>>> FAN DAY: Ab 22. Juli Ticket-VVK für Nicht-DK- Inhaber <<<

NEWS

#ICYMI - Die Geschichte(n) des Spiels

03.04.2023

 Bild: Ulf Duda

Unsere Geschichten des Spiels: #ICYMI - eine Abkürzung aus der Social-Media-Welt: "In Case You Missed It" bedeutet übersetzt: "Falls Du es nicht mitbekommen hast.“ 

Einen Nachmittag, den so vorher wahrscheinlich niemand erwartet hatte: 40 Minuten fanden die EWE Baskets offensiv und defensiv nicht zum eigenen Stil und mussten eine schmerzhafte Niederlage gegen die MLP Academics Heidelberg einstecken.

- Gegen Heidelberger, deren Gameplan ab Spielbeginn hervorragend aufging, lagen die Oldenburger nach knapp vier Minuten 6:15 zurück. Die Gäste bekamen viel Raum für ihre Distanzwürfe, fanden Rhythmus und hielten den über 40 Minuten. 

Eine Geschichte, die sich bereits in den ersten beiden Saisonduellen ähnlich abgespielt hatte. Im Pokalspiel lagen die EWE Baskets 18:23 nach dem ersten Viertel zurück, fingen sich vor der Halbzeit bis zu 17-Punkte-Rückstand. Beim Auswärtsspiel in Heidelberg folgten auf einen 8:15-Start zwischenzeitlich 19 Punkte Rückstand.

Während die Oldenburger eine erste Halbzeit ohne die nötige Konzentration in den ersten beiden Partien zumindest zwischenzeitlich ausgleichen konnten und das Pokalspiel noch für sich entschieden, war die deutliche Niederlage gegen Heidelberg die Quittung für einen Start ohne Energie und Konsequenz.

- Wenn Pedro Calles nach der Partie betonte, dass die EWE Baskets für die Begegnung nicht bereit gewesen seien, dann darf man diese Kritik auch auf die Energie in der Defensive beziehen, in der die Oldenburger nicht den gewohnten Druck entfalten konnten. Nur drei Steals sicherten die Gastgeber sich über die gesamte Partie, erzwangen nur elf Ballverluste, der bisher niedrigste Wert in den BBL-Partien. Nur beim Pokalerfolg in Würzburg waren es ebenfalls drei Steals.

Wenige Steals und die geringe Zahl an Heidelberger Ballverlusten waren zudem nur ein Ausdruck des fehlenden defensiven Zugriffs. Die Gäste bekamen immer wieder guten Wurfoptionen, verwandelten über 50 Prozent der Dreier und der Würfe aus dem Feld.

- Veränderungen im Kader, Verletzungen und Spieler, die deshalb zwischen Positionen verschoben werden müssen, sorgen für veränderte Abläufe, für fehlende Automatismen. In der Offensive greifen nicht mehr alle Räder perfekt ineinander. Diesen Eindruck kann man aktuell beim Blick auf die Offensive der EWE Baskets bekommen.

Nachdem Oldenburg bereits gegen Bayreuth nur 15 Assists spielte, waren es gegen Heidelberg nur 14. Nur beim Auswärtsspiel in Rostock waren es mit 13 weniger. Dazu fehlten immer wieder auch Selbstvertrauen und Konzentration. 16 Ballverluste erlaubten sich die Gastgeber und damit erst zum zweiten Mal in dieser Saison mehr Ballverluste als Assists.