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Spielbericht

EWE Baskets Oldenburg - MHP RIESEN Ludwigsburg 91:85

Dritter Sieg in Folge: EWE Baskets brechen Serie gegen Ludwigsburg

27.01.2024

 Bild: Ulf Duda

Boxscore

NR Spieler ESZ PKT 2PM 2PA 3PM 3PA FTM FTA DR OR AS ST TO BS PF

Die EWE Baskets Oldenburg haben sich in der easyCredit BBL mit dem dritten Erfolg in Serie zurückgemeldet. Vor 6.200 Zuschauern in der Großen EWE Arena boten die  Gastgeber eine über 30 Minuten hervorragende Leistung und verteidigten den 91:85-Sieg gegen die MHP RIESEN Ludwigsburg im letzten Abschnitt trotz nachlassender Kräfte.

Es war ein Auftritt, mit dem die Mannschaft von Head Coach Pedro Calles nicht nur die Fans begeisterte, sondern auch die Serie von vier Niederlagen am Stück gegen Ludwigsburg beendete und sich für die Rückrunde in eine Positionen brachte, aus der Playoffs oder Play-Ins angegriffen werden können. Auch wenn am Ende die Kräfte nachließen, brachten die Oldenburger die bessere Struktur auf das Parkett und gegen die physischen Gäste die nötige Konsequenz auf dem Weg zum Korb mit. 

71 Prozent der Zweierversuche fanden das Ziel, insgesamt verwandelten die Gastgeber 53 Prozent der Wurfversuche aus dem Feld. Zudem verteidigten die EWE Baskets mit großer Hingabe, erlaubten Ludwigsburg nur 40 Prozent Wurfquote. Weil die Oldenburger zudem 17 Ballverluste der Gäste erzwangen, konnten 18 eigene Ballverluste und das verlorene Reboundduell  (34:39) kompensiert werden.

Ebuka Izundu zeigte seine beste Leistung im Trikot der EWE Baskets, verwandelte alle neun Feldwürfe, kam am Ende mit 18 Punkten und elf Rebounds auf ein Double Double. DeWayne Russell erzielte 18 Punkte und sechs Assists. Geno Crandall kam durch Foulprobleme nur auf knapp 15 Minuten Einsatzzeit, glänzte dabei jedoch mit 15 Punkten und sechs Assists. Zudem punkteten Chaundee Brown Jr. (15 Punkte, 4 Rebounds) und Len Schoormann (10) zweistellig. Artur Konontsuk zeigte mit fünf Punkten und fünf Rebounds eine gute Premiere, während Max DiLeo sein Comeback als Energizer gab.

Beide Teams begannen in der Großen EWE Arena mit viel Tempo, den besseren Start hatten aber die Gastgeber, die nach einem Dreier von Schoormann 5:0 führten. Die EWE Baskets agierten mit hoher Energie und Struktur in der Offensive, fanden immer wieder gute Abschlüsse. So verwandelten Brown und Ogbe aus der Distanz und bauten die Führung weiter aus (15:9). Zudem durften die Fans das Comeback von Max DiLeo bejubeln. Dann übernahm Crandall, der zunächst den Ballgewinn sicherte und im Fastbreak abschloss, dann erneut zum Korb kam und im Anschluss Ebuka Izundu für den Alley oop-Dunk fand (21:12).  Oldenburg traf hervorragend aus der Distanz und führte nach zehn Minuten mit 28:17.

Den Startschuss in das nächste Viertel setzte Ebuka Izundu, der in der ersten Halbzeit überragte, per Monsterdunk nach erneutem Alley oop-Pass von Crandall. Oldenburg behielt die Kontrolle, erlaubte den Gästen wenig offene Abschlüsse und setzte auch defensive Akzente. So erarbeitete sich Crandall aus dem Einwurf der Gäste den nächsten Steal. Der Lohn: Schoormann erhöhte von der Freiwurflinie auf 36:24. Dann fand Crandall erneut Izdunu und legte per Dreier nach (41:28). Ludwigsburg hielt sich über Offensivrebounds im Spiel, für die EWE Baskets aber arbeitete Izundu stark am offensiven Brett, holte mehrere Offensivrebounds und sorgte für das 54:41 nach 20 Minuten.

Nach Wiederbeginn erhöhte Ludwigsburg den Druck, kam mehrfach in den Fastbreak. Die von Coach Calles genommene Auszeit aber brachte die Kontrolle zurück. Brown Jr., der trotz eines Fouls verwandelte und Len Schoormann, der einen Ausrutscher von Graves zum krachenden Dunk im Fastbreak nutzte, erhöhten wieder auf 61:47. Die Oldenburger Spielmacher kontrollierten das Spiel und fanden eine gute Mischung aus Abschluss und Teamspiel. Crandall mit vier Punkten in Serie und Russell, der Konontsuk stark für den Dreier bediente, sorgten so für das 68:50. Russell gegen die Uhr und Brown ebenfalls aus der Distanz legten nach und der Vorsprung betrug zwischenzeitlich fast 20 Punkte.

Im letzten Abschnitt wurde dann die nachlassende Kraft deutlich. Über mehrere Minuten blieben die Gastgeber ohne Punkte und Ludwigsburg kam mit einem10:0-Lauf auf 79:70 heran. Offensiv musste Oldenburg sich jeden Punkt hart erkämpfen, hielt aber defensiv dagegen. Nun war wieder Izundu wichtig, der sich vier Punkte und einen Monsterblock erarbeitete. Auch wenn die Gäste durch einen Dreier von  Hammond noch einmal auf sechs Punkte verkürzten (87:81), behielt Russell die Ruhe und brachte das Spiel mit starken Aktionen über die Zeit.


Tabelle

PL TEAM PKT
7Telekom Baskets Bonn40:28
8MHP RIESEN Ludwigsburg36:32
9EWE Baskets Oldenburg36:32
10Veolia Towers Hamburg34:34
11Bamberg Baskets30:38
12Basketball Löwen Braunschweig30:38

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Stimmen zum Spiel

Pedro Calles (Head Coach, EWE Baskets Oldenburg): „Eine großartige Teamleistung! Wir haben für 30 Minuten ein sehr gutes Spiel gemacht. Zwei Faktoren waren jedoch nicht so glänzend: Ballverluste und Rebounding. Doch natürlich ist uns auch gegen Ende die Energie ausgegangen. Dennoch: Drei Siege in Folge zu holen, war enorm wichtig. Jetzt heißt es erholen und auf das nächste Spiel vorbereiten.“

 

Josh King (MHP RIESEN Ludwigsburg): „Oldenburg war heute das bessere Team. Wir waren von Beginn an nicht bereit. Und in der Kabine habe ich den Jungs gesagt: Das ist das, was passiert, wenn man vom Tipoff an nicht bereit ist. Oldenburg dagegen war bereit. Sie waren aggressiver. In der Schlussphase haben wir unseren Stil gespielt, das kam aber zu spät. Darauf können wir stolz sein, müssen aber dennoch hier besser sein.“