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Baskets Akademie verliert dramatisches Spitzenspiel

06.02.2017

Die Baskets Akademie Weser-Ems/Oldenburger TB hat am Sonntagabend den Sprung an die Tabellenspitze der ProB knapp verpasst. Gegen LOK Bernau unterlagen die Oldenburger in einem dramatischen Spitzenspiel mit 66:69.

Spektakuläre Aktionen, Emotionen, hervorragende Stimmung, Dramatik und eine Entscheidung erst in der letzten Minute – das Spitzenspiel der ProB bot am Sonntag Werbung für den Basketball. Einzig das Ergebnis stimmte am Ende aus Sicht der Baskets Akademie Weser-Ems nicht. Eine Trainingswoche, in der viele Spieler krankheitsbedingt und angeschlagen ausgefallen waren, machte sich in den entscheidenden Momenten besonders in der Offensive bemerkbar. 23 Ballverluste erwiesen sich am Ende als zu große Hypothek, die auch durch hervorragendes Rebounding nicht ausgeglichen werden konnte. Obwohl der Rückstand der Baskets Akademie zwischenzeitlich schon deutlich war, kamen die Oldenburger mit dem Heimvorteil im Rücken noch einmal fast zurück. Ein Dreier von Jan Niklas Wimberg Ablauf der Spielzeit verfehlte aber das Ziel.

Ab der ersten Minute hatten beide Teams zuvor ein intensives Spiel auf Augenhöhe bestritten. Ein Dreier von Jan Niklas Wimberg brachte sein Team in die Partie (5:7). Die Gäste aber übernahmen vom umsichtigen Pierre Bland angeführt die Führung zum Viertelende. Kurz nach Beginn des zweiten Abschnitts war der Oldenburger Rückstand auf 11:21 angewachsen. Ein Distanzwurf von Lucien Schmikale und ein Alley-oop-Dunk von Jan Niklas Wimberg brachten aber Team und Fans zurück ins Spiel (19:23).

Den Gastgebern gelang es nicht die Führung zu übernehmen, ein Tip-Dunk von Jaan Niklas Wimberg und wichtige Zähler von Topscorer Philip Zwiener (19 Punkte) hielten die Oldenburger aber in Schlagdistanz und brachten schließlich sogar den Ausgleich (35:35). Der Start ins dritte Viertel misslang dem Team von Headcoach Artur Gacaev dann allerdings deutlich, so dass die Gäste schnell mit 45:36 in Führung gingen, die auch nach drei Vierteln Bestand hatte (49:56).

Als die Gäste sieben Minuten vor dem Ende mit 62:49 führten, schien LOK Bernau die Partie im Griff zu haben, die Oldenburger warfen nun aber noch einmal alles in die Waagschale. Marko Bacak, der mit 17 Punkten und zehn Rebounds eine überzeugende Leistung bot, startete die Aufholjagd. Kurze Zeit später verwandelte sich die Haarenuferhalle in ein Tollhaus, als Jan Niklas Wimberg im Fastbreak spektakulär über seinen Gegenspieler stopfte.

Als Philip Zwiener 25 Sekunden vor dem Ende den Dreier zum 66:68 traf, schien die Wende noch einmal möglich, das Comeback blieb aber aus. Die Oldenburger rutschen mit der Niederlage auf den vierten Rang der Tabelle ab.

Stimme zum Spiel:

Artur Gacaev: "Ich kann meiner Mannschaft heute keinen Vorwurf machen. Wir haben hart gearbeitet und auch im letzten Viertel nie aufgegeben. Die Umstände der letzten Trainingswoche haben uns aber den Rhythmus gekostet."

Bild: Ulf Duda/fotoduda.de