailsheim 80:58

Bei Chapman-Comeback: EWE Baskets dominieren und sammeln Selbstvertrauen

14.02.2024

 Bild: Ulf Duda

Boxscore

NR Spieler ESZ PKT 2PM 2PA 3PM 3PA FTM FTA DR OR AS ST TO BS PF

Die EWE Baskets Oldenburg haben sich mit einem deutlichen Heimerfolg in die Nationalmannschaftspause verabschiedet. Mit dem 80:58-Erfolg in der zum 20.Mal in Serie ausverkauften Großen EWE Arena tankten die Oldenburger Selbstvertrauen für die angestrebte Aufholjagd in der easyCredit BBL.

Über 35 Minuten dominierten die Gastgeber die Begegnung, führten zwischenzeitlich mit 37 Punkten Vorsprung und ließen erst Ergebniskosmetik zu, als die Spielzeit verteilt wurde und in der Folge Rhythmus und Konzentration schwanden. Zuvor hatten die Oldenburger hervorragend verteidigt, kaum offene Würfe zugelassen und nur acht Assists erlaubt. Zudem sicherten die EWE Baskets sich 15 Steals und provozierten 22 Ballverluste der Gäste. Kombiniert mit lange guter Offensive, die für 20 Assists und über 50 Prozent Wurfquote sorgte, wurde es ein Erfolg, der für Rückenwind sorgt.

Zum MVP des Spiels wählten die Fans Brekkott Chapman, der bei seinem Comeback einen starken Auftritt zeigte und andeutete, warum die EWE Baskets sich auf die Rückkehr der noch vier verletzten Spieler so freuen. Am Ende stand Chapman bei 11 Punkten und sechs Rebounds in nur 15 Minuten. DeWayne Russell wurde mit 18 Punkten und sieben Assists zum Topscorer, Chaundee Brown Jr. erreichte 12 Punkte und vier Rebounds.

Es war ein hektischer Beginn in der Großen EWE Arena, in der die Oldenburger zunächst 0:7 Fouls gegen sich erhielten und sich auch einige Ballverluste erlaubten. Dank viel Einsatz und einiger Steals blieb die Begegnung dennoch ausgeglichen. Dann feierte Chapman sein Comeback und wurde gleich doppelt gut bedient (13:13). Als die Gastgeber ihre Nervosität ablegten und Russell übernahm, drehte sich die Partie zu den EWE Baskets. Zunächst fand Russell, der zehn Punkte im ersten Viertel erzielte, Wank für den offenen Dreier, kam dann doppelt stark zum Korb (22:15).

Oldenburg dominierte über viel Druck in der Verteidigung, sicherte sich in der ersten Halbzeit acht Steals und ließ kaum einen offenen Wurf zu. Offensiv stellte Schoormann nach starker Ballbewegung auf 25:15, dann erhöhte Russell nach Offensivrebound von Wank von der Dreierlinie auf 28:15. Das Team von Pedro Calles übte bereits auf den Einwurf großen Druck aus. Aus einem der Ballgewinne entstand ein Dreipunktspiel für Brown, der sich im Anschluss auch stark im Post durchsetzte (38:20). Als dann Russell Ogbe per No Look-Pass über das halbe Feld bediente, war der Vorsprung bei über 20 Punkten (42:21).

Nach Wiederbeginn bediente Russell Izundu spektakulär für den Alley oop-Dunk (50:29). Brown Jr. legte nach einem Offensivrebound von Konontsuk aus der Distanz nach und auch Chapman netzte von der Dreierlinie (61:34). Crailsheim hatte längst jeden Zugriff auf das Spiel verloren, während die EWE Baskets um jeden Ball kämpften. Schoormann rettete einen Ball akrobatisch vor dem Aus und Crandall nutzt diesen großartigen Einsatz mit ablaufender Wurfuhr (64:34).

Das letzte Viertel wurde erneut mit einem starken Alley oop-Anspiel auf Izundu eröffnet, dann bediente Russell den backdoor zum Korb cuttenden Brown für den Dunk (77:40). Crailsheim drohte ein Debakel, die EWE Baskets aber verteilten die Spielzeit und erlaubten den Gästen, den Rückstand noch einmal zu verkürzen. Am dominanten Erfolg der Gastgeber war allerdings nicht zu rütteln.



Tabelle

PL TEAM PKT
7Telekom Baskets Bonn40:28
8MHP RIESEN Ludwigsburg36:32
9EWE Baskets Oldenburg36:32
10Veolia Towers Hamburg34:34
11Bamberg Baskets30:38
12Basketball Löwen Braunschweig30:38

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Stimmen zum Spiel

Pedro Calles (Head Coach, EWE Baskets Oldenburg): „Die Spieler haben eine grundsolide Leistung abgeliefert. Am besten hat mir gefallen, dass wir dem Gegner nur sehr wenig erlaubt haben und die Kontrolle über das Spiel hatten. Unsere Defense hat uns viele einfache Körbe ermöglicht. Das letzte Viertel war dann nicht mehr so stark, aber mit der Gewissheit, einen deutlichen Sieg einzufahren, haben wir geschaut, dass keine weiteren Ausfälle dazukommen.“

 

Jussi Laakso (Head Coach HAKRO Merlins Crailsheim): „Der Beginn des Spiels war noch okay. Da hat Oldenburg noch nicht aus jeder Lage getroffen. Doch dann das Problem wie in den letzten Spielen: Unsere Ballbewegung war nicht schnell genug. Dazu zu wenig Assists und zu viele Turnover. Zur Halbzeit hatten wir eine sehr schwere Ausgangslage fürs weitere Spiel, weil wir selbst offene Würfe nicht trafen. Irgendwann lag Oldenburg sogar mit 37 Punkten vorne. Wir waren einfach nicht physisch genug. Oldenburg war in jedem Aspekt besser.“