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Vorbericht

EWE Baskets Oldenburg - HAKRO Merlins Crailsheim

Mit TOP-FOUR-Rückenwind in die Heimspiel-Serie

03.03.2023

Hassani Gravett im Spiel gegen Frankfurt (Foto: Ulf Duda)

Am Sonntag beginnt für die EWE Baskets Oldenburg zwei Wochen nach dem TOP FOUR und der anschließenden Länderspielpause eine Serie von drei aufeinanderfolgenden Bundesliga-Heimspielen. Zu Beginn dieser Serie treten die HAKRO Merlins Crailsheim beim Vizepokalsieger in der Großen EWE Arena an.

 

Tipoff ist um 15 Uhr, Magenta Sport überträgt ab 14.45 Uhr. Tickets für die Nachholpartie des 18. Spieltags in der easyCredit BBL sind unter ewe-baskets.de/tickets erhältlich.

 

Die vor Saisonbeginn noch als Playoff-Kandidat gehandelten Merlins zeigen sich im Verlauf der bisherigen BBL-Saison schwächer als erwartet. Mit Platz 14 und einer aktuellen Niederlagenserie von fünf Spielen - am Donnerstagabend haben die Merlins beim Top Team aus Bonn mit 83:101 den Kürzeren gezogen – konnten die Crailsheimer an die starke Leistung der vergangenen Saison bisher nicht anknüpfen.

 

Nachdem im Vorjahr das Offensivspiel der Merlins noch ganz unter der Kontrolle des mittlerweile Bonner MVP-Kandidaten TJ Shorts lag, ist das Spiel in diesem Jahr deutlich ausgeglichener. Neben dem Topscorer und Schlüsselspieler Jaren Lewis, der im Schnitt 12,4 Punkte und 5,6 Rebounds pro Spiel erzielt, ist die Offensive der Crailsheimer von allen Positionen gefährlich und zählt zu den besseren der Liga. Mit viel Feuerkraft von der Dreierlinie und gutem Playmaking auf allen Positionen gibt es einige Stützen im Spiel der Süddeutschen.

 

Der Mitte Februar nach Bayreuth abgewanderte Spielmacher Otis Livingston, der im Hinspiel 22 Punkte gegen die EWE Baskets erzielt hatte, ist somit am Sonntag nicht dabei. Dessen Rolle im Merlins-Team übernimmt der im Januar nachverpflichte James Batemon. Auch auf Arunas Mikalauskas zu achten. Der litauische Forward zählt mit einer Dreierquote von 49 Prozent zu den besten Schützen der BBL.

 

Dazu kommen die beiden offensivstarken Center Bogdan Radosavljevic und Asbjorn Midtgaard. Während der dänische Nationalcenter Mitgaard mehr wie ein klassischer Center agiert, weicht der Ex-Berliner Radosavljevic auch gerne nach außen aus, von wo er den Dreier mit einer Quote von 35 Prozent trifft.

 

Das Team von Coach Calles erwartet einen Gegner, welcher von allen Positionen aus der Distanz gefährlich ist. So wird für die Mannschaft vor allem das Spiel unter dem Korb entscheidend sein und es gilt gegen die Merlins mit der gewohnten Stärke im Rebounding zu agieren.

 

Zudem gibt es vielversprechende Nachrichten aus dem Verletztenlager: Owen Klassen ist auf einem guten Weg in den nächsten Spielen sein Comeback zu geben. Nachdem Oldenburgs Center im Januar in Ludwigsburg eine Handverletzung erlitt, ist der kanadische Nationalspieler nun nach drei verpassten Ligaspielen und dem verpassten TOP FOUR wieder im Training. Laut Head Coach Pedro Calles bleibt es allerdings noch offen, ob er schon am Sonntag sein Comeback geben wird. Vielmehr laufe es wohl auf eine Entscheidung bis kurz vor Spielbeginn hinaus, so Calles.

 

Für die EWE Baskets geht es darum, die guten Leistungen der vergangenen Wochen zu bestätigen und nach der Austragung des Final-Turnier um den Deutschen Pokal samt Gewinn der Silbermedaille auch in der BBL gemeinsam mit den Fans die Stärke

in der eigenen Halle wieder einmal unter Beweis zu stellen. Im Verlauf der kommenden Wochen sollen auch die Neuzugänge Shakur Juiston und Hassani Gravett weiterhin besser im Oldenburger System integriert werden, damit das Team im Kampf um eine gute Position für die Playoffs gerüstet ist.

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Tabelle

PL TEAM PKT
2ALBA BERLIN62:6
3FC Bayern München Basketball50:18
4EWE Baskets Oldenburg44:24
5MHP RIESEN Ludwigsburg38:30
6BG Göttingen38:30
7ratiopharm ulm36:32

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Stimmen zum Spiel

Pedro Calles (Head Coach EWE Baskets Oldenburg):

„Eine entscheidende Frage ist, wie schnell wir am Sonntag ins Spiel kommen. Denn das TOP FOUR liegt dann zwei Wochen zurück und wir hatten seitdem kein Pflichtspiel. Crailsheim hat am Donnerstagabend in Bonn gespielt und hat somit bereits einen Einsatz nach der Länderspiel-Pause gemacht. Im Basketball darf man nicht unterschätzen, was eine Spielpause für den Rhythmus eines Teams bedeuten kann. Crailsheim setzt wie wir auf ein hohes Tempo. Sie sind sehr gefährlich von der Dreierlinie und sie sind auf der Center-Position mit körperlich sehr großen Spielern besetzt, die zudem unterschiedlich in ihrer Spielanlage sind. Midtgaard schließt gerne in Korbnähe ab, Radosavljevic ist mehr eine Stretch Five. Das wird für unsere Defensive eine Herausforderung.“ 


Players to watch

Unabhängig davon, ob Owen Klaasen am Sonntag sein Comeback nach Verletzungspause geben kann: Auf Norris wartet eine kniffelige Aufgabe gegen die Big-Men-Riege der Crailsheimer.
Die von der Dreierlinie gefährlichen Crailsheimer in ihrem Wirkusngrad einzuschränken, ist zwar nicht alleinige Aufgabe von Max DiLeo. Allerdings sind es die Defensiv-Qualitäten des Kapitäns, die in Spielen wie diesen besonders gefordert sind.
Für Shakur gilt das Gleiche wie für Norris: Gegen die jeweils 2,13 Meter großen Midtgaard und Radosavljevic wartet Schwerstarbeit auf Oldenburgs 2,01 Meter großen Center.