Die EWE Baskets Oldenburg haben ihre Heimstärke am 28. Spieltag erneut unter Beweis gestellt. Vor 6.000 Zuschauern in der ausverkauften Großen EWE Arena besiegten die Oldenburger Playoff-Anwärter medi bayreuth mit 90:81 und festigten den zweiten Platz.
Das Team von Head Coach Mladen Drijencic hat der Belastung von fünf Spielen in 14 Tagen getrotzt und mit dem 13. Heimsieg der Saison die Stärke vor den eigenen Fans demonstriert. Dabei fanden die Gastgeber nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit nach der Pause deutlich mehr Energie und verdienten sich den Erfolg.
Die Oldenburger spielten ihre Qualitäten in Brettnähe aus, verwandelten 63 Prozent aller Versuche aus Nah- und Mitteldistanz, erzielten insgesamt 38 Punkte in der Zone. Zudem waren die Gäste immer wieder zu Fouls gezwungen, so dass die EWE Baskets für 40 Freiwürfe an die Linie gingen. Gleichzeitig arbeiteten die Gastgeber in der zweiten Halbzeit deutlich besser im Rebounding, erlaubten Bayreuth über die gesamte Spielzeit nur 42 Prozent Wurfquote aus dem Feld und elf Assists.
Will Cummings wurde mit 21 Punkten zum Topscorer, spielte dazu sieben Assists und vier Rebounds. Rasid Mahalbasic kam mit 14 Punkten und 13 Rebounds zum nächsten Double-Double. Zudem punkteten Philipp Schwethelm (14 Punkte, sieben Rebounds), Rickey Paulding (13) und Nathan Boothe (11) zweistellig.
Die EWE Baskets begannen ohne den weiter verletzt fehlenden Karsten Tadda, der am Montag wieder ins Teamtraining einsteigt und vermutlich gegen Würzburg wieder auf dem Parkett stehen kann, dieses Mal mit Vojdan Stojanovski in der Starting Five, der gleich die ersten Punkte der Partie erzielte. Zunächst hatten die Oldenburger auch alles im Griff, kamen ohne echte Gegenwehr der Gäste zu einfachen Punkten am Brett. Beim Stand von 12:0 bat Head Coach Raoul Korner zur Auszeit, die ihre Wirkung nicht verfehlte. Thomas und Brooks setzten die ersten Akzente für Bayreuth. Oldenburg blieb aber dank Scoring aus Ballgewinnen weiter vorne. Einen dieser Fastbreaks verwandelte Cummings zum 18:9. Der Bayreuther Motor stotterte vor allem, weil Vojdan Stojanovski seinen Gegenspieler Kassius Robertson aus dem Spiel nahm. Bayreuth konnte sich aber auf Adonis Thomas verlassen, der mit seinem bereits neunten Punkt für die Führung der Gäste nach zehn