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Überraschung in Stade trotz starker Moral verpasst

04.10.2023

 Bild: Erik Hillmer

Die Baskets Juniors/ TSG Westerstede hat ihren starken Saisonauftakt trotz einer Niederlage am zweiten Spieltag bestätigt. Beim Aufstiegskandidaten VFL Stade unterlagen die Oldenburger trotz starker Moral mit 75:80.

Im Gegensatz zum ersten Spieltag hatte die Baskets Juniors mit Viktor Lukic-Gavric und Fritz Hemschemeier zwei Leistungsträger zum ersten Mal dabei. Eine Vergrößerung der Qualität, wenn sich auch Rotationen und Rollen neu finden müssen. Lukic-Gavric wurde in seiner ersten Partie direkt Topscorer, traf 63 Prozent seiner Dreier, erzielte 24 Punkte, 22 davon in der ersten Halbzeit. Auch Fritz Hemschemeier fand mit 13 Punkten, sechs Assists und sechs Rebounds einen guten Rhythmus. Zudem punktete Carrington Wiggins (23 Punkte, 5 Assists, 4 Rebounds) zweistellig. Seine Premiere in der 1. Regionalliga feiert zudem Colin Schröder, der eine engagierte Partie zeigte und am Ende fünf Rebounds einsammelte.

Über weite Strecken der Begegnung bewegten sich die Oldenburger in Stade auf Augenhöhe, entschieden drei von vier Abschnitten für sich. Das deutlich abgegebene zweite Viertel (14:26), in dem die Baskets Juniors zwischenzeitlich mit 15 Punkten in Rückstand gerieten, erwies sich am Ende als zu große Hypothek. In dieser Phase ließen die Oldenburger viele einfache Chancen liegen, verwandelten Freiwürfe und Dreier nicht.

Trotz insgesamt 20 Ballverlusten kamen die Gäste noch einmal in die Partie, weil sie Stade bei nur 39 Prozent Wurfquote aus dem Feld hielten. Beim Stand von 72:72 war die Begegnung in der letzten Minute ausgeglichen, ein abgegebener Offensivrebound und ein daraus resultierender Dreier gaben Stade dann den entscheidenden Vorteil.

„Grundsätzlich bin ich mit der Leistung meiner Mannschaft zufrieden. Wir haben gegen eine sehr gute Mannschaft Moral gezeigt und sind zurück ins Spiel gekommen. Natürlich müssen sich noch bestimmte Abläufe einspielen und finden, weil wir bisher kaum komplett trainieren und spielen konnten“, so Head Coach Artur Gacaev.