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Spielbericht

MLP Academics Heidelberg - EWE Baskets Oldenburg 83:92

Souveräner Erfolg in Heidelberg - Williams mit Career High

07.10.2023

Foto: Lukas Adler

Boxscore

NR Spieler ESZ PKT 2PM 2PA 3PM 3PA FTM FTA DR OR AS ST TO BS PF

Die EWE Baskets Oldenburg haben an ihre starke Leistung aus dem Heimspiel gegen Bayern München angeknüpft und sich den zweiten Sieg in Serie in der easyCredit BBL gesichert. Bei den MLP Academics Heidelberg siegten die Oldenburger nach einer über weite Strecken kontrollierten Partie verdient mit 92:83.

 Dabei zeigte sich die Mannschaft von Head Coach Pedro Calles vor allem in der Offensive sehr fokussiert, erlaubte sich nur acht Ballverluste und erspielte sich gute Wurfoptionen. So verwandelten die Gäste 41 Prozent ihrer Versuche von der Dreierlinie und insgesamt 51 Prozent aller Würfe aus dem Feld. Damit konnten die Oldenburger auch das mit 31: 44 verlorene Reboundduell und 25 Heidelberger Punkte aus zweiten Chancen verschmerzen.

 Deane Williams stellte mit 21 Punkten und fünf verwandelten gleich zwei Career-Highs in der BBL auf und wurde so gemeinsam mit DeWayne Russell (21 Punkte, 6 Assists) zum Topscorer. Auch Charles Manning Jr. (18 Punkte, 3 Assists, 3 Rebounds) zeigte erneut ein gutes Spiel. Brekkott Chapman punktete ebenfalls zweistellig und kam neben zehn Zählern auf sieben Rebounds.

 Die EWE Baskets, die wieder auf Alen Pjanic, Kenny Ogbe und Max DiLeo verzichten mussten, begannen sehr schwungvoll, führten nach einem energischen Zug zum Korb von Schoormann mit 7:0. Heidelberg kam allerdings besser in die Begegnung, weil die Gastgeber offensiv herausragend reboundeten und Lasisi zwei Dreier in Serie verwandelte (12:11). Dann setzte Williams mit einem Statement-Dunk ein erstes Zeichen. Oldenburg spielte immer wieder den offenen Dreier in der Ecke frei, verwandelte im ersten Viertel 80 Prozent aus der Distanz. So stellten Schoormann und Wank auch auf 24:18. Eine höhere Führung verhinderten vor allem acht Offensivrebounds der Heidelberger.

 Den besseren Start in das zweite Viertel hatten die Gastgeber, deren Ballbewegung Oldenburg in dieser Phase nicht stoppen konnte. Die spektakulären Aktionen setzten aber weiterhin die EWE Baskets. So nahm Deane Williams nach einem Steal Paul Zipser mit auf das Poster. Die Rebounds blieben allerdings ein Problem und Heidelberg führte erstmals (30:34). Es waren starke Einzelaktionen von Russell und ein langer Dreier von Manning Jr. die das Team von Pedro Calles wieder in die Spur brachten (37:36). Norris Agbakoko setzte mit einem starken Block defensive Zeichen, offensiv sorgten Russell und Manning Jr. für die knappe Führung nach 20 Minuten (46:40).

 Nach Wiederbeginn attackierte  Williams gegen Zipser den Korb, dann waren die EWE Baskets durch Agbakoko und Chapman jeweils nach Offensivrebounds zur Stelle (54:50). Heidelberg wollte spürbar die Wende erzwingen, doch anders als in Braunschweig blieb Oldenburg stabil. Erst führte gute Ballbewegung zum offenen Dreier für Schoormann, dann sicherte sich Manning Jr. gegen Hundt den Ballgewinn und schloss per Dunk ab (61:53). Und auch zum Ende des Viertels blieben die Gäste stabil, weil Russell per Dreier für eine klare Führung nach 30 Minuten sorgte.

 Im letzten Abschnitt behielten die EWE Baskets die Nerven, erlaubten sich keine unnötigen Fehler. Zudem fanden die Oldenburger mit Deane Williams den Spieler mit der heißen Hand. Der Forward verwandelte gleich drei Distanzwürfe und die Gäste führten 82:69. Nachdem Foster seinen Gegenspieler stehen ließ und statt abzuschließen mit einem großartigen Pass den freien Manning Jr. an der Dreierlinie fand, war die Partie beim Stand von 87:71 vorentschieden. Heidelberg kämpfte weiter, aber die EWE Baskets spielten die Angriffe lang aus und gerieten nicht mehr in Gefahr.

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Tabelle

PL TEAM PKT
7Telekom Baskets Bonn40:28
8MHP RIESEN Ludwigsburg36:32
9EWE Baskets Oldenburg36:32
10Veolia Towers Hamburg34:34
11Bamberg Baskets30:38
12Basketball Löwen Braunschweig30:38

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Stimmen zum Spiel

Pedro Calles (Head Coach EWE Baskets Oldenburg): „Vor allem in der zweiten Halbzeit war unsere Konzentration ausschlaggebend. Wir wussten, dass es wichtig sein wird, die Bretter zu kontrollieren. Das haben wir allerdings vor allem in der ersten Halbzeit nicht geschafft. Hier müssen wir über ein ganzes Spiel über konstant bleiben. Ein weiterer Schlüssel war die Art und Weise, wie wir das defensive System attackiert haben. Heidelberg hat ein sehr gutes Team und sie sind sehr gut gecoacht. Ich habe viel Respekt für Joonas Iisalo, er macht einen sehr guten Job. Nicht nur er, das gesamte Team und die Organisation unternimmt viele Schritte in die richtige Richtung.“

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Joonas Iisalo (Head Coach MLP Academics Heidelberg): „Sie haben viel mehr Dreier getroffen als wir bei weniger Versuchen, das war ein großer Faktor. Obwohl wir viele Offensivrebounds bekommen haben, haben wir nicht gut genug auf den Ball aufgepasst. Oldenburg hat uns viel Druck gemacht. Wir sind sehr nah dran, Tim zurückzubekommen, dann müssen wir die Situation wo wir stehen wieder evaluieren. Es waren drei schwierige Spiele, du willst die Saison natürlich nicht 0:3 beginnen, es bleibt viel Raum für Verbesserung. In diesem Business gibt es immer Druck, egal in welcher Situation man ist. Wir haben jetzt gegen drei gute Teams gespielt und sind natürlich enttäuscht, dass wir 0:3 stehen, aber wie werden weiterhin hart arbeiten und unsere Köpfe hochhalten.“