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Vorbericht

EWE Baskets Oldenburg - FRAPORT SKYLINERS

Mit Sieg gegen SKYLINERS Rhythmus für TOP FOUR aufbauen

13.02.2023

 Bild: Ulf Duda

Mit dem ersten Heimspiel nach genau einem Monat voller Auswärtsspiele können die EWE Baskets Oldenburg am Dienstag (20.30 Uhr) wieder die Atmosphäre der Großen EWE Arena genießen. In der letzten Partie vor dem TOP FOUR empfängt die Mannschaft von Coach Calles die FRAPORT SKYLINERS. Für die Begegnung sind bereits 5.500 Tickets verkauft. Karten sind weiterhin unter www.ewe-baskets.de/tickets erhältlich.

Ein schweres Auswärtsprogramm mit zwei Partien bei Titelanwärtern und zwei Spielen bei Playoff-Anwärtern haben die EWE Baskets trotz der Verletzungsprobleme mit ausgeglichener Bilanz absolviert, Oldenburg steht weiterhin auf dem vierten Tabellenplatz. Genau im richtigen Moment darf die Mannschaft von Pedro Calles jetzt wieder Heimspiel-Atmosphäre genießen. Am Dienstag können Team und Fans sich gegenseitig einen emotionalen Schub für das TOP FOUR am kommenden Wochenende geben.

Zudem werden die EWE Baskets die Integration der beiden Neuzugänge vorantreiben wollen, die gegen Berlin ihre Premiere feierten. Shakur Juiston und Hassani Gravett  zeigten in jeweils 10 bis 15 Minuten gute Ansätze, brauchen aber verständlicherweise nach nur wenigen Trainingseinheiten noch Zeit, um sich in die Mannschaft einzufinden. Gleichzeitig beginnt für die Oldenburger eine Phase, in der es darum geht, die Ausgangssituation in Richtung Playoffs auszubauen. Bis Mitte April finden sechs der sieben Partien vor den eigenen Fans statt.

Am Dienstag treffen die EWE Baskets auf einen Gegner, der sich seit Saisonbeginn in einem stetigen Wandel befindet. Von Verletzungen und Personalrotationen geplagt haben die SKYLINERS sich noch nicht nachhaltig gefunden. Nach einem schwachen Saisonstart mit nur einem Erfolg aus neun Partien, fingen sich die Gäste mit drei Erfolgen aus fünf Partien zwischenzeitlich, der Turnaround gelang allerdings nachhaltig noch nicht. Mit einer Bilanz von 5:15 stecken die Frankfurter im Abstiegskampf fest.

Die größten Sorgen bereiten den Gästen die Offensive und das Rebounding. Mit nur 79,7 Punkten im Schnitt liegt Frankfurt auf dem 17. Platz, hat vor allem Probleme, effektiv in Korbnähe abzuschließen. Dazu verlieren die Skyliners das Reboundduell im Schnitt mit mehr als sieben Rebounds, stehen bei Rebounds und Offensivrebounds auf dem letzten Platz der easyCredit BBL. Dennoch zeigen Erfolge über Göttingen und Ludwigsburg, dass an einem guten Tag auch Siege über Playoff-Teams möglich sind.

Zu den konstanten Stützen seines Teams zählt der Litauer Laurynas Beliauskas, der im Schnitt 14,6 Punkte, 3,7 Rebounds und 2,9 Assists erreicht und 42,9 Prozent seiner Dreier verwandelt. Der nachverpflichtete Isaiah Washington erzielt 13,7 Punkte, 4,7 Rebounds und 2,8 Assists.

Eine der positiven Frankfurter Geschichten der Saison ist Joshua Obiesie, der einen deutlichen Schritt in seiner Entwicklung gemacht hat und eine der wichtigsten Optionen in der Offensive geworden ist. Obiesie erreicht 12,4 Punkte, 3,2 Rebounds und 3,0 Assists. Nationalmannschaftskollege Lukas Wank spielt mit 11,5 Punkten, 3,7 Rebounds und 2,4 Assists ebenfalls eine sehr stabile Saison, trifft dazu 40,6 Prozent seiner Distanzwürfe.

Deutlich größere Probleme offenbaren sich bei den Frankfurtern auf den großen Positionen. Der bis zu diesem Zeitpunkt stark aufspielende Center Martinas Geben verließ die Gäste früh in der Saison, ein echter Ersatz konnte bisher nicht gefunden werden, auch wenn der 2,21 Meter große Matt Haarms (7,4, 4,4 Rebounds) wieder fit ist. Verletzungsprobleme treffen die Skyliners auf der Power Forward-Position, auf der Lorenz Brenneke bereits seit Oktober ausfällt und Einaras Tubutis nach der im Hinspiel gegen Oldenburg erlittenen Verletzung und längerer Pause noch nach seinem Rhythmus sucht.



Tabelle

PL TEAM PKT
2ALBA BERLIN62:6
3FC Bayern München Basketball50:18
4EWE Baskets Oldenburg44:24
5MHP RIESEN Ludwigsburg38:30
6BG Göttingen38:30
7ratiopharm ulm36:32

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Stimmen zum Spiel

Pedro Calles (Head Coach EWE Baskets Oldenburg): „Wir haben sehr wenig Zeit, um unsere beiden Neuzugänge zu integrieren, deshalb können wir es uns aktuell nicht leisten, unseren Fokus von uns auf den Gegner zu verlagern. Die Konzentration gilt der Entwicklung unseres Teams. Frankfurt ist ein gefährliches Team aus der Distanz mit Schützen wie Beliauskas und Wank. Außerdem kann es sehr ungewöhnliche Formationen geben, in denen zum Beispiel Robertson auch auf die 4 oder 5 geht. Gegen Berlin hatte unser Gegner mehr Abschlüsse. Das wollen wir gegen Frankfurt wieder ändern.“


Players to watch

Zeigte gegen Berlin, dass er langsam wieder zu seinem Spiel findet, hatte gute Abschlüsse am Brett und reboundete stark. Gegen Frankfurt kommt es zum Duell mit 2,21 Meter-Center Matt Haarms.
Gravett entlastete Russell gegen Berlin, dürfte aber in seinem zweiten Einsatz gegen Frankfurt mehr Akzente setzen wollen.
Die Qualitäten von Juiston blitzten in Berlin auf: Energie, Athletik, Defensive und ein gutes Auge für die cuttenden Mitspieler. Auch Juiston wird im zweiten Spiel bereits ein Stück besser eingebunden sein.