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Spielbericht

Rytas Vilnius - EWE Baskets Oldenburg 71:69

EWE Baskets verpassen Sieg in letzter Sekunde

13.12.2021

Die EWE Baskets Oldenburg stehen in der Basketball Champions League vor dem Aus in der Gruppenphase. Mit ablaufender Uhr vergaben die Oldenburger die Chance zum Sieg und unterlagen bei Rytas Vilnius mit 69:71. Damit bleibt nur mit einer mit Niederlage von Besiktas Istanbul gegen Burgos am Dienstag die Chance auf das Weiterkommen bestehen.

Bei den heimstarken Litauern war das Oldenburger Spiel über weite Strecken zu fehlerhaft und davon bestimmt, die sich bietenden Chancen nicht zu nutzen. Die EWE Baskets gaben nur zehn Assists bei 14 Ballverlusten, spielten sich kaum gute Wurfchancen aus der Distanz heraus und verwandelten bei 17 Prozent Dreierquote nur zwei Versuche von der Dreierlinie. Auf der Gegenseite kämpften die Gäste, erzwangen 18 Ballverluste von Vilnius und gestalteten mit fortlaufender Spielzeit das Reboundduell gegen körperlich überlegene Gäste immer ausgeglichener. Insgesamt 13 Offensivrebounds standen so am Ende für das Team von Head Coach Mladen Drijencic im Boxscore.

Zum Oldenburger Topscorer wurde Tai Odiase, der auf 19 Punkte und sechs Rebounds kam. Neuzugang Matt Farrell feierte mit 10 Punkten, fünf Rebounds und drei Assists einen ordentlichen Einstand. Phil Pressey stand am Ende bei 10 Punkten, sechs Steals und drei Rebounds. Dazu punktete auch Rickey Paulding zweistellig.

Die Gastgeber hatten engagierter begonnen, sich zunächst vor allem Vorteile über das Rebounding gesichert, Oldenburg hielt über Odiase und nach einfachen Punkten im Fastbreak dagegen und führte nach einem Ballgewinn von Pressey mit 12:10. Nach ausgeglichenen zehn Minuten lagen die Gäste knapp zurück (17:19).

 

Im zweiten Viertel ging dann die Zahl der Oldenburger Ballverluste deutlich nach oben. Rytas, als das beste Team im Fastbreak in der Basketball Champions League, nutzte dies zu diesem frühen Zeitpunkt bereits für 12 Punkte aus Schnellangriffen. Weiterhin hielten vor allem Pressey mit Druck in der Defensive und Odiase mit guten Abschlüssen dagegen. Vilnius allerdings setzte sich stetig ab und führte nach einem Dreipunktspiel von Ndour mit 41:33.

Bis auf 12 Punkte wuchs der Rückstand, bevor zunächst Farrell Odiase bediente und dann selbst trotz eines Fouls abschloss. Rickey Paulding legte aus der Mitteldistanz nach (42:47) und Breunig verwandelte nach einem Offensivrebound, um auf zwei Punkte zu verkürzen (46:48). Wieder waren es ein Ballverlust, der zum Dunk von Ndour führte oder eine verpasste defensive Rotation wie vor dem Dreier von Kariniauskas, die den Rückstand auf 48:55 anwachsen ließen.

Eine Geschichte, die sich auch im letzten Viertel zunächst wiederholte. Oldenburg verteidigte besser, reboundete nun auf Augenhöhe und ließ Chancen liegen, das Spiel wieder eng zu machen. Pressey wurde beim Korbleger geblockt, im Fastbreak erhöhten die Litauer wieder auf sieben Zähler und hatten auch auf die nächsten Versuche der EWE Baskets immer wieder die Antwort. 

Mit sieben Punkten Rückstand gingen die Gäste in die letzte Minute, bevor Odiase nach einem Offensivrebound auf 65:70 verkürzte. Als dann Pressey zwei Mal den Ball gewann und zunächst der Spielmacher selbst und dann Farrell verwandelten, war der Rückstand auf einen Punkt bei noch 26 Sekunden Spielzeit geschrumpft. Im nächsten Angriff der Gastgeber versuchten die EWE Baskets wieder den Ballgewinn zu erzwingen, mussten aber den Foulpfiff hinnehmen. Rytas ließ in der Folge einen Freiwurf liegen, Cameron Clark verwandelte den relativ offenen Dreier zum Sieg mit ablaufender Uhr allerdings nicht.

Mit nur einem Sieg aus fünf Spielen sind die Oldenburger nun auf Schützenhilfe aus Burgos angewiesen, die am Dienstag in Istanbul gewinnen müssen, um den EWE Baskets ein Endspiel am letzten Spieltag in der Türkei zu ermöglichen.



Tabelle

PL TEAM S N PKT

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Stimmen zum Spiel

Mladen Drijencic (Head Coach EWE Baskets Oldenburg): „Glückwunsch an Rytas für den Heimsieg. In der ersten Halbzeit waren die Gastgeber stärker, wir haben die bessere zweite Halbzeit gespielt. Deshalb hätten beide Teams den Sieg verdient gehabt. Wir hatten nicht die nötige Energie in der ersten Halbzeit und haben nicht hart genug gearbeitet. Deshalb fällt dann am Ende die Entscheidung mit dem letzten Wurf.“