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Vorbericht

ALBA BERLIN - EWE Baskets Oldenburg

Duell um zweiten Platz: EWE Baskets wollen Sieg in Berlin

08.03.2019

Bild: Ulf Duda/fotoduda.de

Die EWE Baskets Oldenburg stehen vor dem nächsten Spitzenspiel in der easyCredit Basketball Bundesliga, das gleichzeitig als Duell um den zweiten Tabellenplatz gelten darf. Am Sonntag (18 Uhr) treten die Oldenburger bei ALBA BERLIN an, die wie ihre Gäste erst vier Niederlagen in der Saison hinnehmen mussten. 

Fast im Gleichschritt marschieren beide Mannschaften durch die Spielzeit, weisen jemals acht Minuspunkte auf, stehen allerdings auch bei vier Erfolgen am Stück. Für die Oldenburger hat die Partie am Sonntag neben der Tabellenkonstellation durchaus eine zusätzliche Bedeutung, hatte das Team von Head Coach Mladen Drijencic doch das erste Duell gegen Berlin (84:93) verloren. Im Januar waren die EWE Baskets mit hohen Erwartungen und Vorfreude in die Partie gegangen, wirkten auf dem Parkett angesichts des Spitzenspiels allerdings gehemmt und brachten nicht die nötige Energie und Intensität über 40 Minuten auf das Parkett. Die Berliner agierten souverän und sicherten sich den verdienten Erfolg.

Für den ersten Coup in Berlin seit fast drei Jahren, die EWE Baskets siegten zuletzt am 19. März 2016 nach Verlängerung in der Hauptstadt, gilt es nun die richtigen Schlüsse zu ziehen. Mit Konzentration und Intensität über 40 Minuten auf höchstem Level wollen die Oldenburger am Sonntag bestehen. Wie dies funktioniert, zeigte nicht zuletzt der Erfolg im Spitzenspiel über Bayern München im Februar. Höhere Energie und Tempo müssen zudem zwei Schlüssel für die Gäste sein, um Berlin die erste Heimniederlage der Saison in der BBL beizubringen. Schließlich ist ALBA am Freitagabend noch im Eurocup in Malaga gefordert.

Dort geht es für Berlin darum, das Aus im europäischen Wettbewerb zu verhindern, nachdem am Dienstag das Heimspiel in nahezu letzter Sekunde verloren ging. Nur ein Erfolg in Malaga eröffnet die Chance auf ein drittes Spiel in der kommenden Woche und die Chance eine starke Saison im Eurocup fortzusetzen. Dort überzeugen die Gastgeber wie auch in der BBL vor allem mit dem Teamspiel in der Offensive. ALBA ist mit 91,7 Punkten im Schnitt das offensivstärkste Team der Bundesliga, spielt mit 24,2 Assists auch die meisten Vorlagen.

Angesichts der Tiefe und Qualität im Kader ist den Gastgebern zuzutrauen, die hohe Belastung von drei Partien in einer Woche kompensieren zu können. Coach Aito kann für die Partie am  Sonntag aus einer Gruppe von 14 bis 15 Spielern wählen, die sich im Saisonverlauf bereits bewiesen haben. Gleichzeitig sind es allerdings bekannte Säulen wie Luke Sikma (11,6 Punkte, 6,7 Rebounds, 5,3 Assists) und Peyton Siva (10,7 Punkte, 6,8 Assists), die das Spiel der Gastgeber prägen. Zudem gilt es Topscorer Rokas Giedraitis (13,8 Punkte, 50 Prozent Dreierquote) und Martin Hermannsson (13 Punkte, 4,2 Assists) zu kontrollieren. Der isländische Guard hatte den Oldenburgern im Hinspiel Probleme bereitet. Besondere Bedeutung dürfte zudem Derrick Walton Jr. zukommen, der für den verletzten Stefan Peno nachverpflichtet wurde, nicht im Eurocup spielberechtigt ist und somit ausgeruht in die Partie gehen kann.



Tabelle

PL TEAM PKT
1FC Bayern München62:6
2EWE Baskets Oldenburg56:12
3ALBA BERLIN54:14
4RASTA Vechta48:20
5Brose Bamberg44:24

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Stimmen zum Spiel

Mladen Drijencic (Head Coach EWE Baskets Oldenburg): "Ich hoffe, wir haben die richtigen Schlüsse aus dem Hinspiel gezogen. Gegen ein Spitzenteam wie ALBA BERLIN können wir nur mit höchster Konzentration und Intensität bestehen. Wir müssen uns 40 Minuten auf höchstem Level bewegen.“


Players to watch

Um in Berlin bestehen zu können, benötigen die Oldenburger eine starke Vorstellung ihres Centers, der im Hinspiel zwar neun Punkte und zehn Rebounds auflegte, aber nicht ganz zu seinem gewohnten Spiel fand. Ein Grund dafür lag sicher auch in der Berliner Möglichkeit, mit Landy Nnoko, Dennis Clifford und Johannes Thiemann immer wieder unterschiedliche Verteidiger gegen den Österreicher zu stellen.
Mit Luke Sikma verfügt Berlin über eine Art zusätzlichen Spielmacher, der immer wieder Dreh- und Angelpunkt in der Offensive ist. Ihn aus dem Spiel zu nehmen, dürfte am ehesten Nathan Boothe gelingen.
Mit seiner Performance gegen München zeigte Vojdan Stojanovski, dass er die großen Spiele kann. Bei der Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte wird Stojanovski ähnlich aufdrehen wollen.